Open Commons sind digitale Gemeingüter, die uns BürgerInnen frei und offen zugänglich sind. Wir können sie unter geregelten Bedingungen und ohne große Hindernisse nützen. Aufgabe der OPEN COMMONS LINZ ist die verantwortungsvolle Öffnung solcher digitalen Inhalte.

Aktuelles


OC15 Dokumentation

07.05.2015
Channel Open Commons Linz auf dorftv

KEYNOTE: "Sharing Cities" von Duncan McLaren

TRACK 1: "Die neue gespaltene Stadt" von Yannik Haan

TRACK 1: "Herausforderungen für Partizipation in der Sharing Economy" von Airi Lampinen

TRACK 1: "Civic Innovation Labs" von Marcus Dapp

TRACK 1: "Open Data und Daseinsvorsorge" von Gerin Trautenberger

TRACK 2: "Open Innovation in Science" von Lucia Malfent

TRACK 2: "Crowdfunding the Commons - ja, nein, wie?" von Simone Mathys-Parnreiter

TRACK 2: "Open Source Kreislaufwirtschaft" von Lars Zimmermann

TRACK 2: Diskussion: In Gemeinschaft investieren – Gemeingüter finanzieren.


„Behind the Smart World“ – 22 Festplatten Ausgangspunkt und Rohmaterial für künstlerische Forschung

06.05.2015
Folder Veranstaltung

„Behind the Smart World“
22 Festplatten Ausgangspunkt und Rohmaterial für künstlerische Forschung

 

Wann:
Do, 21.05.2015 - 19:00
Fr, 22.05.2015 - 17:00

 

Wo: KunstRaum Goethestrasse xtd
Goethestr. 30, 4020 Linz

Im ersten "Art Meets Radical Openness Forschungslabor" arbeiten Andreas Zingerle und Linda Kronman (kairus.org) im Rahmen einer servus.at Artist in Residence 2015 an ihren aktuellen künstlerischen Forschungsfragen. Die beiden Künstler_innen haben 2014 die weltgrößte Elektroschrotthalle „Agbogbloshie“ in Ghana besucht und 22 Laptop- und Computerfestplatten gekauft. Diese 22 Festplatten sind Ausgangspunkt und Rohmaterial für die künstlerische Forschung im Rahmen dieser Residency.

Eine zweitägige öffentliche Veranstaltung im KunstRaum Goethestrasse xtd bietet die Gelegenheit für Interessierte mehr über die Hintergründe und Entwicklung des Projekts "Behind the smart World"
zu erfahren.

 

Donnerstag, 21.05.2015
19:00-22:00
Am ersten Tag der Veranstaltung reflektieren die Künstler_innen mit ausgewählten Expert_innen Fragen zu Verwertbarkeit und Wiederherstellung von vergessenen Daten und Informationen und diskutieren mögliche davon ausgehende Gefahren.

Can Sinitras (Geschäftsführer ECS Global GmbH)
Die Firma ECS Global GmbH analysiert und reaktiviert kaputte Datenträger. Can Sinitras unterstützte uns bei der Wiederherstellung der Daten auf den gekauften Festplatten.

Uwe Sailer (Datenforensiker)
Lebt und arbeitet in Linz. Er gilt als erster Sachverständiger für forensische Datensicherung, Datenrekonstruktion und Datenauswertung und arbeitet mit seinem Team hauptsächlich für Gerichte.
Fieke Jansen (Daten-broker Expertin – Tactical Tech Collective)
Fieke Jansen ist eine Forscherin und Journalistin, die sich für mehr Transparenz in der globalen Datenindustrie einsetzt. Zur Zeit ist sie Projektleiterin des "Politics of Data" Programmes des Tactical Technology Collectives, dass sich als internationale Organisation für Informations- und Netzaktivismus einsetzt.

Freitag, 22.05.2015
17:00-22:00
Der zweite Tag der Veranstaltung ist neun lokalen und internationalen Künstler_innen gewidmet. Andreas Zingerle und Linda Kronman haben diese Künstler_innen eingeladen sich an dem Forschungslabor in Linz zu beteiligen. Mit der öffentlichen Präsentation im Kunstraum startet der Aufenthalt in Linz.
Freitagabend präsentieren die Künstler_innen ihre bisherigen Arbeiten und stellen mögliche Überlegungen im Zusammenhang mit dem Projekt "Behind the smart World" vor.


Das neue Arbeiten im Netz – Seien Sie mit dabei!

24.04.2015
meral_akinhecke

Datum: 2.6.2015
Uhrzeit: 18 bis 20 Uhr
Ort: Wissensturm, Linz

Durch die zunehmende Digitalisierung verändert sich die Art und Weise, wie wir unsere Freizeit verbringen und beeinflusst unsere Arbeitsweise. Meral Akin-Hecke von WerdeDigital.at informiert über die Chancen, die diese Veränderung mit sich bringt.

Ein gelungenes Beispiel für digitale, virtuelle Zusammenarbeit ist der Leitfaden „Das neue Arbeiten im Netz“. Mehr als 60 AutorInnen aus ganz Österreich haben sich mit ihrer Expertise beteiligt. Der Leitfaden ist als Buch oder gratis als e-book bzw. PDF erhältlich. leitfaden.werdedigital.at

Ein Leitfaden ist ja ganz praktisch, aber Sie können ihm keine Fragen stellen. Meral Akin-Hecke wird daher auch ein anderes Tool der Wissensvermittlung vorstellen: Webinare.

Webinare sind interaktive Seminare, die über das Internet in Form einer Videokonferenz stattfinden. ModeratorInnen und TeilnehmerInnen kommunizieren über Video, Audio und Chat miteinander. Man ist dadurch ortsunabhängig (keine Anreise notwendig) und man kann sich die Aufzeichnungen auch im Nachhinein noch ansehen (zeitunabhängig).

Seit April steht die Webinar-Reihe „Das neue Arbeiten im Netz“ wöchentlich und kostenlos zur Verfügung. Hier erfahren Sie u.a. mehr über digitale Amtsgeschäfte, Soziale Netzwerke sowie Zusammenarbeit und Kommunikation. Sie können auch einfach anonym teilnehmen und nur zusehen. Probieren Sie es gleich aus und berichten Sie von Ihren Erfahrungen! webinare.werdedigital.at

WerdeDigital.at ist Österreichs Offensive, um die digitale Kluft zu schließen. Sie bündelt zahlreiche Aktivitäten und Informationen, die zum digitalen Kompetenzerwerb der Bevölkerung beitragen. WerdeDigital.at zeigt die Vorteile digitaler Medien auf, weist auf Risiken hin und vermittelt den sicheren Umgang.

Meral Akin-Hecke

Mag.a Meral Akin-Hecke ist Österreichs erste Botschafterin für digitale Medienkompetenz und Initiatorin von WerdeDigital.at.

Sie wurde 2013 vom Bundeskanzleramt zum “Digital Champion Austria” bestellt – eine Initiative der EU Kommissarin für die Digitale Agenda, Neelie Kroes. Ihre Aufgabe ist es, möglichst vielen ÖsterreicherInnen den Weg ins Netz zu ebnen und sie beim Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen.

2007 gründete sie Digitalks, um EndanwenderInnen und Firmen über neue digitale Technologien, Social Media und mobiles Arbeiten aufzuklären.

Zuvor war die Wirtschaftsinformatikerin bei SAP Österreich und ORF tätig.

https://digitalchampion.at
https://werdedigital.at


Check der IT-Infrastruktur an Pflichtschulen

21.04.2015
Otto-Glöckel-Schule CCbysa_Hans Koberger

CHECK DER IT-INFRASTRUKTUR AN PFLICHTSCHULEN
Digitale Fähigkeiten der Linzer Kinder fördern

Digitale Technologien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch in den Schulen nimmt der Einsatz von Lern-Software und Internet laufend zu und fördert so den frühzeitigen Aufbau der digitalen Kompetenzen bei den SchülerInnen. Ziel für die Stadt Linz ist es daher, diese Entwicklung zu fördern und als Schulerhalterin dafür in den Linzer Pflichtschulen auch die technischen Voraussetzungen bereit zu stellen. Dafür wurde in den letzten Jahren bereits die EDV-Ausstattung an den Linzer Pflichtschulen modernisiert. Um für zukünftige Herausforderungen gerüstet zu sein, unterzieht die Stadt Linz in Zusammenarbeit mit dem städtischen IT-Dienstleister IKT die vorhandene Infrastruktur an allen Linzer Pflichtschulen nun einer Neubewertung. Auf Basis dieses Ergebnisses soll bis Jahresende eine langfristige und zukunftsweisende IT-Strategie für die Linzer Pflichtschulen, die aktuelle Entwicklungen und Bedarfe berücksichtigt, erarbeitet und in der Folge sukzessive umgesetzt werden.
„Wir haben in den letzten Jahren bereits einiges für die Modernisierung der EDV-Ausstattung an unseren Schulen getan. Die derzeit laufende Evaluierung soll Basis für eine umfassende IT-Strategie sein, damit sowohl Lehrinnen und Lehrer als auch Schülerinnen und Schüler bestmögliche Voraussetzungen vorfinden.“
Bildungsreferentin Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger

„Wir wollen mit der digitalen Infrastruktur an unseren Pflichtschulen am Puls der Zeit bleiben. Deshalb evaluieren wir die bestehende Hardware und Software. So fördern wir die Linzer Kinder bereits früh beim Erwerb der digitalen Kompetenzen.“
Liegenschaftsreferent Vizebürgermeister Christian Forsterleitner

Mit zahlreichen Angeboten wurde in Linz in den letzten Jahren bereits ein österreichweit einzigartiges Angebot an „digitalen Gemeingütern“ (Open Commons) geschaffen. Der intensive Ausbau von Internet-Hotspots an öffentlichen Plätzen im gesamten Stadtgebiet und an wichtigen Haltestellen, Gratis-WLAN in Straßenbahnen und an Badeseen, die kostenlose Bereitstellung von Gratis-Webspace („Public Space Server“) für die Linzerinnen und Linzer und der Zugang zu offenen Verwaltungsdaten (Open Government Data) sind europaweit beispielgebend und unterstreichen die Modernität und Zukunftsorientierung der Stadt Linz.

Förderungen digitaler Kompetenz: Potenziale & Gefahren rechtzeitig erkennen

Auch im Schulunterricht nimmt die Bedeutung von Lern-Software und Internet als unterstützende Lernmittel laufend zu. Die Linzer Kinder wachsen mit digitalen Technologien auf, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Damit aufzuwachsen heißt aber noch nicht, damit umgehen zu können. Sich trittsicher durch das World Wide Web zu bewegen und diese Technologien kompetent zu nutzen, sind wichtige Erfolgsfaktoren geworden. Gleichzeitig können digitale Technologien auch Gefahren in sich bergen. Wichtig ist daher, den richtigen Umgang von Anfang an zu lernen, Hemmschwellen abzubauen und die Freude daran zu entdecken. Der Einsatz dieser ergänzenden Instrumente im Unterricht fördert den frühzeitigen Aufbau der digitalen Kompetenzen bei den SchülerInnen. Mehr denn je sind damit ihre beruflichen Chancen und eine selbstbestimmte und umfassende Teilnahme am gesellschaftlichen Leben verbunden. Sie ist eine entscheidende Voraussetzung für Chancengleichheit in unserer Gesellschaft.

Um junge Mädchen über Gefahrenpotenziale Neuer Medien zu informieren, bietet das Frauenbüro der Stadt Linz daher speziell auf Schülerinnen der 2. und 3. Klasse der Neuen Mittelschulen zugeschnittene Workshops der Initiative SaferInternet an. Ziel der Workshops, die am 9. April 2015 in der NMS Stelzhammerschule starteten, ist, dass die Schülerinnen sich sicher und kompetent im Internet bewegen und über etwaige Gefahren Bescheid wissen.

Bildungsstadt Linz: 10.300 PflichtschülerInnen in 57 städtischen Schulen

Linz zählt im Schuljahr 2014/15 insgesamt rund 42.000 SchülerInnen. Davon besuchen rund 10.300 Kinder eine von insgesamt 57 allgemeinbildenden öffentlichen Pflichtschulen (Volksschule, Neue Mittelschule, Polytechnische Schule oder Sonderschule).

Seit 2009 hat die Stadt Linz ca. 1,2 Millionen Euro in die Modernisierung der EDV Ausstattung plus Service an den Linzer Pflichtschulen investiert. Alleine im laufenden Schuljahr wurden beispielsweise 238 PCs durch neuere Modelle ersetzt sowie 40 iPads angekauft. Auch digitale Schultafeln sind in einzelnen Linzer Pflichtschulen bereits im Einsatz.

Zukunftsweisende IT-Strategie für Linzer Pflichtschulen

Wie in vielen anderen Bereichen will die Stadt Linz als Schulerhalterin die Entwicklungen und Neuerungen im IT-Bereich fördern und dafür in den Linzer Pflichtschulen auch die technischen Voraussetzungen bereitstellen. Dazu bedarf es neben grundlegenden Anforderungen an die Gebäudeausstattung (Verkabelung) auch einer entsprechenden Hardware- und Softwareausstattung sowie einer laufenden IT-Betreuung. Insgesamt soll so ein Fundament geschaffen werden, die „IT-Kompetenz“ der Linzer Kinder frühzeitig zu stärken und moderne Voraussetzungen für Lehrerinnen und Lehrer zu schaffen.

Aus diesem Grund wurde der Informatik-Lenkungsausschuss (ILA) der Stadt Linz bereits mit der Evaluierung der aktuellen technischen Voraussetzungen in den Linzer Pflichtschulen beauftragt. Auf Basis dieses Berichts soll bis Jahresende eine langfristige, auf die jeweiligen Schultypen abgestimmte IT-Strategie für die Linzer Pflichtschulen ausgearbeitet werden, die aktuelle Entwicklungen und Bedarfe berücksichtigt.

Fahrplan für eine moderne IT-Infrastruktur an Pflichtschulen

Schritt 1: Evaluierung bestehender Hardware
In einem ersten Schritt erfolgt eine umfassende Darstellung der Gebäudeausstattung (Verkabelung), der aktuellen Verwendung der Endgeräte sowie der Anforderungen nach Schultyp im Abgleich mit modernen pädagogischen Ansätzen im Sinne einer erweiterten „Bestandsaufnahme“.

Schritt 2: Festlegung künftiger Anforderungen
In den Schulen sind die IT-Arbeitsplätze mit unterschiedlicher Hard- und Software ausgestattet (z.B. Direktion, LehrerIn, SchülerIn, Bibliothek). Für diese Computer-Arbeitsplätze werden in einem zweiten Schritt die künftigen Anforderungen individuell erhoben und aktualisierte Standards festgelegt. Beispielsweise, ob an einem konkreten Arbeitsplatz ein Drucker oder Scanner erforderlich ist, oder welche Anwendungssoftware (z.B. Textverarbeitung, Bildbearbeitung) benötigt wird.
Basierend auf dieser konkreten Ausgestaltung der IT-Arbeitsplätze werden die dafür erforderlichen Verkabelungen und Netzwerke festgelegt. Dabei wird auch berücksichtigt, dass bereits jetzt in der Schule verstärkt mobile Endgeräte wie Notebooks, Tablets, Beamer verwendet werden.

Schritt 3: Festlegung & Bewertung künftiger Software-Ausstattung
Die Anwendungsprogramme an Linzer Schulen bestehen derzeit in einer Mischung aus proprietärer (z.B. MS Office) und freier Software (z.B. Open Office). In Zusammenarbeit des städtischen IT-Dienstleisters IKT mit Schule und Sport Linz sollen dabei zwei Umsetzungsvarianten geprüft werden: Zum einen der Ausbau bzw. Einsatz von freier Software (Variante 1). Zum anderen ein Fortschreiben der jetzigen Mischform von Windows als Betriebssystem und dem gemischten Einsatz von proprietärer und freier Anwendungssoftware (Variante 2).
Variante 1 (Einsatz von freier Software soweit wie möglich) wird in einem Pilotprojekt für Direktion, Lehrkörper und SchülerInnen auf ihre Praxistauglichkeit im Unterricht getestet. Ausgenommen davon ist die Software zur Abwicklung administrativer Aufgaben mit den Schulbehörden (z.B. Landesschulrat).


Duncan McLaren

02.04.2015

Sharing Cities:

An urban commons for the digital age

Die Zukunft der Menschheit ist urban - gleichzeitig ermöglicht und erfordert die Natur von urbanen Räumen das Teilen von Ressourcen, Güter, Dienstleistungen und Erfahrungen. Während in modernen Städten die traditionellen Formen des Teilens durch gesellschaftliche Fragmentierung und Kommerzialisierung von öffentlichen Bereichen ausgehölt wurden, tauchen mehr und mehr neue Formen davon in unserem digitalen Zeitalter in den hochvernetzten physischen und digitalen Räumen von Städten auf.

Vor diesem Hintergrund erforscht McLaren die Möglichkeiten und Risiken im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Solidarität und Gerechtigkeit. Dabei schlägt er ein neues Paradigma für ein kommunales Teiles vor, das tiefer geht als die kommerzielle Begeisterung für eine Sharing Economy à la Uber oder Airbnb. Zugleich muss dabei das Teilen der Stadt selbst wieder in den Mittelpunkt der städtischen Regierungen rücken. McLaren skizziert dabei, wie Städte, die authentisch teilen, Werte und Normen in Richtung Vertrauen und Kollaboration prägen, bürgerschaftliches Engagement und politischen Aktivismus ermächtigen und zum Wiederaufbau der urbanen Gemeingüter beiträgt. Wirkliche Smart Cities können dadurch der Absenkungsspirale von Wettbewerb und der Abgrenzung und gesellschaftlichen Teilung entkommen, indem sie Sharing Cities werden.

Vortrag in englischer Sprache.

Bild von Duncan McLaren

Foto: Duncan McLaren

Duncan McLaren

Duncan McLaren, ehemaliger Geschäftsführer von Friends of the Earth Scotland, ist Leiter von McLaren Environmental Research and Consultancy. Er berät private, öffentliche und gemeinnützige Organisationen zu den Themen Engerie, Klimawandel, die Zukunft der Städte und nachhaltige Entwicklung. McLaren arbeitet zudem Teilzeit als PhD an der Universität Lancaster. Er ist zusammen mit Julian Agyeman Co-Autor von "Sharing Cities: A case for truly smart and sustainable cities", das Ende 2015 in MIT Press veröffentlicht wird.

Duncan McLaren auf Twitter


Yannick Haan

02.04.2015

Ob Urban Gardening, Occupy, Flashmobs, Geocoaching, Proteste, Urban Art  oder urbane Datenvisualisierung – immer mehr zeigt sich: Wir sind die Stadt! Von vielen unbemerkt werden die Städte aktuell komplett umgekrempelt. Wir entscheiden kollaborativ, welche Nachrichten in der Stadt wichtig sind. Durch das Digitale können wir dem immer härter werdenden Kampf um den urbanen Raum eine kollaborative und offene Stadt entgegen setzen, in der die Politik immer weiter an Macht verliert. Von vielen unbemerkt liegt die neue Macht innerhalb der Städte bei uns digitalen BürgerInnen.

Doch auch diese neue kollaborative Macht kennt leider viele VerliererInnen. Und wenn wir so weiter machen wie bislang, dann führt das Digitale vor allem zu einer Spaltung der Städte. Ein Ausweg aus diesem Dilemma kann nur über den öffentlichen (digitalen) Raum erfolgen.

 

Bild von Yannick Haan

Yannick Haan

Yannick Haan arbeitet bei Wissenschaft im Dialog und ist dort Projektmanager für das Projekt Hack your City!. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag und hat seine Masterarbeit zum Thema "E-Partizipation im Stadtentwicklungsbereich" verfasst. Er ist Autor des Buches Gesellschaft im Digitalen Wandel das im Jahr 2013 bei Friedrich-Ebert-Stiftung erschienen ist. Ehrenamtlich engagiert er sich als Sprecher des Forums Netzpolitik der Berliner und ist Botschafter der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen.

 


ARCHIV

Airi Lampinen

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02.04.2015 - Airi Lampinen
Die Sharing Economy ist ein aufkommendes Phänomen, das den Gebrauch von vernetzten Arbeitsmitteln umfasst, um eine Reihe an sozialen und ökonomischen Tauschgeschäften zu ermöglichen, wie beispielsweise gegenseitige Gastfreundschaft, Fahrgemeinschaften oder... Zum Beitrag Airi Lampinen

Marcus M. Dapp

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02.04.2015 - Marcus M. Dapp
Viele Städte stehen nicht nur den neuen Anforderungen der Digitalisierung, sondern auch der Öffnung und BürgerInneninteraktion gegenüber. Bevölkerung und Unternehmen äußern zunehmend Unverständnis, wenn »ihre« Stadt sich nicht genug fortschrittlich... Zum Beitrag Marcus M. Dapp

Gerin Trautenberger

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02.04.2015 - Gerin Trautenberger
Der Begriff des Post-Digitalen beschreibt eine Gesellschaft, die von elektronischen und digitalen Prozessen durchdrungen ist. In dieser Gesellschaft ist das Digitale allgegenwärtig und hat die Produktion von Gütern, unsere sozio-ökonomische... Zum Beitrag Gerin Trautenberger

Lucia Malfent und Johanna Stieblehner

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02.04.2015 - Lucia Malfent und Johanna Stieblehner
Globalisierung und Digitalisierung führen auch in der Wissenschaft zu weitreichenden Veränderungen: Als erste Forschungsorganisation Österreichs startet die Ludwig Boltzmann Gesellschaft die Initiative Open Innovation in Science, bei der die gezielte... Zum Beitrag Lucia Malfent und Johanna Stieblehner

Simone Mathys-Parnreiter

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02.04.2015 - Simone Mathys-Parnreiter
ja, nein, wie? Crowdfunding ist als neue und alternative Finanzierungsmöglichkeit auf dem Vormarsch. Für Gemeingüter ist sie besonders spannend, weil die Community im Kern des Anliegens wie der Finanzierung steckt.... Zum Beitrag Simone Mathys-Parnreiter

Lars Zimmermann

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02.04.2015 - Lars Zimmermann
Kreislaufwirtschaft Die Wichtigkeit von Open Source oder Openness allgemein für die Entwicklung einer ökologisch nachhaltigen Wirtschaft wird viel zu wenig diskutiert. Nachhaltigkeitsbewegungen und Offenheitsbewegungen laufen nebeneinander her, Berührungen gibt es... Zum Beitrag Lars Zimmermann