Open Commons sind digitale Gemeingüter, die uns BürgerInnen frei und offen zugänglich sind. Wir können sie unter geregelten Bedingungen und ohne große Hindernisse nützen. Aufgabe der OPEN COMMONS LINZ ist die verantwortungsvolle Öffnung solcher digitalen Inhalte.

Aktuelles


Aktiv Tage 2015

11.08.2015

TechLab: Konfigurieren & Programmieren

AktivTage_2015

Hard- und Software Special
• Du willst wissen wie ein Computer oder Tablet funktioniert?
• Was braucht es, um Hardware in´s Laufen zu bringen?
• Wie wird ein PC richtig konfiguriert?

 

Im Kurs werden Basics für die Funktionsweise eines Computers, das Betriebssystem Linux und andere Open Source Software vermittelt. In einfachen Schritten zeigen dir erfahrene IT-SpezialistInnen, wie du diese Systeme konfigurieren, programmieren und absichern kannst.

 

Datum: 7. - 10.9. 2015
Zeit: 9 - 12 Uhr und 13 - 16 Uhr
Ort: Wissensturm, Kärntnerstraße 26, 4020 Linz
Kostenbeitrag: für Linzer Jugendliche kostenlos
Altersgruppe: 14 - 18 Jahre

Anmeldung: auf www.wissensturm.at oder per Telefon
Telefon: 0732/7070-0
E-Mail: vhs-bib@mag.linz.at

Veranstalter: Volkshochschule Linz in Unterstützung mit OPEN COMMONS LINZ und servus.at, im Auftrag der Kinder- und Jugend-Services der Stadt Linz, Kinder-und Jugendbüro

Ferienprogramm für Kindern und Jugendlichen
Mit dem Aktiv-Tage Ferienprogramm bietet die Stadt Linz Kindern und Jugendlichen von sechs bis 15 Jahren ein umfangreiches Programm zur Freizeitgestaltung in den Sommerferien an. Zahlreiche Workshops, Kurse, Ferien- und Erlebniswochen, Ausflüge sowie Spiel und Spaß im eigenen Viertel lassen Langeweile in den Ferientagen erst gar nicht aufkommen. Besonders berufstätige Eltern schätzen die professionelle Ferienbetreuung, bei der sie ihre Kinder gut aufgehoben wissen.
Insgesamt rund 183.000 Euro werden von der Stadt Linz heuer in dieses Sommerangebot investiert. Dadurch bekommen vor allem Linzer Familien, die in den Ferien nicht fortfahren können oder wollen, ein vielseitiges, interessantes und sinnvolles Ferienprogramm für ihre Kinder geboten. Ein neues Bildungs-Programmangebot hilft zudem, dass Kinder die in der Schule erzielten Entwicklungsfortschritte während der Ferien nicht wieder verlieren, insbesondere jene aus bildungsfernen Schichten. Darüber hinaus erlauben die neuen Angebote Einblicke in neue Interessensgebiete, wie das Theatersprachcamp, das Kinderforschungslabor oder beim Kinder- und Jugend- Kreativraum Sintstraße.

 

Aktiv - Tage 2015
Die Aktiv-Tage 2015 bieten insgesamt mehr als 160 interessante und unterhaltsame Kurse, Workshops und Ausflugswochen. Der Programmmix besteht auch heuer wieder aus bekannten Klassikern, wie den Sport- und Kreativangeboten, Aktionswochen und Reisen sowie einigen Neuheiten, darunter ein Theatersprachcamp, das Kinderforschungslabor im AEC, Computerworkshops, der Kinder- und Jugend- Kreativraum Sintstraße mit Schau- und Schattenspiel, "Yes, we can dance" und einem Zauberworkshop. Abwechslung und Spaß sind garantiert! Neben dem neuen Schwerpunkt naturwissenschaftlicher Erlebnis- und Bildungsangebote steht auf jeden Fall wieder Spaß und gute Unterhaltung im Vordergrund, damit es ein unvergesslicher Sommer für alle Kinder und Jugendlichen wird.
Mehr Infos und die Broschüre zum Downloaden ...


www.meinlinz.at

06.08.2015

Ideen-Flut für die Hafenstadt
Erfolgreicher Start für neue Online-Plattform der Stadt

Sujet Mein Linz - Hafen

Mein Linz - Hafen (CC-by-sa-nc: Stadt Linz)

Insgesamt 140 „Geistesblitze“, 480 Kommentare von 776 Linz-Fans – Das ist die Bilanz des österreichweit einzigartigen Online-Angebots www.meinlinz.at (Neues Fenster). „Die Botschaft der Nutzerinnen und Nutzer ist eindeutig: Das Hafenviertel soll sich in Zukunft zu einem urbanen, trendigen Stadtteil mit einem wirtschaftlichen Herz entwickeln“, fasst Bürgermeister Klaus Luger das zentrale Ergebnis der zweimonatigen Diskussionsphase zusammen. Fachleute von Stadt und der LINZ AG prüfen nun die Anregungen auf ihre Machbarkeit hin. Die viel versprechendsten Ideen sollen im Masterplan Hafen der LINZ AG berücksichtigt werden, der die Weiterentwicklung des Stadtteils an der Donau bereits vorgezeichnet hat. „Wir sind mit dem Start der Plattform sehr zufrieden. Wir hatten keine Vergleichswerte zur Nutzung, da es österreichweit kein Online-Angebot einer Stadt dieser Art bis dato gibt“, zieht Projektleiter Jürgen Tröbinger eine positive Bilanz.

 

Mehr Platz für Freizeit, Sport, Gastro und Kreativ-Wirtschaft
Überrascht hat die Vielzahl an detailliert ausgearbeiteten Ideen, die auf der Plattform zur Zukunft der Hafencity gepostet wurden. NutzerInnen konnten in sechs Kategorien ihre Einfälle abgeben: Wirtschaft & Arbeit, Kultur & Events, Mobilität & Infrastruktur, Sport & Freizeit, Wohnen & Leben und Sonstige Ideen. Vom Start am 27. Mai bis einschließlich 31. Juli haben sich 776 Linz-Fans registriert und 140 Ideen eingebracht, die wiederum 480 Mal kommentiert wurden. Der Tenor der Diskussion ist klar: Viele wünschen sich mehr Angebot an Freizeitmöglichkeiten, Sport, Gastro und Kreativ-Wirtschaft im Osten der Stadt.

 

Die beliebtesten Ideen
Auf großes Interesse stieß der Vorschlag für die Einrichtung von so genannten Popup-Shops. Mietbare Verkaufsflächen sollen für wechselnde JungunternehmerInnen, JungdesignerInnen, Delis und Cafés angeboten werden. Vorgeschlagen wurde, hierfür Container zu nutzen – nach dem Londoner Vorbild des „boxpark“.

Hoch im Kurs steht bei der „Mein Linz“-Community auch ein Outdoor-Fitnesspark, der sich an der beliebten Laufstrecke am Winterhafen befinden könnte. Dort wünschen sich viele einen Trinkwasserspender, um beim Sport ihren Durst löschen zu können.

Das Thema Gastronomie ließ die Ideen sprudeln: Von Fischrestaurant bis Bierbeisl reichten die Ideen. Die Lokale und Locations sollen sich laut Wunsch der NutzerInnen vor allem in Uferbereichen befinden.

Für bessere Mobilität in der Hafencity unterstützen viele durchgängige Radwege entlang der Industriezeile.

Zuspruch bekam auch der Vorschlag, den Winterhafen mit dem Naherholungsgebiet Pleschinger See zu verbinden. Eine Brücke für FußgängerInnen und RadfahrerInnen soll die beiden Donauufer verbinden.

Vielen „Mein Linz“-NutzerInnen gefiel auch die Idee, einen Fischmarkt am Hafen zu ermöglichen - samt einem Wassertaxi dorthin.

 

Was passiert mit den Ideen?
Derzeit erstellt die „Mein Linz“-Redaktion einen Abschlussbericht, der die Online-Diskussion nach Themengebieten zusammenfasst und auch die Statements der ExpertInnen berücksichtigt. Die Zusammenfassung wird dann der Stadtpolitik als weitere Entscheidungsgrundlage übergeben. Der Bericht wird auf www.meinlinz.at veröffentlicht. Gleichzeitig werden Fachleute der Stadt Linz und der LINZ AG, als Verantwortliche für den Masterplan Hafen, die Vorschläge unter die Lupe nehmen und auf ihre Machbarkeit und Nachhaltigkeit hin prüfen.

 

Ausgezeichnete Vorschläge
Die beiden besten und zukunftsweisendsten „Geistesblitze“ werden mit Sachpreisen ausgezeichnet. Der oder die Gewinner/in kann sich über eine Special-Hafenrundfahrt mit Blick hinter die Kulissen des Areals freuen – zur Verfügung gestellt von der LINZ AG. Platz zwei ist ein hochwertiges Longboard von iriedaly. Beide Preise vergibt eine Jury, die sich aus VertreterInnen der „Mein Linz“-Partner LINZ AG, GWG, Posthof, Tabakfabrik, AEC und Creativ Region zusammensetzt. Die GewinnerInnen werden in den kommenden Tagen ermittelt. Für die aktivsten UserInnen gibt es zehn prall gefüllte Goodybags im Gesamtwert von mehr als 500 Euro je Tasche – bereitgestellt von den „Mein Linz“-Partnern.

 

Wie geht es mit der Plattform weiter?
Mit 31. Juli wurde die www.meinlinz.at (Neues Fenster) passiv geschaltet. Das heißt, die Inhalte sind und bleiben in einem Archiv in vollem Umfang weiter einsehbar, es können jedoch keine Ideen mehr gepostet und Kommentare verfasst werden. Bis zum Start eines neuen Diskussionsthemas bleibt die Plattform im inaktiven Status. In der Zwischenzeit werden technische Updates umgesetzt, die die Archivnutzung jedoch nicht einschränken.


Transparenz-Tool

17.07.2015

Transparenter Einblick in die Stadtfinanzen

Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg

Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg

Förderungen, Subventionen, budgettechnisch korrekt ‚Transferzahlungen‘, sind ein wesentlicher Beitrag für die vielfältigen Qualitäten einer lebenswerten Stadt und für den sozialen Ausgleich.  Das Gesamtvolumen pro Jahr beträgt knapp 1000 Transfers bzw Förderungen im Ausmaß von etwa 150 Mio Euro. Das sind etwa 30% des gesamten städtischen Haushalts.

Die größten Brocken:
- SAGES (Salzburger Gesundheitsfond) mit rund 23 Mio Euro,
- Land Salzburg mit rund 61 Mio Euro (Soziale Wohlfahrt, Landesumlage),
- SalzburgAG etwa 10,5 Mio Euro für den öffentlichen Nahverkehr.

 

Subventions-Checker auf einen Blick mit Erläuterungen als Grafik und in Tabellenform

Überblick über alle Finanzströme - auch zwischen der Stadt und dem Land - sind somit sichtbar. Es ist jetzt relativ leicht zu erkennen, wer für welches Projekt oder welche Aufgabe Geld bekommt.  Allen Subventionen steht auch konkreter Mehrwert für unsere Gesellschaft gegenüber, weil mit deren Hilfe Leistungen erbracht werden, die der Markt sonst nicht anbieten würde. Die Stadt Salzburg unterstützt jährlich verschiedenste Projekte in den Bereichen Bildung und Kultur (Kulturveranstaltungen), Soziales und Gesundheit (im Bereich Frau und Familie, Menschen mit Behinderung, Jugend, Senior_innen und Integration), Wirtschaft und Gewerbe (im Rahmen einer Betriebsneuansiedelung, Neugründung bzw. Erweiterung und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen) und anderen Kategorien mit finanziellen Förderungen (Subventionen). Darüber hinaus fallen auch zahlreiche Transfers an, welche die Stadt aufgrund rechtlicher Verpflichtungen zu leisten hat.

 

Interaktive Darstellung
Die Netzwerkgrafik macht auch sichtbar, wenn ein Fördernehmer Zahlungen aus verschiedenen ‚Töpfen‘ erhält.  Zusätzlich sind alle Subventionen auch in einer Tabellenform verfügbar. In einer ersten Tranche sind die Daten der Budgetjahre 2011 – 2014 verfügbar.  Genauso ist es möglich, auf Knopfdruck die einzelnen Kategorien miteinander zu vergleichen und die Arten der Transfers (freiwillig, vertraglich oder Pflichtaufgabe) anzeigen zu lassen.

 

Zur Visualisierung auf offenerhaushalt.at (Neues Fenster)


meinlinz.at

29.05.2015
Sujet für Plattform Mein Linz

Zum Auftakt sind die besten Ideen für die Zukunft der Hafencity gesucht

Jetzt mitmachen: www.meinlinz.at

Mit „Mein Linz“ bietet die Stadt ab sofort allen Linz-Fans einen neuen virtuellen „heißen Draht“ an. Hinter dem Titel und der gleichnamigen Web-Adresse verbirgt sich ein österreichweit einzigartiges Online-Portal, bei der künftig regelmäßig „zündende“ Ideen für die wichtigsten Zukunftsthemen der Stadt gesucht werden sollen. „Die Bürgerinnen und Bürger sind die wahren Fachleute, wenn es um das tägliche Leben in unserer Stadt geht. Sie wissen, wie Linz tickt. Diesen Erfahrungsschatz wollen wir mit der interaktiven Plattform heben“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger den Grundgedanken des neuen Online-Tools.

Das Startthema von „Mein Linz“ ist die Zukunft des Linzer Hafens. Das Viertel an der Donau zählt zu jenen Gebieten in der Stadt, das wirtschaftlich aber auch kulturell das meiste Potenzial zeigt. „Die einfache Bedienbarkeit der Plattform, die leicht verständliche Aufbereitung des vielschichtigen Themas und der direkte Kontakt zu Politik und ExpertInnen zeichnen den neuen Kommunikationskanal aus“, umreißt Projektleiter Jürgen Tröbinger die Stärken von „Mein Linz“.

Linz und ihre Stadtpolitik stehen in vielen Bereichen vor wichtigen Weichenstellungen, die die künftige Entwicklung der Landeshauptstadt nachhaltig bestimmen werden. Zu diesen „großen Themen“ wird künftig die Meinung der LinzerInnen stärker gefragt sein. „Mein Linz“ ist ein neuer zeitgemäßer Beitrag für mehr BürgerInnen-Mitbestimmung in der Landeshauptstadt. „Startschuss“ für das Projekt war am 20. November 2014 im Gemeinderat. Mit einem einstimmigen Beschluss wurde Stadtkommunikation beauftragt, ein Tool zur Online-BürgerInnen-Beteiligung zu konzipieren und umzusetzen.

Sujet Mein Linz - Hafen

Hafencity auf Kurs Richtung Zukunft
Wirtschaftsmotor, Eventlocation, Kulturmeile oder grüner Erholungsraum – der Hafen zählt derzeit zu den interessantesten Gegenden der Landeshauptstadt. Das Gebiet im Osten der Stadt hat sich in den vergangenen Jahren wirtschaftlich und kulturell gut entwickelt. Mit dem Masterplan Hafen der LINZ AG wurden erste Weichen für die Weiterentwicklung bereits gestellt. Der Masterplan konzentriert sich auf den Handelshafen selbst und die unmittelbare Umgebung. Die wirtschaftlichen, städtebaulichen und kulturellen Impulse sollen aber über die Grenzen des Stadtviertels hinausgehen.

Der Hafen soll Treffpunkt für Kultur, Öffentlichkeit und Industrie werden. Durch das „Überlagern“ einer öffentlichen Kulturachse auf den Dächern der Gebäude und Hallen mit dem Hafenbetriebsgelände „im Erdgeschoß“ entsteht eine doppelte Nutzungsmöglichkeit der Verlandungsfläche des Hafenbeckens 2. Diese ist Betriebsgelände und öffentlicher Raum mit Zugang zum Wasser zugleich - ein einzigartiges Konzept. Hafenturm und Hafenportal sollen die neuen Wahrzeichen der Hafencity werden.

Um Ideen für die Zukunft des Hafens besser einzuordnen, diskutieren und bewerten zu können, ist das Thema auf www.meinlinz.at in fünf Bereiche unterteilt: Arbeit & Wirtschaft, Kultur & Events, Mobilität & Infrastruktur, Sport & Freizeit, Leben & Wohnen. Daneben besteht die Möglichkeit, sonstige Ideen einzubringen, die sich nicht genau einem Bereich zuordnen lassen.

 

Unternehmensgruppe Linz mit an Bord
Für das Thema Hafen wurden die wichtigsten Player an der Donau aus der Unternehmensgruppe der Stadt Linz an Bord geholt. Allen voran die LINZ AG, die mit ihren Aktivitäten und dem Masterplan entscheidend zur Weiterentwicklung des Stadtviertels beiträgt. Daneben sind der Posthof als kulturelles Zentrum, die Tabakfabrik als kreativwirtschaftliche „Brücke“ in den Hafen und die GWG als Wohnungsgesellschaft vor Ort eingebunden.

 

Direkt mit Politik und ExpertInnen diskutieren
Das Thema Hafencity steht für zwei Monate online zur Diskussion. Neben den UserInnen sind auch StadtpolitikerInnen und ExpertInnen aus den Themenbereichen eingeladen, an der Online-Diskussion teilzunehmen. MitarbeiterInnen der Stadtkommunikation kümmern sich um die Moderation, die einen fruchtbaren Ideen-Findungsprozess ermöglichen soll. Am Ende des digitalen Diskussionsforums steht ein Abschlussbericht, der alle Inhalte zusammenfasst. Das Resümee wird veröffentlicht und dient der Politik als zusätzliche Entscheidungshilfe bei wichtigen Zukunftsthemen.

 

Mitmachen zahlt sich aus
Eine ExpertInnen-Jury wählt am Ende die beiden besten Ideen aus. Auf den „hellsten Kopf“ wartet als Hauptpreis eine Special-Hafenrundfahrt mit Familie und Freunde, zur Verfügung gestellt von der LINZ AG. Darüber hinaus eine Einladung ins Rathaus, um die Idee der Stadtpolitik zu präsentieren. Die zweitbeste Idee bekommt ein Longboard, bereitgestellt von Iriedaily. Für die Plätze drei bis zehn stehen Goody-Bags von LINZ AG, Posthof, GWG, Tabakfabrik und AEC bereit. Die aktivsten UserInnen mit der meisten Punktezahl werden damit belohnt.

Screenshot MeinLinz

Das kann „Mein Linz“
Die neue Online-Plattform wurde in Zusammenarbeit mit der Linzer Web-Schmiede Cyberhouse entwickelt. Design und Handling des Online-Tools sind übersichtlich und intuitiv, um möglichst allen Altergruppen und auch weniger Web-Kundigen den Weg zur neuen virtuellen Beteiligung zu ebnen. NutzerInnen können sich unter Angabe weniger Pflichtdaten registrieren. Nach Erhalt eines Bestätigungsmails haben sie sofort die Möglichkeit, ihre Ideen und Kommentare direkt zu posten – rund um die Uhr. Um die eigenen Standpunkte besser zu verdeutlichen, können neben dem Text-Posting auch Fotomaterial, Dateien hochgeladen und Links etwa auf Videos, wie Youtube, gesetzt werden. „Mein Linz“-UserInnen werden automatisch via Mail informiert, wenn es zu ihren Ideen Reaktionen gibt. Weiters ist es möglich, Favoriten zu setzen, um bei interessanten Themengebieten immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Die Plattform ist in Responsive Webdesign umgesetzt, das heißt, es besteht eine optimierte Darstellung für mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet. Eine App ist nicht geplant, da die Einbindung von Smartphone-Kameras via Applikation nicht eine derartige Bedeutung zukommt, wie etwa bei Mängel-Meldeplattform „Schau auf Linz“. Dort muss es für UserInnen möglich sein, auf schnellem Wege ein Foto mit einem Problem zu posten.

„Mein Linz“ steht auch ohne Registrierung offen. Alle Inhalte können von BesucherInnen aktuell eingesehen und Diskussionen mitverfolgt werden. „Mein Linz“ ist nachhaltig konzipiert. Die Plattform kann vergleichsweise einfach für neue Themen geändert werden. Abgelaufene Projekte wandern in ein Archiv, wo sie zur Gänze öffentlich einsehbar bleiben, jedoch nicht mehr verändert werden können.

 

Was passiert mit den Ergebnissen?
Ziel der Plattform ist es, durch Beiträge und Diskussion von UserInnen, Politik und Fachleuten gemeinsam neue Ideen für die zukünftige Entwicklung der Stadt zu finden. „Die Ergebnisse aus der Plattform bilden eine zusätzliche Entscheidungsgrundlage für die Stadtpolitik und sollen bei der Planung neuer Projekte im Vorfeld einfließen“, erklärt Luger. Er betont gleichzeitig aber, dass der neue Online-Kanal keine repräsentative Umfrage darstellt oder bestehende Mittel der Stadt für direkte Demokratie wie etwa eine Volksabstimmung ersetzt. „Es geht uns darum, neue Denkanstöße für zukünftige Herausforderungen und Entwicklungschancen zu erhalten“, stellt Bürgermeister Luger klar.

 

www.meinlinz.at betritt österreichweit Neuland
Mit dem neuen Projekt zur Online-BürgerInnenbeteiligung nimmt Linz eine Vorreiterrolle in diesem Segment ein. „Österreichweit gibt es in keiner Landeshauptstadt bis dato ein vergleichbares, so vielseitig einsetzbares Web-Tool“, erklärt Projektleiter Tröbinger. Derartige Online-Plattformen zur Sammlung von Ideen sind derzeit vor allem bei internationalen Unternehmen „intern“ zur besseren Vernetzung von MitarbeiterInnen eingesetzt, die auf der ganzen Welt verstreut gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Daneben greifen bereits auch einige deutsche Kommunen auf solche digitalen Beteiligungsmöglichkeiten zurück.

 

„Mein Linz“ und „Schau auf Linz“ – zwei verschiedene Plattformen
Die beiden Online-Kanäle der Stadt ergänzen sich. Während www.schau.auf.linz.at weiterhin die Meldeplattform für Mängel ist, geht es bei www.meinlinz.at um Zukunftsthemen der Stadt. Auf den Startseiten der beiden Web-Angebote verweisen Links jeweils auf die andere Plattform. Die oderatorInnen der Portale verweisen darüber hinaus UserInnen mit Ideen bei „Schau auf Linz“ oder Mängelmeldungen bei „Mein Linz“ an die jeweils andere Stelle.

 

Erfolgsgeschichte „Schau auf Linz“
Dass Bedarf nach weiteren interaktiven Online-Anwendungen der BürgerInnen besteht, zeigt die städtische Web-Plattform „schau.auf.linz.at“. Das Anfang 2013 gestartete Projekt samt App besuchen im Schnitt täglich etwa 600 UserInnen. Ein professionelles Team im Magistrat bearbeitet die Nachrichten und leitet sie an die passende Dienststelle im Rathaus weiter. Mehr als die Hälfte der Anfragen kann positiv beantwortet und später umgesetzt werden. Die anderen Anregungen werden an die zuständigen Stellen wie etwa Land OÖ, LINZ AG oder Polizei weitergegeben und dort bearbeitet.

Auch über die Stadtgrenzen hinaus hat „schau.auf.linz.at“ für Aufmerksamkeit gesorgt. Aus Vorarlberg kam die erste Anfrage einer anderen Gemeinde und seit 2014 ist dort „Schau auf Bregenz“ mit App und Website online. Ähnliche Dienste gibt es auch in anderen Städten, aber das Design aus Linz und die einfache Nutzbarkeit scheint zu überzeugen. Die Plattform ist auch in Oberösterreich auf reges Interesse gestoßen. Puchenau hat sich das Linzer Tool bereits angesehen und plant eine Umsetzung.
Für „schau.auf.linz.at“ wurde die Stadt mit dem eAward 2013 ausgezeichnet. In der Kategorie „Verwaltung“ konnte die Plattform als eine von insgesamt sieben Nominees die unabhängige ExpertInnen-Jury überzeugen und sich den 2. Preis sichern.


Behind the Smart World

06.05.2015

Behind the smart world

22 Festplatten Ausgangspunkt und Rohmaterial für künstlerische Forschung

Folder Veranstaltung

 

Wann:
Do, 21.05.2015 - 19:00
Fr, 22.05.2015 - 17:00

 

Wo: KunstRaum Goethestrasse xtd
Goethestr. 30, 4020 Linz

Im ersten "Art Meets Radical Openness Forschungslabor" arbeiten Andreas Zingerle und Linda Kronman (kairus.org) im Rahmen einer servus.at Artist in Residence 2015 an ihren aktuellen künstlerischen Forschungsfragen. Die beiden Künstler_innen haben 2014 die weltgrößte Elektroschrotthalle „Agbogbloshie“ in Ghana besucht und 22 Laptop- und Computerfestplatten gekauft. Diese 22 Festplatten sind Ausgangspunkt und Rohmaterial für die künstlerische Forschung im Rahmen dieser Residency.

Eine zweitägige öffentliche Veranstaltung im KunstRaum Goethestrasse xtd bietet die Gelegenheit für Interessierte mehr über die Hintergründe und Entwicklung des Projekts "Behind the smart World"
zu erfahren.

 

Donnerstag, 21.05.2015
19:00-22:00
Am ersten Tag der Veranstaltung reflektieren die Künstler_innen mit ausgewählten Expert_innen Fragen zu Verwertbarkeit und Wiederherstellung von vergessenen Daten und Informationen und diskutieren mögliche davon ausgehende Gefahren.

Can Sinitras (Geschäftsführer ECS Global GmbH)
Die Firma ECS Global GmbH analysiert und reaktiviert kaputte Datenträger. Can Sinitras unterstützte uns bei der Wiederherstellung der Daten auf den gekauften Festplatten.

Uwe Sailer (Datenforensiker)
Lebt und arbeitet in Linz. Er gilt als erster Sachverständiger für forensische Datensicherung, Datenrekonstruktion und Datenauswertung und arbeitet mit seinem Team hauptsächlich für Gerichte.
Fieke Jansen (Daten-broker Expertin – Tactical Tech Collective)
Fieke Jansen ist eine Forscherin und Journalistin, die sich für mehr Transparenz in der globalen Datenindustrie einsetzt. Zur Zeit ist sie Projektleiterin des "Politics of Data" Programmes des Tactical Technology Collectives, dass sich als internationale Organisation für Informations- und Netzaktivismus einsetzt.

Freitag, 22.05.2015
17:00-22:00
Der zweite Tag der Veranstaltung ist neun lokalen und internationalen Künstler_innen gewidmet. Andreas Zingerle und Linda Kronman haben diese Künstler_innen eingeladen sich an dem Forschungslabor in Linz zu beteiligen. Mit der öffentlichen Präsentation im Kunstraum startet der Aufenthalt in Linz.
Freitagabend präsentieren die Künstler_innen ihre bisherigen Arbeiten und stellen mögliche Überlegungen im Zusammenhang mit dem Projekt "Behind the smart World" vor.


Das neue Arbeiten im Netz – Seien Sie mit dabei!

24.04.2015
meral_akinhecke

Datum: 2.6.2015
Uhrzeit: 18 bis 20 Uhr
Ort: Wissensturm, Linz

Durch die zunehmende Digitalisierung verändert sich die Art und Weise, wie wir unsere Freizeit verbringen und beeinflusst unsere Arbeitsweise. Meral Akin-Hecke von WerdeDigital.at informiert über die Chancen, die diese Veränderung mit sich bringt.

Ein gelungenes Beispiel für digitale, virtuelle Zusammenarbeit ist der Leitfaden „Das neue Arbeiten im Netz“. Mehr als 60 AutorInnen aus ganz Österreich haben sich mit ihrer Expertise beteiligt. Der Leitfaden ist als Buch oder gratis als e-book bzw. PDF erhältlich. leitfaden.werdedigital.at

Ein Leitfaden ist ja ganz praktisch, aber Sie können ihm keine Fragen stellen. Meral Akin-Hecke wird daher auch ein anderes Tool der Wissensvermittlung vorstellen: Webinare.

Webinare sind interaktive Seminare, die über das Internet in Form einer Videokonferenz stattfinden. ModeratorInnen und TeilnehmerInnen kommunizieren über Video, Audio und Chat miteinander. Man ist dadurch ortsunabhängig (keine Anreise notwendig) und man kann sich die Aufzeichnungen auch im Nachhinein noch ansehen (zeitunabhängig).

Seit April steht die Webinar-Reihe „Das neue Arbeiten im Netz“ wöchentlich und kostenlos zur Verfügung. Hier erfahren Sie u.a. mehr über digitale Amtsgeschäfte, Soziale Netzwerke sowie Zusammenarbeit und Kommunikation. Sie können auch einfach anonym teilnehmen und nur zusehen. Probieren Sie es gleich aus und berichten Sie von Ihren Erfahrungen! webinare.werdedigital.at

WerdeDigital.at ist Österreichs Offensive, um die digitale Kluft zu schließen. Sie bündelt zahlreiche Aktivitäten und Informationen, die zum digitalen Kompetenzerwerb der Bevölkerung beitragen. WerdeDigital.at zeigt die Vorteile digitaler Medien auf, weist auf Risiken hin und vermittelt den sicheren Umgang.

Meral Akin-Hecke

Mag.a Meral Akin-Hecke ist Österreichs erste Botschafterin für digitale Medienkompetenz und Initiatorin von WerdeDigital.at.

Sie wurde 2013 vom Bundeskanzleramt zum “Digital Champion Austria” bestellt – eine Initiative der EU Kommissarin für die Digitale Agenda, Neelie Kroes. Ihre Aufgabe ist es, möglichst vielen ÖsterreicherInnen den Weg ins Netz zu ebnen und sie beim Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen.

2007 gründete sie Digitalks, um EndanwenderInnen und Firmen über neue digitale Technologien, Social Media und mobiles Arbeiten aufzuklären.

Zuvor war die Wirtschaftsinformatikerin bei SAP Österreich und ORF tätig.

https://digitalchampion.at
https://werdedigital.at


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