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Anita Thaler

Beitragsdatum: 20.03.2017
Beitragstitel: Anita Thaler

Coding für alle!
Eine queer-feministische Utopie.

Digitale Kompetenzen gelten als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe in der technologischen Zivilisation. Computer programmieren – also coden – zu können, kann als Teil dieser Kompetenzen gesehen und vor allem arbeitsmarktpolitisch diskutiert werden. In Anita Thalers queer-feministischen Utopie wird Coding als emanzipatorische, kritisch-konstruktivistische Bildungsressource diskutiert, die alle Menschen dabei unterstützen kann, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und unsere Wissensgesellschaft aktiv mitzugestalten. Coding-Initiativen, die emanzipatorische Bildungsziele verfolgen, geben sich deshalb auch nicht damit zufrieden diejenigen anzusprechen, die ohnehin schon Kenntnisse und Zugang zu Coding haben. Wie können diverse (‚un-typische‘) Zielgruppen für Coding-Veranstaltungen gewonnen werden? Und wie kann Coding durch eine queer-feministische Perspektive völlig neu gedacht werden?

Foto: photo riccio

Anita Thaler ist Psychologin und Bildungswissenschafterin und leitet den Forschungsbereich Frauen* – Technik – Umwelt am IFZ (http://www.ifz.at) sowie die Arbeitsgruppe Queer STS (Queer-feministische Science and Technology Studies). In ihrer Forschung untersucht sie sozialwissenschaftliche und Gender-Aspekte in Wissenschaft und Technik. Ein Fokus dabei liegt auf geschlechtergerechter Technikdidaktik und -bildung, zu dem sie laufend publiziert.

Ihre neueste Buchbeiträge:
Mit Magdalena Wicher: Betrachtung bildungspolitischer Coding-Initiativen aus queer-feministischer Perspektive. In "Kybernetik, Kapitalismus, Revolutionen - Emanzipatorische Perspektiven im technologischen Wandel"
Mit Birgit Hofstätter: Queer-feministische Technikdidaktik. In "Queering MINT : Impulse für eine dekonstruktive Lehrer_innenbildung"