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Vina Yun

Beitragskategorie: 18. Mai 2018: Unwissenheit frisst Demokratie
Beitragstitel: Vina Yun

Homestories - Ein Comic über die koreanische Diaspora in Österreich

Exemplarisch für alternative Perspektiven und Methoden von Geschichtsforschung und -schreibung steht das Projekt HOMESTORIES.

Wien in den 1970er-Jahren. Lange vor Hi-Tech made in Korea, Kimchi-Hype und „Gangnam Style“ kamen die ersten koreanischen Krankenschwestern als „Gastarbeiterinnen“ nach Österreich. Der Comic HOMESTORIES, der im Rahmen eines Stipendiums von „kültür gemma!“ realisiert wurde, erzählt von dieser wenig bekannten, bislang kaum dokumentierten Migrationsgeschichte und stellt die Perspektiven dieser postmigrantischen bzw. Zweiten Generation in einen größeren Zusammenhang: So verfolgt der Comic nicht nur die geschichtlichen Spuren der – hierzulande kaum wahrgenommenen – koreanischen Migration nach Österreich. Ebenso zeichnet er das Verhältnis zwischen Ilsae und Isae, den Einwander_innen der Ersten und der Zweiten Generation, nach.

Foto: (c) Carolina Frank

Vina Yun, Jahrgang 1974, gehört zu den ältesten Kindern der sogenannten Zweiten Generation koreanischer Einwander_innen in Österreich. Sie arbeitet als freie Autorin und Redakteurin in Wien und Berlin, aktuell ist sie bei der feministischen Zeitschrift Missy Magazine tätig. Davor war sie in alternative/linke Medienprojekte wie MALMOE, migrazine.at, an.schläge – Das feministische Magazin oder dieStandard.at involviert. Sie schreibt über Popkultur, Feminismus, Queer Culture, Antirassismus und (Alternativ-)Medien.
Homestories ist ihr erster Comic und wurde im Rahmen des Stipendiums „kültür gemma!“ realisiert, eines Programms zur Förderung migrantischer Kunst- und Kulturschaffender in Wien.