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Mit Innovation die Stadt verbessern


Mit Innovation die Stadt verbessern

Beitragskategorie: MIT INNOVATION DIE STADT VERBESSERN
Beitragstitel: Mit Innovation die Stadt verbessern

*** DIE EINREICHFRIST ENDETE AM 8.3.2019 ***

Hilf mit, die Stadt Linz zur innovativsten Stadt Österreichs zu machen!

Wir sind überzeugt, dass das Leben in der Stadt durch Innovation und Offenheit maßgeblich und für alle verbessert werden kann - egal ob im Bereich öffentlicher Verwaltung, Gesundheit, Mobilität, Bildung, Wohnen, Wirtschaft, Wissenschaft, Freizeit, oder anderen.

 

 

Innovation durch Offenheit

Ein wesentlicher Motor für Innovation ist das Prinzip der Offenheit.
Damit meinen wir vor allem Dinge und Produktionen (materiell und immateriell), die von allen Menschen frei und kostenlos genutzt werden können.

Ob Wissen in Enzyklopädien, Musik, alte und neue Filme, Baupläne für Möbel, 3D-Modelle zum Selber-Drucken oder nützliche Anwendungen. Wenn Inhalte offen sind, dürfen sie von allen für Schule, Arbeit oder privat genutzt werden.

Digitale Gemeingüter

Diese offenen Inhalte haben mit dem Internet besondere Bedeutung bekommen.
Denn übers Netz können sie kinderleicht mit vielen Menschen geteilt werden und es entstehen digitale Gemeingüter. Die Online-Enzyklopädie Wikipedia funktioniert genau so: Sie wird von Freiwilligen befüllt und ständig verbessert.

Wichtig für Gemeinschaften
Solche freien und offenen Inhalte sind essentiell für Gesellschaften.
Denn nur dadurch, dass Wissen geteilt wird, können kreative Köpfe aus unterschiedlichen Positionen auf Problemstellungen schauen, wodurch große Innovationssprünge möglich werden.

Warum engagiert sich die Stadt Linz in diesem Bereich?

Die Stadt Linz hat schon 2011 die Initiative OPEN COMMONS LINZ ins Leben gerufen, die digitale Gemeingüter und die Kompetenzen der BürgerInnen damit fördert.
Die Stadt ermöglicht das nicht nur aus ideellen Gründen, um einen gerechten, demokratischen Zugang zu Gütern für alle zu fördern. Sondern sie erhofft sich auch, damit den Nährboden für ein Umfeld zu schaffen, in dem sich kreative und erfindungsreiche Menschen wohlfühlen und gegenseitig befruchten.

 

 

Was suchen wir?

Wir suchen die besten Ideen, die mit Innovation und Offenheit die Stadt verbessern.

Ob sensationelles Konzept oder fertige App - wir freuen uns über alle Einreichungen und Vorschläge, die die Stadt ein Stück ausgetüftelter, partizipativer, demokratischer, angenehmer, effizienter oder intelligenter gestalten. Wir suchen die Menschen, die bereit sind, ihre Idee Wirklichkeit werden zu lassen und selbst in den nächsten Jahren an der Umsetzung arbeiten möchten.

Besondere Beachtung finden Projekte, die mit den Smart Cities-Softwarelösungen von FIWARE (fiware.org) umgesetzt werden.

Was bieten wir?

Für die Gewinnerprojekte bieten wir eine Auszeichnung mit Preisen in zwei unterschiedlichen Kategorien, viel Publicity und Unterstützung des Vorhabens durch Infrastruktur sowie einem großen Netzwerk an Kontakten.

 

Kategorie Erwachsene (1. - 3. Preis)
 

1. Preis: Für die beste App, Idee oder Umsetzung, die mit Innovation die Stadt verbessert, erhält die Gewinnerin oder der Gewinner einen Arbeitsraum für ein Jahr in der Tabakfabrik Linz kostenlos zur Verfügung gestellt.

2. und 3. Preis: Je eine Gratis-Mitgliedschaft für ein Jahr beim Makerspace „Grand Garage“, die Zugang zu Geräten, Arbeitsmaterial, Know-How und einem großen Netzwerk bietet.

Kategorie Kinder und Jugendliche
bis einschließlich 18 Jahre (1. - 3. Preis)

1. Preis: Junge TüftlerInnen bekommen für die besten Entwürfe, Ideen oder Prototypen ein Workshoppaket in den Technikbereichen ihrer Wahl.

2. und 3. Preis: Je ein brandneuer Dash Roboter oder ein Arduino- und Sensorik-Startpaket.

Zielgruppe

"Mit Innovation die Stadt verbessern" spricht alle Bürgerinnen und Bürger an, die unser Motto in die Tat umsetzen, sei es durch die Entwicklung von Anwendungen oder Plattformen, durch ehrenamtliches Engagement (z.B. Citizen Science, Wikipedia, etc.) oder durch spannende Ideen und Konzepte. Mitmachen können alle mit Linzbezug (Geburtsort oder Wohnsitz) bzw. deren Projekte einen direkten Bezug zur Stadt Linz vorweisen.

Neben Einzelpersonen sind Vereine, Schulen, Universitäten, Unternehmen oder Start Ups herzlich eingeladen mitzumachen.
 
 

Jury

Eine ausgewählte Jury an ExpertInnen aus Technologie, Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst entscheidet selbständig über die Auszeichnungen in beiden Kategorien.

Kriterien

• Nutzen für das Gemeinwohl
• Innovationsgrad/Originalität
• Offenheit (z.B. durch Freie Lizenzen)
• Realisierbarkeit

 

Jetzt einreichen!

Einreichfrist: bis einschließlich Fr., 8. März 2019
Preisverleihung: Mi., 17. April 2019, 17 Uhr, Strada del Startup / Tabakfabrik Linz

Sende uns dein Konzept, dein Projekt oder deine Anwendung an open.commons@linz.at

 

 

Fallbeispiele Zielgruppe Erwachsene

Fallbeispiel LinzWiki

Christian Wirth entwickelt seit 2009 das LinzWiki. Das ist eine Art Wikipedia, in der Inhalte zur Stadt Linz und Linzer Persönlichkeiten enthalten sind. Das LinzWiki stellt keine Konkurrenz zur Wikipedia dar, sondern ist als eine Erweiterung gedacht. Denn was in der Wikipedia wegen zu wenig Relevanz gelöscht wird, ist regional oft von großer Bedeutung.

Die Inhalte des LinzWikis stehen wie bei der großen Schwester Wikipedia unter freien Lizenzen und können von Bürgerinnen und Bürgern für unterschiedlichste Zwecke verwendet werden. Das Engagement Einzelner wird bei diesem Projekt besonders sichtbar und der Nutzen (und die Nutzungszahlen mit 1.000 - 1.500 unique visitors am Tag) sind aussagekräftig.
 

Fallbeispiel Start Up & kleine Unternehmen

Sebastian Höbarth hat während seines Studiums an der FH Hagenberg begonnen Anwendungen zu entwickeln.
Im Zuge des Apps4Linz Wettbewerbs 2012 hat er sich intensiv mit den Fahrplandaten der LINZ AG, die als Open Data zur Verfügung gestellt werden, auseinandergesetzt und seine erste App Lilli (Linzer Linien) entwickelt.

Diese Anwendung hat er privat zu Hause und in seiner Zeit an der Fachhochschule weiterentwickelt. Heute - und viele Versionen später - hat er seine Anwendung auf andere Städte ausgeweitet und schließlich an die ÖBB weiterverkauft und arbeitet an neuen Projekten im Bereich mobile Anwendungen.

 

Fallbeispiel Kreative

Im Wohnhaus Franckstraße liegen im Fahrradkeller alle Scooter der Kinder kreuz und quer herum.

Der selbständige Designer Richard Sternad, der ebenfalls zwei Kinder hat, entwickelt deswegen für das Wohnhaus einen Rollerständer, in dem die Kinder ihre Roller schnell und platzsparend abstellen können.
Er dokumentiert den Aufbau in einer Bauanleitung und stellt diese unter einer Creative Commons Lizenz zur freien Weiterverwendung zur Verfügung.
 

Fallbeispiel Kunstkollektiv

Nach dem Studium Interface Cultures an der Kunstuniversität Linz haben sich Vesela Mihaylova und Veronika Krenn selbständig gemacht und arbeiten gemeinsam an Projekten rund um Datenvisualisierungen und spielerische App-Entwicklung. Im Bereich der Datenvisualisierung greifen sie offene Daten der Stadt Linz (Open Government Data) auf und visualisieren diese in künstlerischen Projekten im öffentlichen Raum - oftmals in Verbindung mit Lebensmitteln - und machen so Daten auch für Laien einfach lesbar. Für die Professionalisierung ihrer Arbeiten sind die beiden auf der Suche nach einem günstigen Arbeitsraum.

 

Fallbeispiele Zielgruppe Jugendliche

Fallbeispiel Kinder & Jugendliche

Simone Berndt ist 15 Jahre und interessiert sich schon seit Jahren für IT und Coding. In ihrem Kinderzimmer hat sie bereits kleine Programme geschrieben, an Platinen gelötet und so kleine Roboter und Spielzeug aus Microcontrollern entwickelt. Bei Jugend hackt Österreich hat sie andere gleichaltrige Jugendliche kennengelernt, die sich auch mit Programmieren beschäftigen. Mit ihnen hat Simone auf Basis von offenen Daten der Stadt Linz den Prototypen "Life City", eine Anwendung zur Verbesserung der Stadtnutzung entwickelt.

Fallbeispiel Klassenverband

Im Informatikunterricht machen die SchülerInnen ein Projekt zur Wohnqualität in Linz. Dazu analysieren sie die vorhandenen offenen Daten der Stadt, bewerten diese nach ihren eigenen Ansprüchen und visualisieren das Ergebnis in einer Karte.
Es entsteht eine Anwendung, die jungen Menschen hilft, für ihre erste Wohnung den besten Stadtteil zu finden.

JURY

 

Tina Auer

 
 
 

Tina Auer

Tina Auer pendelt in ihren Arbeiten beinahe unbekümmert zwischen Kunst, Forschung, Technologie, Unterhaltung und Wissenschaft. Gemeinsam mit dem Kulturverein Time’s Up beschäftigt sie sich mit der Kreation, der Konzeption, der Umsetzung und der Auswertung von transmedialen, interaktiv-herausfordernden, real-habhaften Architekturen. Architekturen, Umgebungen als in sich abgeschlossene Welten mit Verweis auf Alltags- und mögliche Zukunftsszenarien, welche dem Publikum (und ihr selbst) einen spielerischen und spannenden Zugang in die gebotenen Realitäten offerieren, den Entdecker/innengeist schüren und das Erforschen dieser Welt samt deren innewohnenden Stories zu einem umfassenden Erlebnis machen.

 

Patrick Bartos

 

Patrick Bartos

Patrick Bartos ist Geschäftsführer der Creative.Region Linz & Upper Austria GmbH, der Gesellschaft zur Förderung der Entwicklung der Kreativwirtschaft und Positionierung von Linz als kreativer Standort. Er ist Mitglied des Executive Board von Linz – UNESCO City of Media Arts, offizieller Vertreter von Linz im UNESCO Creative Cities Netzwerk, Board Member des Austrian Design Net und des European Creative Business Network. Patrick hat ein Doktorat in Wirtschaftswissenschaften von der JKU und hat im Vorjahr das Stanford Executive Program in Kalifornien absolviert.

 

Martina Mara

 

Martina Mara

Martina Mara, geboren 1981, ist Technikpsychologin und seit April 2018 Professorin für Roboterpsychologie an der Johannes Kepler Universität Linz. Sie promovierte an der Universität Koblenz-Landau zu menschenähnlichen Robotern und war viele Jahre am Ars Electronica Futurelab tätig, wo ihr Schwerpunkt auf industriellen und interdisziplinären Forschungskooperationen lag. Mara ist Mitglied des Österreichischen Rats für Robotik und Künstliche Intelligenz und Vorstandsmitglied der Ludwig Boltzmann Gesellschaft. Als Zeitungskolumnistin kommentiert sie das technologische Zeitgeschehen regelmäßig für ein breites Publikum. Im Jahr 2018 wurde sie mit dem BAWAG Frauenpreis sowie dem Futurezone Award in der Kategorie "Women in Tech" ausgezeichnet.

 

Michaela Ortner

 

Michaela Ortner

Seit 2008 ist Michaela Ortner Universitätsassistentin der Studienrichtung Interface Cultures an der Kunstuniversität Linz, wo sie selbst Visuelle Mediengestaltung mit Schwerpunkt Fotografie studierte. Nebenbei absolvierte sie ein Semester Bildende Kunst an der Facultad de Bellas Artes in Bilbao. Nach ihrem Studium arbeitete sie für das Future Lab des Ars Electronica Centers, realisierte Kunstprojekte für die Linzer Kommunikationsagentur "Die Fabrikanten" und organisierte für das Büro Linz Kultur Veranstaltungen wie zum Beispiel das "LinzFest" ein Open-Air-Festival für Musik, Theater und Literatur. Sie ist im Vorstand der OÖ Gesellschaft für Kulturpolitik, im Senat der Kunstuniversität und immer wieder auch als freischaffende Künstlerin und Kuratorin tätig.

 

Christoph Steindl

 
 
 
 
 
 

Christoph Steindl

Ich habe 2005 die Firma Catalysts gegründet. Mittlerweile sind wir deutlich mehr als 300 an 13 Standorten, alle handverlesen und verdammt gut. Es ist eine Freude, für so ein Team das Umfeld zu gestalten und gemeinsam außergewöhnliche Projekte umzusetzen. Was für eine Freude, wenn einen die Mitarbeiter dann auf kununu.com durch ihre anonymen Bewertungen zum beliebtesten Arbeitgeber in Österreich wählen!

Ich komme ursprünglich aus dem Waldviertel (NÖ) und wäre wohl wie alle meine Klassenkollegen nach Wien gegangen um etwas zu studieren. Allerdings wurde damals Mechatronik nur in Linz angeboten. Schlussendlich habe ich dann auch parallel Informatik studiert. Die Johannes-Kepler Universität in Linz hat mir ein perfektes Umfeld geboten, wo ich sehr leicht mehr als ein Studium absolvieren konnte und auch in andere Studien (mehr als nur) reinschnuppern konnte. Für mich war nach dem Studium auch die Zeit als Universitätsassistent sehr wertvoll, weil man da u.a. lernt, wie man Wissen und Inhalte aufbereiten muss, damit die Zuhörer jede Woche wieder in die Lehrveranstaltung kommen und einem am Ende des Semesters auch noch eine gute Bewertung geben. Im Geschäftsleben nennt man das dann Kundenorientierung. Mein Motto ist wohl ""going the extra mile"", d.h. bereit sein, deutlich mehr zu leisten bzw. zu liefern, als der typische Mitbewerber. Das mag zwar anstrengend sein, führt aber auch sicher zu sehr zufriedenen Kunden, Mitarbeitern und es erhöht die eigene Motivation.

Wir danken unseren UnterstützerInnen!