Gerin Trautenberger


Publikationen

09.01.2015

Hier finden Sie die Publikationen, an deren Entwicklung wir mitgeholfen haben, sowie den Band Freie Netze. Freies Wissen., der zur Entstehung der OPEN COMMONS LINZ maßgebend beigetragen hat. 


Schaufenster

09.01.2015

In Linz gibt es zahlreiche Initiativen und Einzelpersonen, die sich dem Thema Open Knowledge widmen - sei es beispielsweise als ProgrammiererInnen im Bereich Open Source, als GestalterInnen im Bereich Open Design oder als WissenschaftlerInnen im Bereich Open Science.

Dieses Engagement möchte die OPEN COMMONS LINZ unterstützen und die entstandene und entstehende Vielfalt in der Region aufzeigen.

 

Sie haben selbst ein offenes Projekt, das Sie hier gerne sehen möchtest? Dann schicken Sie uns eine formlose Mail und einer Kurzbeschreibung ihres Projekts. Wir freuen uns darauf!


Duncan McLaren

02.04.2015

Sharing Cities:

An urban commons for the digital age

Die Zukunft der Menschheit ist urban - gleichzeitig ermöglicht und erfordert die Natur von urbanen Räumen das Teilen von Ressourcen, Güter, Dienstleistungen und Erfahrungen. Während in modernen Städten die traditionellen Formen des Teilens durch gesellschaftliche Fragmentierung und Kommerzialisierung von öffentlichen Bereichen ausgehölt wurden, tauchen mehr und mehr neue Formen davon in unserem digitalen Zeitalter in den hochvernetzten physischen und digitalen Räumen von Städten auf.

Vor diesem Hintergrund erforscht McLaren die Möglichkeiten und Risiken im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Solidarität und Gerechtigkeit. Dabei schlägt er ein neues Paradigma für ein kommunales Teiles vor, das tiefer geht als die kommerzielle Begeisterung für eine Sharing Economy à la Uber oder Airbnb. Zugleich muss dabei das Teilen der Stadt selbst wieder in den Mittelpunkt der städtischen Regierungen rücken. McLaren skizziert dabei, wie Städte, die authentisch teilen, Werte und Normen in Richtung Vertrauen und Kollaboration prägen, bürgerschaftliches Engagement und politischen Aktivismus ermächtigen und zum Wiederaufbau der urbanen Gemeingüter beiträgt. Wirkliche Smart Cities können dadurch der Absenkungsspirale von Wettbewerb und der Abgrenzung und gesellschaftlichen Teilung entkommen, indem sie Sharing Cities werden.

Vortrag in englischer Sprache.

Bild von Duncan McLaren

Foto: Duncan McLaren

Duncan McLaren

Duncan McLaren, ehemaliger Geschäftsführer von Friends of the Earth Scotland, ist Leiter von McLaren Environmental Research and Consultancy. Er berät private, öffentliche und gemeinnützige Organisationen zu den Themen Engerie, Klimawandel, die Zukunft der Städte und nachhaltige Entwicklung. McLaren arbeitet zudem Teilzeit als PhD an der Universität Lancaster. Er ist zusammen mit Julian Agyeman Co-Autor von "Sharing Cities: A case for truly smart and sustainable cities", das Ende 2015 in MIT Press veröffentlicht wird.

Duncan McLaren auf Twitter


Yannick Haan

02.04.2015

Ob Urban Gardening, Occupy, Flashmobs, Geocoaching, Proteste, Urban Art  oder urbane Datenvisualisierung – immer mehr zeigt sich: Wir sind die Stadt! Von vielen unbemerkt werden die Städte aktuell komplett umgekrempelt. Wir entscheiden kollaborativ, welche Nachrichten in der Stadt wichtig sind. Durch das Digitale können wir dem immer härter werdenden Kampf um den urbanen Raum eine kollaborative und offene Stadt entgegen setzen, in der die Politik immer weiter an Macht verliert. Von vielen unbemerkt liegt die neue Macht innerhalb der Städte bei uns digitalen BürgerInnen.

Doch auch diese neue kollaborative Macht kennt leider viele VerliererInnen. Und wenn wir so weiter machen wie bislang, dann führt das Digitale vor allem zu einer Spaltung der Städte. Ein Ausweg aus diesem Dilemma kann nur über den öffentlichen (digitalen) Raum erfolgen.

 

Bild von Yannick Haan

Yannick Haan

Yannick Haan arbeitet bei Wissenschaft im Dialog und ist dort Projektmanager für das Projekt Hack your City!. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag und hat seine Masterarbeit zum Thema "E-Partizipation im Stadtentwicklungsbereich" verfasst. Er ist Autor des Buches Gesellschaft im Digitalen Wandel das im Jahr 2013 bei Friedrich-Ebert-Stiftung erschienen ist. Ehrenamtlich engagiert er sich als Sprecher des Forums Netzpolitik der Berliner und ist Botschafter der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen.

 


Airi Lampinen

02.04.2015

Die Sharing Economy ist ein aufkommendes Phänomen, das den Gebrauch von vernetzten Arbeitsmitteln umfasst, um eine Reihe an sozialen und ökonomischen Tauschgeschäften zu ermöglichen, wie beispielsweise gegenseitige Gastfreundschaft, Fahrgemeinschaften oder die Wiederverwendung von Gütern. Dabei gestaltet die Sharing Economy das soziale Leben im urbanen Raum neu. Sie beeinflusst nicht nur jene, die daran aktiv teilhaben, sondern auch jene, die dabei ausgeschlossen sind oder daran nicht partizipieren wollen.

Basierend auf empirischen Studien zu nicht-monetären und monetären Formen von Peer-to-Peer-Austausch, spricht Lampinen über die Herausforderungen von Partizipation in einer vernetzten Gastfreundschaft (Airbnb, Couchsurfing) und lokalen Online-Austausch (Sharetribe). Die Herausforderungen herrschen sogar, wenn die potentiellen Vorteile wünschenswert oder notwendig sind. Der Vortrag erschwert es, das dominante Narativ aufrechtzuerhalten, dass die Sharing Economy eine zugängliche und geeignete Alternative für traditionelle Märkte ist. Er beleuchtet unterschiedliche Themen, wie die Angst vor Verschuldung und die Tendenz mit jenen Kontakt zu knüpfen, die einem/r bereits ähnlich sind.

Airi Lampinen

Airi Lampinen

Airi Lampinen ist promovierte wissenschaftliche Mitarbeiterin am Mobile Life Center an der Universität Stockholm. Der Fokus ihrer Forschung liegt auf zwischenmenschlichen Grenzsetzungen in vernetzten Umgebungen, wie der Sharing Economy und sozialen Netzwerkdiensten. Seit 2013 ist sie Mitglied am unabhängigen nordischen Thinktank Demos Helsinki. Davor war Lampinen als Forscherin am Helsinki Institute for Information Technology HIIT, als Gaststudentin der UC Berkeley’s School of Information und als Forschungsassistentin bei Microsoft Research New England’s Social Media Collective tägig. Sie hält einen PhD in Sozialpsychologie der Universität Helsinki und einen BSc in Information Networks der Aalto Universität.

Airi Lampinen auf Twitter und Slideshare


Marcus M. Dapp

02.04.2015

Viele Städte stehen nicht nur den neuen Anforderungen der Digitalisierung, sondern auch der Öffnung und BürgerInneninteraktion gegenüber. Bevölkerung und Unternehmen äußern zunehmend Unverständnis, wenn »ihre« Stadt sich nicht genug fortschrittlich zeigt und die Möglichkeiten ausschöpft, um das Zusammenleben in der städtischen Gemeinschaft digital zu verbessern. Häufig aber fehlt das interne Know-how in den neuen Bereichen und externe Ausschreibungen für Unterstützung führen nicht selten zu schweren, langsamen und riskanten Großprojekten. Das entsprechende Risiko versucht man durch Rigidität und kleinteiliges Vorgeben von Anforderungen und pedantischem Kriterienabfragen im Beschaffungsprozess zu »vermeiden«. Die Folgen davon sind ein noch langsameres Voranschreiten der IT und insgesamt wenig innovative Impulse, da neuartige und risikobehaftete Ideen den o.g. Prozess meist nicht überstehen.

Eine Antwort darauf könnte das Konzept der “Civic Innovation Labs” sein. Erste Erkenntnisse aus den Fallstudien zu Mexiko City, Philadelphia, und Boston werden präsentiert und Erfolgsfaktoren identifiziert. Außerdem wird die Frage gestellt, wie die Labs auch bei uns etabliert werden könnten und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.

Foto von Marcus M. Dapp

Foto: Cornelia Siegenthaler, CC-BY-SA 2015

Marcus M. Dapp

Dr. Marcus M. Dapp hält seit 10 Jahren die Vorlesung »Digitale Nachhaltigkeit in der Wissensgesellschaft« an der ETH Zürich und ist als Berater und Trainer für Organisationen zu strategischen Fragen im Umfeld von Open Source, Open Data, und Open Content tätig. Zuvor war er einige Zeit bei der Stadt München als IT-Stratege tätig und hat mit MOGDy die erste Open Government Initiative einer deutschen Kommune lanciert. Ehrenamtlich ist er Gründungsvorstand der Open Knowledge Foundation Deutschland (e.V.).

Marcus M. Dapp auf Twitter


ARCHIV

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Der Begriff des Post-Digitalen beschreibt eine Gesellschaft, die von elektronischen und digitalen Prozessen durchdrungen ist. In dieser Gesellschaft ist das Digitale allgegenwärtig und hat die Produktion von Gütern, unsere sozio-ökonomische... Zum Beitrag Gerin Trautenberger

Lucia Malfent und Johanna Stieblehner

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Globalisierung und Digitalisierung führen auch in der Wissenschaft zu weitreichenden Veränderungen: Als erste Forschungsorganisation Österreichs startet die Ludwig Boltzmann Gesellschaft die Initiative Open Innovation in Science, bei der die gezielte... Zum Beitrag Lucia Malfent und Johanna Stieblehner