Zum Seitenanfang


Open Commons Kongress 2014


Vorträge OC14

Beitragskategorie: OPEN COMMONS KONGRESS 2014
Beitragstitel: Vorträge OC14

OC14

Auch dieses Jahr hat uns dorftv während des Kongresses begleitet. Nachdem heuer allerdings eine so große Fülle an Vorträgen stattfand, konnte nicht alles durch Videos dokumentiert werden. Online zur Verfügung stehen allerding die Eröffnung durch Vizebürgermeister Christian Forsterleitner und Gerald Kempinger, die Keynote von Annette Mühlberg und ein Bericht mit Interviews und Impressionen.

Von vielen Vortragenden und WorkshopleiterInnen haben wir zudem ihre Präsentationen bekommen. Wir freuen uns darüber, sie untenstehend veröffentlichen zu dürfen. Sie möchte Teile aus einer Präsentationen für Ihre eigenen Zwecke weiterverwenden? Dann berücksichtigen Sie bitte das jeweilige UrheberInnenrecht der Vortragenden. Gegebenenfalls sind diese unter einer Creative Commons Lizenz gestellt. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie die AutorInnen. Wir helfen gerne bei der Vermittlung.

Keynote

Digitale Demokratie einfordern

Das Internet und elektronische Kommunikation haben unser Leben, unsere Berufswelt, unsere Freizeit, unseren Staat massiv verändert. Kein Weg, keine Kommunikation, die nicht über digitale Wege führt.  In Zeiten dauernder Überwachung, wie sie aus den Dokumenten von Edward Snowden regelmäßig berichtet werden, ist es Zeit umzudenken. Dieses Umdenken muss sich sowohl auf der persönlichen Ebene abspielen aber besonders auch auf einer netzpolitischen Ebene. Die Gesellschaft muss sich mit dem Thema der „digitalen Demokratie“ auseinandersetzen und Transparenz in politischen und gesellschaftlichen Prozessen einfordern. Wir müssen wieder um unsere Grundrechte kämpfen und zum Beispiel die Sicherung der Privatsphäre endlich weltweit zum Menschenrecht erklären. Aber neben dieser Verteidigungs- und Rückgewinnungsstrategie müssen auch Impulse in die Zukunft gesetzt werden. Offener Zugang zum Internet, das Prinzip Wissen zu teilen um Wissen zu mehren und die Öffnung von digitalen Gütern der öffentlichen Hand sind Beispiele für eine fortschrittliche Netzpolitk.

ZU ANNETTE MÜHLBERG

Annette Mühlberg leitet das Referat eGovernment / Neue Medien beim ver.diBundesvorstand, Berlin. Sie ist Vorstandsmitglied der europäischen Internetnutzerorganisation (EURALO) der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN). Als Sachverständige war sie Vorsitzende der Projektgruppe „Wirtschaft, Arbeit, Green-IT“ der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags „Internet und digitale Gesellschaft“. Ihre jüngsten Veröffentlichungen: „Der gescorte Mensch – Wege aus der Facebook-Falle“und „Gemeinwohlorientiertes E-Government“ (Co-Autor A. Meerkamp) in„Grenzenlos vernetzt?“ (Hrsg. F. Bsirske u.a.) sowie „Der Ausspähskandal – Weckruf für die Demokratie“ in „Überwachtes Netz“ (Hrsg. Beckedahl/Meister).

Weiter Infos unter http://www.governet.de/

Track 1
Tourismus & Kultur

Strategisches Content-Management im Tourismus

Die klassischen Konzepte für Content-Management im Tourismus stehen am Scheideweg, da der Datenaustausch zwischen den verschiedensten Systemplayern aufgrund fehlender Offenheit und fehlender Standards nicht erfolgt. Das Inseldenken in Bezug auf Content ist nicht mehr Zeitgemäß, da im modernen Tourismus-Marketing Offenheit, Zusammenarbeit und Austausch von Daten und Informationen äußerst wichtig ist. Am Beispiel von den neuesten Konzepten aus TOURDATA bzw. ET4® wird veranschaulicht welche umfangreichen Möglichkeiten sich durch die aktuellen Technologie-Entwicklungen bieten.

ZU STEFAN HUBER

Dipl.-Inf. (Uni) Stefan Huber ist Geschäftsführer der hubermedia GmbH. Nach seinem Studium der Informatik an der Universität Passau gründete er 2008 die hubermedia GmbH. Zuvor war er als Technologie-Berater bei der Microsoft Deutschland GmbH tätig. Stefan Huber ist spezialisiert auf die Content-Strategie-Beratung im touristischen Umfeld sowie die technologische Konzeption und Bereitstellung hochverfügbarer cloudbasierter Content-Syndication-Plattformen. Zudenm ist Huber passionierter Audio Enthusiast und begeisterter Mountainbiker.

LENTOS Online – Strategien und Nutzen im Alltag

Einblick in die Entwicklung und Nutzung der Online-Projekte des LENTOS gewähren Dunja Schneider und Magnus Hofmüller. Sie präsentieren die fünf Segmente des LENTOS Online Engagements:

1. Mobile Guides
Begleitung der BesucherInnen vor, während und nach der Ausstellung mit mobilen Applikationen für Tablets und Smartphones (plattform- und geräteunabhängig).

2. Kunstvermittlung Online
Digitale Medien und speziell user-generierte Inhalte begleiten die LENTOS Kunstvermittlung schon seit einigen Jahren.

3. Online Events
Ausstellungsspezifische Apps dienen als Klammer zwischen Öffentlichkeitsarbeit und inhaltlicher Auseinandersetzung.

4. Online Exhibitions
Die Möglichkeit für Museen – insbesondere für jene mit eigenen Sammlungen – Ausstellungen nicht nur in den eigenen Räumlichkeiten zu zeigen, sondern auch in den virtuellen Raum zu transferieren, bietet für interessierte UserInnen einen völlig neuen Zugang.

5. Web & Social Media
Die LENTOS Website und die Aktivitäten in diversen Social-Media-Kanälendienen als Drehscheibe und Multiplikatoren für diese Onlineprojekte.

ZU DUNJA SCHNEIDER UND MAGNUS HOFMÜLLER

Das LENTOS Online Projektteam:
Konzept und Inhalte: Dr.in Dunja Schneider
Leitung Kunstvermittlung LENTOS Kunstmuseum Linz

Strategie, Konzept und Entwicklung: Magnus Hofmüller
Entwicklung, Ausstellungsmanagement und Digitales Engagement
LENTOS Kunstmuseum Linz

Offene Daten im Kulturbereich
Kulturwissenschaftliche und pragmatische Perspektiven

Die Open Data Bewegung hat auch den Kulturbereich erfasst und wird, aller Voraussicht nach, den Zu- und Umgang mit digitalen Inhalten nachhaltig verändern. Auf internationaler Ebene wurde bereits damit begonnen, digitalisierte Inhalte kultureller Institutionen, wie Museen, Archive und Bibliotheken frei zur Verfügung zu stellen und auch die Novelle der EU PSI Richtlinie 2013 verlangt nun explizit, dass Museen, Gallerien oder Bibliotheken in Zukunft Daten mit minimalen technischen, rechtlichen und finanziellen Restriktionen in maschinenlesbarer Form zur Weiterverwendung zur Verfügung stellen. Im Rahmen dieses Vortrags soll, aus kulturwissenschaftlicher und pragmatisch-technischer Perspektive diskutiert werden, welche Bedeutung Open Data für Kulturinstitutionen haben wird und wie dieser Ansatz umgesetzt werden könnte.

ZU BERNHARD HASLHOFER UND SYLVIA PETROVIC-MAJER

Bernhard Haslhofer ist derzeit als Data Scientist am AIT – Austrian Institute of Technology tätig. Zuvor war er im Rahmen einer Marie Curie Fellowship als Wissenschaftler und Lektor am Information Science Department der Cornell University und an der Universität Wien tätig. Er promovierte an der Universität Wien im Bereich Information und erlangte Master- bzw. Diplomabschlüsse in den Studienrichtungen Information & Knowledge Management sowie Wirtschaftsinformatik. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in den Bereichen Informationsorganisation in offenen, vernetzten Informationsinfrastrukturen (z.b.: Web) und Extraktion von Wissen aus umfangreichen Datenbeständen. Er beschäftigt sich dabei mit Informationretrieval-, Netzwerkanalyse-, sowie maschinellen Lernverfahren und entwickelt neue Benutzerinteraktionsansätze für Daten-getriebene Anwendungen.

Sylvia Petrovic-Majer ist derzeit freischaffende Kulturwissenschaftlerin und beschäftigt sich mit Fragen zu sozialpolitischen Strukturen und Systemen und deren Wandel. Sie hat sich der Bewegung zum Thema Open Knowledge und Open Data angeschlossen und engagiert sich speziell für offene Daten im Sektor Kunst und Kultur, wie auch der offenen Wissenschaften. Nach ihrem Studium an der Universität Wien und mehrjähriger Erfahrungen im Kulturmanagement erarbeitete sie sich zusätzliche Kenntnisse in der Führung partizipativer Arbeitsprozesse. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Systemtheorie, sozialpolitische Entwicklungen mit Paradigmenwechsel, OpenData und kulturelle Veränderungen.

Track 2
Bildung & Wissenschaft

L3T – Der Weg eines OER-Lehrbuches

Der Vortrag stellt das Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (L3T) vor, welches im August 2013 von mehr als 280 Personen im Rahmen eines Booksprints erstellt wurde. Dabei wird der Sprint selbst beschrieben und die Logistik des offenen Verfahrens erläutert. Das Buch ist seither als CC-BY-SA erhältlich und hat zusammen mit der ersten Auflage in ca. 3 Jahren mehr als 300.000 Downloads erzielt. Das Projekt gilt heute als Vorreiter für OER im deutschsprachigen Raum.

Als Teaser zum Vortrag gibt es hier bereits ein kurzes Interview mit Martin Ebner:http://www.youtube.com/watch?v=dd9eFKKlhXo

ZU MARTIN EBNER

Martin Ebner, Dipl-Ing. Dr. techn. Univ.-Doz., ist als habilitierter Medieninformatiker Leiter der Abteilung Vernetztes Lernen am Zentralen Informatikdienst der Technischen Universität Graz und dort verantwortlich für sämtliche E-Learning-Belange der Universität. Weiters forscht und lehrt er am Institut für Informationssysteme und Computer Medien in den Bereichen e-Learning, m-Learning, Social Media, Learning Analytics und Open Educational Resources. Sein wohl bekanntestes Projekt ist L3T, das Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (http://l3t.eu). Neben zahlreichen Vorträgen und Publikationen bloggt er auch unter http://elearningblog.tugraz.at. Weiter Details unter http://www.martinebner.at

ununi.TV meets Open Education. Bildungspolitischer Rock’n Roll mit Shopsystem.

Was bedeutet Bildung in Zeiten der Netzwerkgesellschaft? Wie ermöglichen wir eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Menschen und der Gesellschaft? Wie schaffen wir Voraussetzungen für kritische Interventionen, die innovative und sinnvolle Problemlösungen hervorrufen?

Diesen Fragen werden wir in unserem Vortrag nachgehen und aufzeigen, welchen Weg wir bei ununi.TV gewählt haben, um der Crowd eine Tür zu denbildungspolitischen Schaltstellen der Macht zu öffnen.

Anja wird euch dazu per Videokonferenz einen Überblick zu Open Education geben -­und wie dies mit ununi.TV zusammen hängt. Derweil sitzt Wolfgang in Linz vor Ortund berichtet beispielhaft von seiner Crowdfunding-­Themenreihe auf ununi.TV.

Anschließend sollten wir gemeinsam diskutieren, wieviel Offenheit virtuelleCommunities wie unsere vertragen -­ und ab wann es Sinn macht, einen “ClosedShop” teilweise aufzubauen.

ZU ANJA C. WAGNER UND WOLFGANG GUMPELMAIER

Anja C. Wagner (Dr. rer. pol.) versteht sich selbst als Kreative im Bereich “Networked User Experience Design”. Mit FrolleinFlow bietet sie Studien, Vorträge, Consulting und verschiedene Online-­Projekte an, damit Personen und Institutionen an modernen Lernumgebungen andocken können. ununi.TV ist eines dieser Online-­Projekte.

Wolfgang Gumpelmaier (Mag.) ist selbstständiger Digital Media Consultant, Blogger, Autor, Vortragender und Co-­Founder von ununi.tv. Er beschäftigt sich u.a. mit Social Film Marketing sowie Online-­Kollaboration und spürt als Team-­Mitglied von ikosom.de den Themen Crowdsourcing und Crowdfunding nach.

Open Science in Österreich: Packen wir’s an!

Die Wissenschaft des 21. Jahrhunderts befindet sich in einem kulturellen Wandel. Ausgelöst durch zunehmende Vernetzung, öffentlich verfügbare Wissensquellen und digitalisierte Informationen verändert sich die Art unseres Wissenskonsums – und unserer Wissensproduktion. Die Grundidee, dass Wissen ein Allgemeingut und für alle offen zugänglich sein soll, spielt bei der Open Science Bewegung eine große Rolle. In diesem Vortrag wird eine Diskussionsgrundlage aufgebaut, was Open Science ist, und an welchen Stellen sie bereits Alltagswirklichkeit ist. Anhand von konkreten Beispielen aus Österreich werden verschiedene Ansätze präsentiert, Open Science zu betreiben und zu vermitteln. Im Anschluss können die TeilnehmerInnen in offener Runde kurz über weitere Möglichkeiten und eigene Ansätze zu Vernetzung und Austausch diskutieren.

ZU MICHELA VIGNOLI & CHRISTOPHER KITTEL

Michela Vignoli diplomierte 2011 mit Auszeichnung in Keltologie an der Universität Wien. Seither beschäftigt sie sich mit Wissensmanagement und Forschung im Digitalen Zeitalter. Zurzeit arbeitet sie am AIT, Austrian Institute of Technology, wo sie sich mit Open Research, Open Access und Open Data beschäftigt (open-research.ait.ac.at).

Christopher Kittel studiert Umweltsystemwissenschaften mit Schwerpunkt Volkswirtschaft in Graz. Zurzeit regt er im Rahmen des ÖH-Projekts “Open Science @ Uni Graz” an der Karl-Franzens Universität Aktivitäten an.

Track 3
Wirtschaft & offene Daten

OpenSecurity: ein Open Source Sicherheitssystem für sensiblen, bürgerbezogenen Daten in öffentlichen Einrichtungen

OpenSecurity soll den Verlust und (un-) gewollten Missbrauch von sensiblen, bürgerbezogenen Daten bei öffentlichen Einrichtungen verhindern. Ziel dieser Sicherheitsforschung ist die Sicherheit und Verfügbarkeit der Daten zu erhöhen, sowie den Aufwand für Deployment Management und Instandhaltung zu reduzieren.

OpenSecurity ist ein zwei-Jahres Projekt, das bis Oktober 2014 läuft und vom Österreichischen FFG KIRAS Security Programm gefördert wird. Die primären Bedarfsträger im Projekt sind das Österreichische Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLVS) und das IKT Linz. Das AIT Austrian Institute of Technology GmbH, X-NET Services GmbH, IKARUS und Linzer Institut für Qualitative Analysen (LiquA) bilden das Konsortium rund um dieses spannende OpenSource-Forschungsprojekt.

ZU NIKOLAUS DÜRK

Nikolaus Dürk, MAS: geb. 1971 in München, aufgewachsen in Tirol, Werkschulheim Felbertal, Studium an der JKU: Mechatronik, Informatik, Kultur- & Medienmanagement, Mitgründer und seit 1999 Geschäftsführer der X-Net

School of Data – Austria

Das Angebot an verfügbaren Daten hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Besonders die hinzugekommen Daten aus der Verwaltung (Open Government Data) verlangt nach neuen Fähigkeiten für den/die Datenkonsument/in. Datenverarbeitungskompetenz ist inzwischen nicht nur für den Finanzsektor, Marktforscher oder Softwareindustrie nötig, sondern ist eine wichtige Fähigkeit für den/die Bürger/in, Journalisten und zivilgesell. Initiativen geworden. Data Literacy – das pers. gesicherte Wissen um Quellen, Inhalte und Umgang mit Daten – wird zur Schlüsselkompetenz, im Verstehen und Teilnehmen in der Gesellschaft, als auch im pers. Fortkommen im Beruf Wir brauchen hierfür Vermittlungsprogramme, die bedarfsorientierte, flexible und kurze Angebote im Erwerb dieser Kompetenzen stellen. Besonders für jene, die schulische und universitäre Bildung bereits verlassen haben, braucht es ein Programm, dass diese nicht dem ‘Data Literacy Gap’ überlasst. Die School of Data bietet diese Vermittlungsprogramme.

ZU THOMAS THURNER

Thomas Thurner ist Radiopionier und Gründer des Bürger/innenradios Orange 94.0. Gründer der Audioplattform StreamOnTheFly, die österreichs erste Podcastingplattform bereitstellte. Management des Innovationslabors net.culture.lab, Mitarbeit bei Creative Commons Österreich, Aufsichtsrat in der Open Source Genossenschaft OSAlliance und Mitarbeiter der Semantic Web Company. Mitglied des Buckminster Fuller Instituts Österreich, Geschäftsührer des Quartier für Digitale KulturMotiv: Die Herstellung von Informationsfreiheit und gleichberechtigter Datennutzung ist eine Frage von Technik, Kultur und Politik. Open Data ist eines der wesentlichen Entwicklungen einer gleichberechtigten Media Literacy. Diese Entwicklung bedarf interdisziplinärer Aufmerksamkeit und Förderung.

www: polymatic.blogspot.com, qdkwien.blogspot.com
social: @polytext, XING
E-Mail: t.thurner at schoolofdata.at

Open Data Portal Österreich

Das Open Data Portal Österreich ist ein Katalog für alle offenen Daten, die nicht Daten der öffentlichen Verwaltung (Open Government Data) sind. Darunter sind Datensätze und deren Beschreibung (Meta-Daten) zu verstehen, die von Zivilgesellschaft, Wissenschaft (OpenScience), Wirtschaft, Kunst & Kultur (OpenGLAM) und NPOs/NGOs zur Verfügung gestellt werden. Das Open Data Portal Österreich speichert in erster Linie Meta-Daten, bietet aber auch die Möglichkeit, Datensätze einzustellen. Das Projekt folgt den Open Data Prinzipien der Cooperation OGD Österreich und ist eine Ergänzung zu den Open Government Data Portalen. Das Projekt ist nicht gewinnorientiert – die Daten und Projektergebnisse werden auf www.opendataportal.at unter der freien Lizenz CC-BY AT 3.0 zur Verfügung gestellt und können auch kommerziell weiterverwendet werden. Das Portal fördert den Zugang zu offenen Daten und unterstützt damit Transparenz, eine digitale Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort, eine offene Wissens- und Informationsgesellschaft und Innovation und Forschung.

Das Projekt ist eine Kooperation von Wikimedia Österreich, der Open Knowledge Foundation Österreich und der Cooperation OGD Österreich. Es wird durch eine Förderung der netidee ermöglicht.

ZU HELMUTH BRONNENMAYER

Helmuth Bronnenmayer ist seit 1998 im Bereich Onlinekommunikation aktiv. Seit 2011 ist er als Selbstständiger in diesem Bereich tätig. Sein Fokus zielt auf auf die Beratung von Unternehmen und Institutionen beim Einstieg in die Netzkultur und in den Bereich Open Data/offene Netzkultur.

Seit 2010 beschäftigt sich Helmuth Bronnenmayer mit dem Themengebiet offener Daten. Er hat die Open Government Data Konferenz 2012 mit organisiert und ist seit 2013 im Vorstand der Open Knowledge Foundation Austria. Aktuell ist er im Team für das Open Data Portal Österreich.

Track 4
Gesundheit & Datensicherheit

ELGA – für ein Leben mit Gesundheit

Das digitale Zeitalter macht auch vor dem Gesundheitswesen nicht halt. Obwohl die Krankenhäuser in Österreich und auch die meisten anderen Gesundheitsdiensteanbieter lokal in der Regel mit elektronischen Informationssystemen arbeiten, bleiben wichtige Informationen über Patienten nur lokal abrufbar und sind weder für die Patienten selbst noch für die in einen aktuellen Behandlungsfall involvierten anderen Gesundheitseinrichtungen zugänglich. ELGA bietet hier zukünftig Abhilfe durch die einfache Möglichkeit, relevante Vorbefunde und Medikationsinformationen abzurufen, wenn sie gebraucht werden – unter Wahrung des Datenschutzes, der Selbstbestimmung der Patienten und der Datensicherheit. Das ELGA-Gesetz gibt dazu die Regelungen vor – die technische Umsetzung erfolgt schrittweise und gemeinsam mit allen Einrichtungen im österreichischen Gesundheitswesen.

ZU SUSANNE HERBEK

Dr.in Susanne Herbek: Seit 1.1.2010 Geschäftsführerin der ELGA GmbH. In ihrer früheren Tätigkeit als Direktorin der Teilunternehmung 1 des Wiener Krankenanstaltenverbundes war sie für die strategische Kapazitäts-, Struktur- und Leistungsplanung sowie das operative Management der Krankenanstalten der Stadt Wien verantwortlich.

ELGA und Ärzteschaft

Der Vortrag analysiert die geplante Elektronische Gesundheitsakte mit dem Fokus auf Praxistauglichkeit, Anwenderfreundlichkeit, Datensicherheit und Nutzen und zeigt auf, welche weitere konkreten Schritte zur Erreichung dieser Ziele erforderlich sind.

ZU LUKAS STÄRKER

Dr. Lukas Stärker ist Verfasser zahlreicher juridischer Publikationen, insbesondere zum Medizinrecht, Ärzterecht und Arbeits- und Sozialrecht.Fachkundiger Laienrichter beim OGH.Lehrbeauftragter u.a. der MUW für Arbeits- und Dienstrecht.Mitglied des Redaktionsteams der Zeitschrift Recht der Medizin (RdM, Manz Verlag)Dr. Lukas Stärker ist verheiratet und hat zwei Kinder.
28.10.1969 geboren in Wien, 1996 Promotion zum Dr. iur.bis Februar, 1997 Mitarbeiter einer großen Wiener Rechtsanwaltskanzleiseit März, 1997 Leitender Angestellter der Österreichischen Ärztekammer, seit Dezember 2004 Stellvertretender Kammeramtsdirektor der Österreichischen Ärztekammerseit, April 2012 Kammeramtsdirektor der Österreichischen Ärztekammer

Open Source Intranet 2.0 im Gesundheitswesen – Alfresco & Co als Alternative zu Microsoft Sharepoint?

Begriffe wie Enterprise 2.0, Digital Workplace oder Intranet 2.0 versprechen vielmals die Lösung des allgegenwertigen Problems Wissensmanagement im unternehmerischen Kontext. Aber was steckt wirklich dahinter und wie ist es im Gesundheitswesen anwendbar? Studien zeigen, dass Informationen für die Mitarbeiter immer essentieller werden – sei es für die tägliche Arbeit oder für das Treffen der richtigen Entscheidungen. Produktive Informationsarbeit ist jedoch nur bei einem sinnvollen, gut aufeinander abgestimmten Zusammenspiel von Arbeitspraktiken und technischer Infrastruktur möglich. Wie können verfügbare Open Source Tools standortübergreifend einen effektiven Wissensaustausch zwischen den Mitarbeitern unterstützen? Der Vortrag gibt einen theoretischen Input zu neuen Lösungsvarianten des Wissensmanagements und  zeigt die praktischen Erfahrungen mit einem Open Source Intranet 2.0 in der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse.

ZU ALEXANDER KATZMAIER

Alexander Katzmaier (27) startete 2006 seine berufliche Laufbahn in der IT-Abteilung der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse. Seither beschäftigt er sich vor allem mit Open Source Technologien in der Softwareentwicklung und ist hauptverantwortlich für den Aufbau & Weiterentwicklung eines Open Source Intranets für die OÖGKK.

Track 5
Medien & Datenjournalismus

„Kopf oder Zahl“ – Eine datenjournalistische Webdokumentation

„Kopf oder Zahl“, so heißt die erste interaktive und multimediale Webdoku Österreichs – ein Projekt des Online-Magazins Paroli. Über ein Jahr lang arbeiteten rund zehn Journalistinnen und Journalisten an der Webdoku, die durch die Crowdfunding-Plattform Krautreporter mit 4.000 Euro finanziert wurde. Kopf oder Zahl befasst sich mit dem Leben junger Menschen in Europa und geht der Frage nach, wie sich 20- bis 30-jährige Europäerinnern und Europäer den Herausforderungen ihrer Generation stellen. Die Mitbegründerinnern des Online-Magazins Paroli, Sahel Zarinfard und Yvonne Widler, werden erklären, was eine Webdokumentation mit neuen Darstellungsformen im Online-Journalismus zu tun hat und wie moderner und modern finanzierter Journalismus ermöglicht werden kann.

 

ZU SAHEL ZARINFARD & YVONNE WIDLER

Sahel Zarinfard ist Journalistin und Mitbegründerin des Onlinemagazins „Paroli" der investigativen und datenjournalistischen Plattform „Dossier“. Sie hat im Herbst 2012 ihren Master an der Fachhochschule Wien für ‘Journalismus und neue Medien’ absolviert. Zarinfard erhielt mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Axel-Springer-Preis im Mai 2013 in der Kategorie ‘Internet’.

Yvonne Widler ist Medienjournalistin bei der Branchenzeitung “Horizont” und Mitbegründerin und Chefredakteurin des Webmagazins “paroli”. Sie hat an der WU Wien Wirtschafts- und Sozialwissenschaften studiert und anschließend an der FH Wien den Masterstudiengang “Journalismus und Neue Medien” absolviert.

Malen nach Zahlen: Datenjournalismus live und in Farbe

Am Rostocker Institut für grafische Wissensorganisation wurde im Bereich des Maschinellen Lernen´s ein Verfahren entwickelt das Textinformationen visualisiert. Der Vortrag zeigt anhand tagesaktueller, fremdsprachlicher Nachrichten, wie mit dem „Textrapic“ Algorithmus erzeugte grafische Karten helfen, die semantische Struktur eines Dokumentenbestandes zu erkennen.

Es wird dargestellt, wie insbesondere Nicht-Muttersprachler von den Visualisierungen fremdsprachlicher Textbestände profitieren und wie sich der Zugang zur Wissensrepräsentation gestaltet. Dazu wird demonstriert, wie die Mustererkennung aus dem Textdatenstrom Ereignisse und Stimmungen in den Concept- und Heatmaps der Bildgebung hervorhebt und überblicksartig gezeigt, wie der Bildgebungsprozess abläuft, wie aus unstrukturierten Daten interpretierbare, grafische Karten werden.

Bildgebungsbeispiele:https://speakerdeck.com/textrapic

ZU STEFAN PFORTE

Stefan Pforte beschäftigt sich mit Fragen des Information Retrieval, insbesondere mit der Visualisierung unstrukturierter Textdaten mittels künstlicher neuronaler Netze. Pforte hat mit dem „Textrapic“ Algorithmus ein Bildgebungsverfahren entwickelt, dass im Daten-Journalismus einsetzbar ist.

Datenschutz und Datenklau – die Exklusivität sozialer Strukturen

Es findet Überwachung und Ausspähung statt. Allgemein steht dies unter dem Vorbehalt, dass Daten geschützt werden müssten, da ein nicht legitimierter Zugriff auf Daten, ihre Sammlung, Verknüpfung, Auswertung und Weitergabe für einzelne Personen unvorhersehbare und schädliche Folgen haben könnten, die sie nicht hätten verhindern können. Wenn dieser Vorbehalt stimmt, so muss man daraus nicht den Schluss ziehen, dass Daten geschützt werden müssen. Es müssen Personen geschützt werden.

Dieser Vorbehalt entsteht, weil und solange Daten exklusiv behandelt werden und Strukturen dieser Exklusivität in gesellschaftliche Misstrauensverhältnisse eingelassen sind. In dem Vortrag will ich zeigen, dass die Strukturen der Exklusivität das Problem sind und nicht der Aussagegehalt von Daten. Dieser Gehalt ist von sozialen Strukturen abhängig, er versteht sich nicht von selbst und lässt sich auf der Basis von Dokumenten, Texten, Bildern nicht voraussetzungslos erschließen.

Soziale Strukturen der Exklusivität, durch die sich der Aussagegehalt von Daten ergibt, haben keine beliebige Normalität und können sich ändern.

ZU KLAUS KUSANOWSKY

Klaus Kusanowsky, geb. 1969, Deutschland, Soziologe Blogger, Beobachtungen des Internets von der Außenseite, schreibt seit 2009 www.differentia.wordpress.com

WORKSHOPS

Effective Webinar

Webkonferenzen können heute mit relativ geringem Aufwand alle Beteiligten mit Video, Textchat und vielen weiteren Funktionen live verbinden. Zahlreiche Videokonferenzsysteme funktionieren selbst mit dem Smartphone oder Tablet.
Der beliebt  Videotelefoniedienst Skype ist in diesem Zusammenhang lediglich als „Appetizer“ zu betrachten. Die Synchronität führt zu einer neuen sozialen Interaktionsqualitätin der Online-Erwachsenenbildung. Im Workshop wird auch auf die technischen Möglichkeiten von verschiedenen Videokonferenzsystemen eingegangen. Diese können in der Gruppe vor Ort ausprobiert werden. Das Potenzial für Kooperation, Partizipation, Transparenz und Selbstorganisation in der Erwachsenenbildung wird anhand von Beispielen dargestellt. Darüber hinaus werden folgende Fragen diskutiert: Kann die Multimedialität bzw. die Kombination unterschiedlicher Kommunikationskanäle (Chat, Audio, Video, grafische Elemente) von Videokonferenzen zu sozialer Inklusion beitragen? Können geographische und gesellschaftliche Peripherien und Zentren über das Online-­‐Konferenz-­‐Interface neu vernetzt werden? Können Webinare einen niederschwelligen und partizipativen Zugang zu Bildung ermöglichen und dadurch einen Beitrag zu gesellschaftlicher Inklusion leisten?

http://david.roethler.at/live­‐online/
http://www.pinterest.com/davidroethler/live­‐online/

ZU DAVID RÖTHLER

Mag. David Röthler ist Jurist und arbeitet als Berater für Social Media und EU-finanzierte Projekte. Sein besonderes Interesse gilt innovativen Modellen der Partizipation in der Bildung, bei der Generierung von Ideen (Crowdsourcing) oder der Finanzierung von Projekten (Crowdfunding). Er ist langjähriger Referent und Lehrbeauftragter bei zahlreichen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen wie u.a. Universität Salzburg, Klagenfurt, Pädagogische Hochschulen in Wien und Ludwigsburg. Der Einsatz von Online-Konferenz-Software in der Bildungs- und Projektarbeit war ein Schwerpunkt seines Engagements in den letzten Jahren. Er führte zahlreiche Webinare für Einrichtungen in Österreich und Deutschland sowie für europäische Kooperationsprojekte durch. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens PROJEKTkompetenz.eu, Salzburg – Düsseldorf, sowie Mitglied von ikosom.de – Institut für Kommunikation in Sozialen Medien, Berlin

Do-It-Yourself: Freies, offenes Publizieren im WWW

Im Rahmen unseres Projekts Substance beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit dem Thema “Freies, offenes Publizieren im Web”. Wir gehen der Frage nach, wie nachhaltig sichergestellt werden kann, dass jede Bürgerin und jeder Bürger das Web als faires demokratisches Publikationsmedium wahrnehmen und gleichberechtigt nutzen kann.
Zum Anlass des 25-jährigen Bestehens des WWW wurde vielfach auf Missstände, wie die Dominanz von Konzernen, die Verletzung der Privatsphäre und der Meinungsfreiheit hingewiesen. Web-Erfinder Tim Berners-Lee fordert eine Re-Dezentralisierung des WWW um dem entgegenzuwirken.

Wir möchten auf diese Forderungen reagieren, und mit unserem Projekt zu einem gerechteren, offeneren Internet beitragen, dass unsere Privatsphäre respektiert. Neben einem grundsätzlichen Umdenken, muss auch die technologische Basis geschaffen werden. Hier möchten wir aktiv helfen.

Unser Ziel ist es, auch technisch unerfahrenen Menschen zu ermöglichen, selbständig eine Web-Publikation professionell zu erstellen und zu verbreiten. Wir sind der festen Überzeugung, dass jeder Mensch ein Recht auf einen persönlichen Ort im WWW hat, um sich frei auszudrücken. Dabei ist jedoch entscheidend, dass dieser Ort nicht von einem weltumspannenden Konzern zentral bereitgestellt wird. Unserer Meinung nach ist es notwendig einen Schritt zurück zu machen. Die Cloud muss wieder dezentralisiert werden, so wie es das ursprüngliche Design des Internets vorgesehen hat.

Mit Hilfe des Substance Composer wird jeder Teilnehmer eine moderne Web-Publikation erstellen. Anschließend werden wir diese auf dessen persönlichem Webspace veröffentlichen (bei Bedarf richten wir gemeinsam einen Webspace ein). Im Unterschied zu vergleichbaren Cloud-Services behält der Benutzer dabei stets die volle Kontrolle über seine Daten. Wir stehen erst am Anfang unserer Entwicklung. In naher Zukunft möchten wir auch das Erstellen und Publizieren von komplexeren wissenschaftlichen Dokumenten ermöglichen. Wie solche Dokumente in Zukunft aussehen werden, können wir bereits anhand von eLife Lens demonstrieren, einem interaktiven Reader der die Vorteile von digitalem Content voll zur Geltung bringt.

Bitte bringen Sie einen mobilen Rechner mit um die Tools selbst ausprobieren zu können. Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

- http://substance.io
http://substance.io/composer
http://substance.io/articles/everybody-needs-a-space-for-free-expression/
http://lens.elifesciences.org

ZU MICHAEL AUFREITER & OLIVER BUCHTALA

Michael Aufreiter startete im Jahr 2010 das Open Source Projekt Substance, mit dem Ziel digitales Publizieren zu vereinfachen. Seit 2014 führt er gemeinsam mit Oliver Buchtala die in Linz eingetragene Substance Software GmbH, die Services rund um die Technologieplattform anbietet. Neben Substance hat er bereits einige erfolgreiche Open Source Projekte initiiert. Darunter Prose.io, ein offenes Content Management System, das unter anderem für Healthcare.gov eingesetzt wird und eLife Lens, ein moderner Reader für wissenschaftliche Publikationen.

Oliver Buchtala ist seit 2012 fester Bestandteil des Substance Projektes. Er ist seit 15 Jahren als Software-Entwickler tätig und arbeitete über 7 Jahre in der wissenschaftlichen Forschung mit Schwerpunkten Künstlicher Intelligenz, Data-Mining und Digitaler Signalverarbeitung. Als Open-Source Entwickler erweiterte er das SWIG Projekt um eine Komponente, die das automatisierte Erzeugen nativer Javascript-Erweiterungen ermöglicht.

Datenreise durch die Wikipedia

Auf jeder Wikipedia Seite steht unter dem Logo „Wikipedia – Die freie Enzyklopädie”. Aber wie frei sind die Daten auf und rund um Wikipedia wirklich?

Vom eigentlichen Inhalt auf den Wikipedias, zu Daten über den Inhalt und deren Nutzung, bis zu den Servern selbst werden wir einzelne Teile der Wikimedia Infrastruktur beleuchten, und herausarbeiten welche Daten wo, wie und vor allem wie frei zugänglich sind.

Auch wenn der Schwerpunkt auf dem überblicksartigen Vorstellen der verschiedenen Datenquellen liegt, werden wir neben den Datenquellen selbst auch relevante Dienste vorstellen, die es auch Nicht-Programmierern erlauben auf diese Daten zuzugreifen.

 

ZU CHRISTIAN AISTLEITNER

Christian Aistleitner ist selbstständiger Programmierer mit Schwerpunkt Freie Software und Freie Daten.Aktuell arbeitet er mit Wikimedias Analytics Team an der Entwicklung von Infrastruktur um mehr Daten rund um die Nutzung der Wikipedias frei zugänglich zu machen.

[offene] Tourismusdaten in der Praxis

In diesem Workshop lernen Sie mehrere Applikationen kennen, in der offene Daten und Informationen aus dem Tourismusbereich genutzt werden. Alle diese Applikationen sind bereits seit längerer Zeit online und haben sich in der Praxis bewährt.

Bitte bringen Sie ein Notebook und ein Smartphone zum Workshop mit. Dann haben Sie die Möglichkeit, diese Applikationen direkt vor Ort gleich live auszuprobieren.

Eine Applikation die wir Ihnen vorstellen werden, ist das  Produkt easyTourist. easyTourist übernimmt die Aufgabe touristische Daten über ein breites Spektrum an Kommunikationskanälen für den Endverbraucher/Gast zur Verfügung zu stellen. Der Bogen reicht dabei von der Integration in klassische Websites, über eine komplett von easyTourist zur Verfügung gestellte mobile Website, eine eigene App für Android und iOS, sowie eine Facebook-App bis hin zur Integration der Tourismusinformationen in die App Wikitude. Als Praxisbeispiel werden wir uns gemeinsam die Tourismusregion Linz ansehen.

ZU HANS-JÖRG WAHMKOW

Hans-Jörg Wahmkow arbeit seit fast 30 Jahren in den Bereichen Software-Engineering und Projektmanagement. In dieser Zeit war er für namhafte Unternehmen wie VA Industrieanlagenbau (spätere Siemens VAI), voestalpine GroupIT sowie voestalpine Stahl im In- und Ausland tätig. Seit über 10 Jahren beschäftigt sich Hans-Jörg Wahmkow intensiv mit Technologien und Entwicklungen rund um das Web.