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Open Commons sind digitale Gemeingüter, die uns BürgerInnen frei und offen zugänglich sind. Wir können sie unter geregelten Bedingungen und ohne große Hindernisse nützen. Aufgabe der OPEN COMMONS LINZ ist die verantwortungsvolle Öffnung solcher digitalen Inhalte.

Aktuelles


Was tun? Arbeit und Gesundheit in der digitalen Welt

Beitragsdatum: 06.05.2019
Beitragstitel: Was tun? Arbeit und Gesundheit in der digitalen Welt
OPEN COMMONS KONGRESS 2019
Freitag, 14. Juni, 9:30 - 17:30 Uhr
Wissensturm, Kärntnerstraße 26, 4020 Linz
Zur Landkarte
 
Arbeit und Gesundheit in der digitalen Welt

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist im vollen Gange: Weil immer mehr Berufe automatisierbar werden, wächst die Angst vor Jobverlust und das Auseinanderklaffen der Hoch- und Niedriglohnsektoren verstärkt sich. Beschäftigungsverhältnisse werden zusehends flexibler und bedarfsorientierter und es droht der Verlust von hart erkämpften Arbeitsrechten und ein neues Prekariat der „working poor“.

Doch was tun, wenn selbst qualifizierte Berufe von Steuerberater*innen oder Ärzt*innen in absehbarer Zeit durch Algorithmen, Software und Hardware ersetzt werden können?

Mit dieser Entwicklung wächst die Notwendigkeit für neue Qualifikationen bei den Mitarbeiter*innen, für abgesicherte Beschäftigungsverhältnisse und für Veränderung der Organisationsformen in den Betrieben. Unsere Praxis des Arbeitens und unser Verhältnis zur Arbeit selbst verändern sich.

Neben Gefahren bietet diese Entwicklung gleichermaßen Chancen für Mensch und Industrie: Neue Technologien ziehen nicht zwangsläufig bestimmte Arbeitsformen nach sich, sondern eröffnen ein Spektrum von Gestaltungsalternativen für die Zukunft: Wie wollen wir künftig arbeiten und wie sollen uns Maschinen und Software dabei unterstützen?

 
 
 
"Arbeit neu denken" heißt "Gesellschaft neu denken"

Die zunehmende Automatisierung berührt nicht nur einzelne Arbeitsplätze, Tätigkeiten und die Qualifikationen individueller Personen, sondern hat Konsequenzen für das gesamte Gefüge unseres Arbeitssystems und unserer Gesellschaft.

Wie kann unsere künftige Arbeitswelt aus Sicht der arbeitenden Menschen gestaltet werden? Welche Veränderungen stehen uns bevor und welche Mitgestaltungsmöglichkeiten gibt es? Welche (arbeits)politischen Maßnahmen sind notwendig, damit Menschen nicht zum verlängerten Arm der Maschine werden, sondern ihre spezifisch menschlichen Begabungen entfalten können? Wie kann Arbeit unter digitalisierten Bedingungen gerecht verteilt werden und welche Form der Zusammenarbeit wünschen wir uns mit Robotern, Automaten, Computern und smarten Systemen? Wie sorgen wir in Zukunft für unsere Gesundheit? Wie müssen sich sowohl die Formen der Wertschöpfung als auch jene der sozialen Sicherungssysteme verändern? Welche Perspektiven, Chancen und Utopien eröffnet die Digitalisierung der Arbeit für jeden Menschen und für unser Zusammenleben?

Der Open Commons Kongress 2019 versammelt Beiträge von Expert*innen aus den Bereichen Arbeits- und Sozialpolitik, Wirtschaft & Technik, Psychologie und Philosophie und bietet einen breiten Querschnitt über eine der weitreichendsten Veränderungen unserer Zeit.

Eintritt frei!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

PROGRAMM

 

ab 9 Uhr
Willkommen!

9.30 Uhr
Eröffnung durch
GR Markus Benedik in Vertretung von BM Klaus Luger
Gerald Kempinger / IKT Linz GmbH
Andrea Wesenauer / OÖGKK

10 Uhr
Die Geschichte der Arbeit an der Arbeit – zu den Voraussetzungen der digitalen Rationalisierung von der Antike zur Industriellen Revolution
Manfred Füllsack, Professor für Systemwissenschaften / Universität Graz

11 Uhr
Aufstieg, Krise und Überwindung der Arbeitsgesellschaft – Von der Lohnarbeits- zur Tätigkeitsgesellschaft
Michael Hirsch, Philosoph, Politikwissenschafter und Kulturtheoretiker / Privatdozent an der Universität Siegen

 12 Uhr
360°-Blick, Status-Quo und Trends der Digitalisierung
Udo Feyerl, Wirtschaftsinformatiker und Digitalisierungskoordinator / Oberösterreichische Gebietskrankenkasse

13 Uhr
Mittagspause mit Buffet

14.30 Uhr
Analoger Mensch in der digitalen Arbeitswelt: Ein bedürfnisorientierter Blick auf neue Arbeits- und Organisationsformen
Silvia Feuchtl, Arbeits- und Organisationspsychologin / Arbeiterkammer Niederösterreich

15.30 Uhr
Digitalisierung als Herausforderungen für Soziale Sicherheit und Verteilungsgerechtigkeit
Ingrid Mairhuber, Politikwissenschafterin und Historikerin / FORBA – Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt

16.30 Uhr
Kaffeepause

16.45 Uhr
Podiumsdiskussion: Was tun?
Mit Silvia Feuchtl, Udo Feyerl, Manfred Füllsack, Michael Hirsch, Ingrid Mairhuber
Moderation: Barbara Krennmayr

17.30 Uhr
Ende

 

FOTOS
Fotos: Petra Moser, lizenziert unter der Lizenz CC BY 4.0
 

Eine Kooperation mit der

 

Mit freundlicher Unterstützung von

 


Bürgermeister prämierte innovativste Ideen zur Stadt-Verbesserung

Beitragsdatum: 17.04.2019
Beitragstitel: Bürgermeister prämierte innovativste Ideen zur Stadt-Verbesserung

Sechs Projekte in zwei Alterskategorien ausgezeichnet

 

Die besten Ideen, die auf innovative Art und Weise die Stadt noch ausgetüftelter, partizipativer, demokratischer, angenehmer, effizienter oder auch intelligenter gestalten, zeichnete Bürgermeister Klaus Luger gestern Mittwoch, 17. April, abends in der Tabakfabrik aus. Sechs Projekte in zwei Alterskategorien – drei in der Kategorie bis 18 Jahre, drei in der Kategorie Erwachsene – wurden durch eine ExpertInnen-Jury aus den Bereichen Kreativwirtschaft, Technologie, Wissenschaft und Kunst für einen Preis ausgewählt. Die Ausschreibung für den Wettbewerb unter dem Motto „Mit Innovation die Stadt verbessern“ erfolgte von der Open Commons Linz.

Im Rampenlicht standen Projekte, die sich durch ihren offenen, gemeinwohlorientierten Charakter auszeichnen und deren Ergebnisse der Gemeinschaft zur freien Nutzung zur Verfügung stehen. Originellen Konzepten soll so zur Realisierung verholfen werden – in einem Umfeld, in dem sich kreative Menschen wohlfühlen und gegenseitig befruchten. Als Preise wurden deswegen ein Arbeitsplatz in der Tabakfabrik und Jahresmemberships der Grand Garage vergeben.

 

 

Die PREISTRÄGERPROJEKTE

 

KATEGORIE ERWACHSENE

Platz 1: OpenAir
Roland Jankowski, Florian Humer

Die Idee ist einfach, aber wirkungsvoll: Im Sinne der Maker- und Hands-On-Mentalität lernen BürgerInnen in Workshops, wie Feinstaubsensoren selbst gebaut werden können. Mit Hilfe offener Hardware können so die Feinstaubdaten der jeweiligen Lebensumgebung von jedem erfasst und dargestellt werden. Begleitende Workshops tragen neben der Vermittlung von technischen Kenntnissen vor allem zur Sensibilisierung auf das Thema Umwelt bei. Damit überzeugte OpenAir die Jury nicht nur durch seine technische Offenheit, sondern auch durch seinen partizipativen Charakter.

Platz 2: Responsible Packaging
Victoria Berger

Anhand der Picknick-Kultur im öffentlichen Raum widmet sich die Künstlerin Victoria Berger mit ihrem Konzept eines faltbaren, wiederverwendbaren Picknick-Bags der Frage, wie Müll im Stadtraum vermieden werden kann. Das Projekt greift auf kreative Weise eine große Umweltschutz-Herausforderung auf und befasst sich zudem auf sinnliche Weise mit Materialien und Falttechniken, die einen vielfältigen und nachhaltigen Praxiseinsatz erlauben. Zum Abschluss wird im Rahmen eines öffentlichen Picknick-Happenings auf das Thema Umweltschutz auf lustvolle Weise sensibilisiert.

Platz 3: Allfred / Alltag – Freizeit – Dienstleistung
Diakoniewerk Oberösterreich

Die Online-Serviceplattform allfred.at bietet älteren Menschen, die Abwechslung in ihren Alltag bringen wollen oder Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben benötigen, eine unkomplizierte Form der sozialen Begegnung und des persönlichen Austausches. Über die Plattform werden sozial engagierte Menschen, die helfen möchten und eine sinnstiftende Betätigung suchen, mit unterstützungsbedürftigen SeniorInnen und  Senioren zusammengebracht. Die Plattform vermittelt auf diese Weise nicht nur konkrete Hilfe im Alltag, sondern rückt so auch das Tabuthema Einsamkeit im Alter ins Zentrum. Überzeugend ist für die Jury dabei einerseits der generationenverbindende Ansatz und dass durch das Projekt Werte wie Empathie und Solidarität mit Hilfe digitaler Mittel gestärkt werden.

 

KATEGORIE KINDER & JUGENDLICHE

Platz 1: Tiny houses – Das Minimalhaus
Klasse 4bpp der HBLA Lentia, Team Chiara Haidinger, Lara Untersberger und Victoria Hügel

Das Projekt greift das Thema urbanes Wohnen auf und liefert ein ausgeklügeltes Konzept, wie Wohnen auf kleinstem Raum sozial verträglich, umweltfreundlich und günstig funktionieren kann. Es soll den Platzmangel in bestimmten Regionen und Teilen der Erde bekämpfen helfen, indem der vorhandene Platz optimal und billig genutzt wird – dabei wird auf Überlegungen bezüglich Wohnqualität nicht verzichtet.

Besonders hervorzuheben ist dabei der Fokus auf die ökologische und preisgünstige Entwicklung des Minimalhauses: Der Einsatz nachhaltiger Materialien und eine energieeffiziente Planung schonen die Umwelt und sollen die Wohneinheit auch für breite Bevölkerungsschichten leistbar machen.

Platz 2: Pet-Hotel
Xihe Zhu. 11 Jahre

„Wenn eine Familie mit Haustier in den Urlaub fliegen will, aber das Tier nicht mitkann, was dann?“

Dieser Frage hat sich die 11jährige Xihe Zhu angenommen. Sie schlägt die Entwicklung einer Online-Plattform vor, die sich um die Vermittlung von vorübergehender Tierpflege kümmert. 

Besonders hervorzuheben ist dabei der soziale Gedanke des Projekts, denn dabei sollen auch insbesondere Kinder über das Verhalten von Tieren und ihre Pflege lernen. Indem das Pet-Hotel überdies am besten dort angesiedelt ist, wo ältere Menschen wohnen, soll so zudem eine generationenübergreifende Begegnung ermöglicht und unterstützt werden.

Platz 3: EBS – Elektronisches Beschilderungssystem
HTL Perg, Philipp Diesenreither, Benjamin Ellmer, Fabian Lange, Simon Straßer

Die Schüler der HTL Perg möchten Beschilderungen jeglicher Art revolutionieren. Egal ob das Preisschilder im Supermarkt sind oder es um die Beschriftung von Büro- oder Klassenräumen geht: das „Internet of Things“ macht vor Beschilderungen nicht halt. Und weil es tatsächlich viel zu beschildern gibt, soll ein Prototyp für ein energiesparendes E-Paper Display entwickelt werden, dessen Aufschrift per Internet verändert werden kann. Der pragmatische und nützliche Ansatz und die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten hat die Jury überzeugt. So könnte die Technologie darüber hinaus z.B. auch zur Kommunikation/dem Hinterlassen von Nachrichten im öffentlichen Raum genutzt werden.
Die Diplomarbeit inklusive Baupläne kann

heruntergeladen werden.

 

FOTOS
Fotos: Petra Moser (lizenziert unter CC BY 4.0)

JURY

 

Tina Auer

 
 
 

Tina Auer

Tina Auer pendelt in ihren Arbeiten beinahe unbekümmert zwischen Kunst, Forschung, Technologie, Unterhaltung und Wissenschaft. Gemeinsam mit dem Kulturverein Time’s Up beschäftigt sie sich mit der Kreation, der Konzeption, der Umsetzung und der Auswertung von transmedialen, interaktiv-herausfordernden, real-habhaften Architekturen. Architekturen, Umgebungen als in sich abgeschlossene Welten mit Verweis auf Alltags- und mögliche Zukunftsszenarien, welche dem Publikum (und ihr selbst) einen spielerischen und spannenden Zugang in die gebotenen Realitäten offerieren, den Entdecker/innengeist schüren und das Erforschen dieser Welt samt deren innewohnenden Stories zu einem umfassenden Erlebnis machen.

 

 

Patrick Bartos

 

Patrick Bartos

Patrick Bartos ist Geschäftsführer der Creative.Region Linz & Upper Austria GmbH, der Gesellschaft zur Förderung der Entwicklung der Kreativwirtschaft und Positionierung von Linz als kreativer Standort. Er ist Mitglied des Executive Board von Linz – UNESCO City of Media Arts, offizieller Vertreter von Linz im UNESCO Creative Cities Netzwerk, Board Member des Austrian Design Net und des European Creative Business Network. Patrick hat ein Doktorat in Wirtschaftswissenschaften von der JKU und hat im Vorjahr das Stanford Executive Program in Kalifornien absolviert.

 

 

Martina Mara

 

Martina Mara

Martina Mara, geboren 1981, ist Technikpsychologin und seit April 2018 Professorin für Roboterpsychologie an der Johannes Kepler Universität Linz. Sie promovierte an der Universität Koblenz-Landau zu menschenähnlichen Robotern und war viele Jahre am Ars Electronica Futurelab tätig, wo ihr Schwerpunkt auf industriellen und interdisziplinären Forschungskooperationen lag. Mara ist Mitglied des Österreichischen Rats für Robotik und Künstliche Intelligenz und Vorstandsmitglied der Ludwig Boltzmann Gesellschaft. Als Zeitungskolumnistin kommentiert sie das technologische Zeitgeschehen regelmäßig für ein breites Publikum. Im Jahr 2018 wurde sie mit dem BAWAG Frauenpreis sowie dem Futurezone Award in der Kategorie „Women in Tech“ ausgezeichnet.

 

 

Michaela Ortner

 

Michaela Ortner

Seit 2008 ist Michaela Ortner Universitätsassistentin der Studienrichtung Interface Cultures an der Kunstuniversität Linz, wo sie selbst Visuelle Mediengestaltung mit Schwerpunkt Fotografie studierte. Nebenbei absolvierte sie ein Semester Bildende Kunst an der Facultad de Bellas Artes in Bilbao. Nach ihrem Studium arbeitete sie für das Future Lab des Ars Electronica Centers, realisierte Kunstprojekte für die Linzer Kommunikationsagentur „Die Fabrikanten“ und organisierte für das Büro Linz Kultur Veranstaltungen wie zum Beispiel das „LinzFest“ ein Open-Air-Festival für Musik, Theater und Literatur. Sie ist im Vorstand der OÖ Gesellschaft für Kulturpolitik, im Senat der Kunstuniversität und immer wieder auch als freischaffende Künstlerin und Kuratorin tätig.

 

 

Christoph Steindl

 
 
 
 
 
 

Christoph Steindl

Ich habe 2005 die Firma Catalysts gegründet. Mittlerweile sind wir deutlich mehr als 300 an 13 Standorten, alle handverlesen und verdammt gut. Es ist eine Freude, für so ein Team das Umfeld zu gestalten und gemeinsam außergewöhnliche Projekte umzusetzen. Was für eine Freude, wenn einen die Mitarbeiter dann auf kununu.com durch ihre anonymen Bewertungen zum beliebtesten Arbeitgeber in Österreich wählen!

Ich komme ursprünglich aus dem Waldviertel (NÖ) und wäre wohl wie alle meine Klassenkollegen nach Wien gegangen um etwas zu studieren. Allerdings wurde damals Mechatronik nur in Linz angeboten. Schlussendlich habe ich dann auch parallel Informatik studiert. Die Johannes-Kepler Universität in Linz hat mir ein perfektes Umfeld geboten, wo ich sehr leicht mehr als ein Studium absolvieren konnte und auch in andere Studien (mehr als nur) reinschnuppern konnte. Für mich war nach dem Studium auch die Zeit als Universitätsassistent sehr wertvoll, weil man da u.a. lernt, wie man Wissen und Inhalte aufbereiten muss, damit die Zuhörer jede Woche wieder in die Lehrveranstaltung kommen und einem am Ende des Semesters auch noch eine gute Bewertung geben. Im Geschäftsleben nennt man das dann Kundenorientierung. Mein Motto ist wohl „“going the extra mile““, d.h. bereit sein, deutlich mehr zu leisten bzw. zu liefern, als der typische Mitbewerber. Das mag zwar anstrengend sein, führt aber auch sicher zu sehr zufriedenen Kunden, Mitarbeitern und es erhöht die eigene Motivation.

 

Wir danken unseren Sponsoren!

 

 


Feinstaubsensoren für alle

Beitragsdatum: 16.05.2019
Beitragstitel: Feinstaubsensoren für alle

Die Idee ist einfach, aber wirkungsvoll: Im Sinne der Maker- und Hands-On-Mentalität lernen BürgerInnen in Workshops, wie Feinstaubsensoren selbst gebaut werden können. Mit Hilfe offener Hardware können so die Feinstaubdaten der jeweiligen Lebensumgebung von jedem erfasst und dargestellt werden. Begleitende Workshops tragen neben der Vermittlung von technischen Kenntnissen vor allem zur Sensibilisierung auf das Thema Umwelt bei. Damit überzeugte „OpenAir“ die Jury des städtischen Wettbewerbs „Mit Innovation die Stadt verbessern“ nicht nur durch seine technische Offenheit, sondern auch durch seinen partizipativen Charakter.

Florian Humer und Roland Jankowski (Foto: Petra Moser)

Die beiden Softwareentwickler, Systemadministratoren und Bastler Florian Humer und Roland Jankowski sind engagierte Bewohner im Mietsyndikatshaus „Willy*Fred“ am Linzer Graben. Die stark befahrene Straße war Ausgangspunkt, sich die Feinstaubbelastung an diesem Ort genauer anzusehen und über Möglichkeiten nachzudenken, wie sie verringert werden kann.

„In Linz gibt es momentan lediglich fünf Feinstaubsensoren, die zum Teil in Parks stehen. Das reicht nicht aus, um die tatsächliche Belastung einzuschätzen und zu eruieren, wie hoch sie für einen persönlich ist, da die Werte von Ort zu Ort stark variieren“, sagt Roland Jankowski. Ziel des Projekts ist daher eine breit angelegte Bestandsaufnahme und wie sich die Situation unter Einfluss von Wetterbedingungen über die Zeit hinweg verändert. Um das ernsthaft wissenschaftlich anzugehen und ein Gesamtbild zu erhalten brauche es in Linz daher mindestens 50 bis 100 – besser noch 200 – Messstationen.

Die beiden griffen damit die Idee des Open Knowledge Labs Stuttgart „luftdaten.info“ auf, das in den letzten Jahren aus zivilgesellschaftlicher Initiative heraus um die 100.000 Sensoren in ganz Europa installiert und damit viele Erfahrungswerte gesammelt hat. „Besonders in Gegenden, in denen es keine offiziellen Luftgütemessungen oder -standards gibt, bspw. in Bulgarien oder Rumänien, wird die Initiative sehr gut angenommen“, weiß Florian Humer.

Die Eigenbausensoren hätten zwar eine größere Schwankungsbreite als die offiziellen Messstationen, sie seien jedoch wesentlich günstiger und Fehler könnten durch statistische Methoden herausgerechnet werden. Dadurch werde ein viel schärferes, lokalbezogeneres, Bild gewonnen, welche Problemstraßen besonders betroffen sind.

Die Analyse

Das Vorhaben macht beim Messen und Erheben der Daten nicht halt. Ziel ist vielmehr die wissenschaftliche Analyse und Interpretation der Daten durch die TU Wien. Die Messungen aller Sensoren werden dabei zentral gesammelt und online frei zur Verfügung gestellt. Sie werden anschließend auf der Projektwebsite interaktiv und zeitlich nachvollziehbar dargestellt – was eine wesentliche Ergänzung zum bestehenden luftdaten.info-Projekt ist. Mit den Ergebnissen soll neben einer individuellen Sensibilisierung vor allem auch die Stadtpolitik adressiert werden, um an den jeweiligen Feinstaub-Hotspots Verbesserungen, wie bspw. Fassadenbegrünungen, vorzunehmen. Jankowski: „Die EU-weiten Grenzwerte werden laufend gesenkt und damit schrittweise an die Empfehlungen der WHO angepasst. Dabei zeigt sich bei ersten Testmessungen bereits jetzt, dass die Limits in Linz beinahe durchgehend überschritten werden.“

Workshops

Damit das Wissen, das für den Bau der Sensoren und der Darstellung der Messdaten benötigt wird – und letztlich die Sensoren selbst -, unter die Leute kommen, werden regelmäßige, kostenlose Workshops sowohl für AnfängerInnen als auch für Fortgeschrittene angeboten. Dort lernt man auch wie die Messdaten anschließend auf einem Display dargestellt werden. Im Idealfall machen sie so die Luftgütedaten jeder Straße in Linz für alle PassantInnen transparent.

Doch die Anwendungsbereiche gehen über den öffentlichen Raum weit hinaus und haben für jede/n auch einen unmittelbaren persönlichen Nutzen: Die Sensoren können auch in Innenräumen eingesetzt werden, um herauszufinden wie sich bspw. das Rauchen auf die Luftqualität in der eigenen Wohnung auswirkt oder zu welchen Tageszeiten es am gesündesten ist mit welchem Fenster zu lüften.
Von einem drastischen Beispiel erzählt Humer: „Eine Bekannte aus Bangkok, wo die Belastung ausgesprochen hoch ist, verwendet die Feinstaubsensoren vor allem um zu wissen, wann sie vor die Tür gehen darf“.

Technische Weiterentwicklung

Nicht nur bei der Hardware sondern auch bei der Software kommen ausschließlich Open Source-Lösungen zum Einsatz, die frei von jedem und jeder verwendet werden können. Die Datenübertragung funktioniert momentan WLAN-basiert, was die günstigste und einfachste Methode ist. Die Sensoren sind dadurch allerdings vorerst auf Orte beschränkt, die sich in der Nähe eines drahtlosen Netzwerks befinden.

In weiterer Folge wird jedoch in Zusammenarbeit mit dem Makerspace „Grand Garage“ eine neue Sensorvariante entwickelt, die sich die Technologie „LoRaWAN“ („Long Range Wide Area Network“) zunutze macht: die Sensoren bilden dabei untereinander ein Netzwerk und können ab einer gewissen Dichte auch in entlegenen Orten eingesetzt werden, die nicht direkt mit Internet versorgt sind.

Um dabei das Problem der Stromversorgung in den Griff zu bekommen läuft im Innenhof des Willy*Fred Gebäudes bereits seit einem halben Jahr erfolgreich ein Testaufbau mit einem kleinen Solarpanel. Die Chancen auf eine infrastrukturunabhängige, energieautarke Lösung stehen also gut.

Workshoptermine und Anmeldung unter http://openair.willy-fred.org


Ein elektronisches Beschilderungssystem für jeden Einsatz

Beitragsdatum: 16.05.2019
Beitragstitel: Ein elektronisches Beschilderungssystem für jeden Einsatz
Vier Schüler der HTL Perg möchten Beschilderungen jeglicher Art revolutionieren. Egal ob das Preisschilder im Supermarkt sind oder es um die Beschriftung von Büro- oder Klassenräumen geht: das „Internet of Things“ macht vor Beschilderungen nicht halt. Und weil es tatsächlich viel zu beschildern gibt, wurde ein Prototyp für ein energiesparendes E-Paper Display entwickelt, dessen Aufschrift per Internet verändert werden kann. Der pragmatische und nützliche Ansatz und die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten hat die Jury des städtischen Wettbewerbs „Mit Innovation die Stadt verbessern“ überzeugt: Die Beteiligten Philipp Diesenreither, Benjamin Ellmer, Fabian Lange und Simon Straßer errangen dabei den dritten Platz.

Das Projektteam der HTL Perg (Foto: Petra Moser)

Ausgangspunkt war ein Schulprojekt: durch einen Lehrer mit dem Wissen über die nötige Technologie ausgestattet begann man mit der Entwicklung eines ersten Prototypen, der in mehreren Schritten verbessert wurde. Das erste naheliegende Einsatzgebiet, das man vor Augen hat, sind Schulklassen: Auf dem Display kann bspw. die jeweilige Klasse, der momentane Unterrichtsgegenstand, der Name des Lehrers/der Lehrerin, ob gerade ein Test stattfindet, und vieles mehr angezeigt werden.

Bei der Entwicklung waren mehrere technische Herausforderungen zu meistern: Wie kann Energiesparsamkeit optimiert werden, auf welchem Wege werden Daten am einfachsten und sichersten übertragen, wie lässt sich die Datenübertragung auch für eine große Anzahl von Displays gewährleisten und wie gut eignen sich Einzelkomponenten unter diesen Gesichtspunkten für ihren jeweiligen Zweck? Das sind nur einige der Fragen, mit denen die Schüler konfrontiert waren.

Entstanden ist ein dabei eine Diplomarbeit, die nicht nur eine detaillierte Beschreibung, sondern auch konkrete Baupläne enthält. So kann nun die breite Öffentlichkeit auf die Ergebnisse zugreifen und den Prototypen für den eigenen Bedarf adaptieren. Sie kann

heruntergeladen werden.

Motiviert durch den Erfolg beim Wettbewerb möchte die Gruppe nun auch weiter an dem Projekt arbeiten und es verbessern. Eine ambitionierte Idee dabei ist die Nutzung einer neuen Sensoren- und Übertragungstechnologie, mit der zentral und über große Strecken hinweg die Displays auch in Gebieten ohne Internetanbindung bespielt werden können.

Wir wünschen viel Erfolg!


Eine neue Online-Plattform bringt Hilfe im Alltag

Beitragsdatum: 16.05.2019
Beitragstitel: Eine neue Online-Plattform bringt Hilfe im Alltag

Die Online-Serviceplattform „Allfred – Alltag – Freizeit – Dienstleistung“ des Diakoniewerks Oberösterreich bietet älteren Menschen, die Abwechslung in ihren Alltag bringen wollen oder Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben benötigen, eine unkomplizierte Form der sozialen Begegnung und des persönlichen Austausches. Über die Plattform werden sozial engagierte Menschen, die helfen möchten und eine sinnstiftende Betätigung suchen, mit unterstützungsbedürftigen Seniorinnen und Senioren zusammengebracht. Die Plattform vermittelt nicht nur konkrete Hilfe im täglichen Leben, sondern rückt so auch das Tabuthema Einsamkeit im Alter ins Zentrum. Das Projekt wurde im Rahmen des städtischen Wettbewerbs „Mit Innovation die Stadt verbessern“ mit dem 3. Preis ausgezeichnet.

Das Projektteam des Diakoniewerks OÖ (Foto: Petra Moser)

Im Sommer 2018 startete das Vorhaben erstmals mit dem Ansinnen, AsylwerberInnen trotz ihrer eingeschränkten Arbeitsrechte eine Einkommensmöglichkeit zu bieten, die über den Dienstleistungsscheck des Sozialministeriums abgewickelt werden kann.
Ausgehend davon, dass Asylwerbende bereits in Altersheimen freiwillige Arbeit leisten, die gut angenommen wird, kam man auf die Idee, den Bedarf älterer Menschen an Hilfe im Alltag mit jenem Bedarf an Nebenverdiensten zu verbinden und aktiv HelferInnen zu vermitteln.

Um diese Form der Vermittlung einfacher zu gestalten und daraus eine neue, niederschwellige Dienstleistungsmöglichkeit zu schaffen, erfand man allfred.at. Die Plattform ist als unkomplizierte erste Anlaufstelle für ältere Menschen konzipiert: Wenn die eigene Mobilität eingeschränkt ist, das Einkaufen zunehmend schwieriger wird, der Haushalt oder der Garten nicht mehr selbständig gepflegt werden können, dann hilft Allfred, die passende Unterstützung zu finden.

KundInnen wie HelferInnen können sich über die Website registrieren oder nehmen telefonisch Kontakt auf. Dabei wird die Art der benötigten Hilfe bzw. jene der gewünschten Beschäftigung eruiert. Die strafrechtliche Unbescholtenheit der HelferInnen ist dabei grundsätzliche Voraussetzung, genauso wie allfällige weitere Notwendigkeiten wie etwa ein Führerschein.

In regelmäßigem telefonischen bzw. persönlichen Austausch auf beiden Seiten tritt die Diakonie sowohl als Kommunikationsschnittstelle als auch als Beraterin auf, die Ratschläge und wichtige Erfahrungswerte weitergibt.

Die Vereinbarung über die Höhe des Gehalts ist von der Plattform jedoch abgekoppelt und wird direkt zwischen den KundInnen und den HelferInnen ausverhandelt – einzige Vorgabe dabei ist die Einhaltung der vom Sozialministerium vorgeschrieben Mindesttarife. Das soll garantieren, dass eine vertrauensvolle und faire Einigung erzielt wird, die zur Zufriedenheit auf beiden Seiten beiträgt.
Nach der erfolgten Vermittlung ist das Arbeitsverhältnis weitgehend selbstorganisiert, was hohe Flexibilität für die HelferInnen schafft: sie sind nicht weisungsgebunden, können sich untereinander absprechen und flexibel einspringen.

Unterstützende sind dabei entweder rüstige PensionistInnen, sozial engagierte StudentInnen oder Menschen, die bereits Teilzeit im Gesundheits- und Sozialwesen arbeiten. Auf diese Weise stellt das Angebot auch für ProfessionistInnen eine flexible Zuverdienstmöglichkeit dar – mit einem wesentlichem Unterschied: Pflegetätigkeiten sind bewusst ausgenommen.

Auf Qualitätsmanagement wird dabei besonderen Wert gelegt. Durch laufenden persönlichen Kontakt durch die Diakonie wird Verbindlichkeit geschaffen und Missbrauch verhindert. Man kennt seine Beteiligten und pflegt einen guten Austausch. Schon beim Erstkontakt sollen Berührungsängste genommen werden: „Dadurch, dass wir für ältere Menschen oft die erste Anlaufstelle sind, ist die Skepsis zuweilen recht groß“, weiß Katja Riel, Projektbeteiligte von Allfred. „Oft sind es die Kinder, die das für die Eltern organisieren und erst Überzeugungsarbeit leisten müssen. Es gibt ein Kennenlerntreffen zwischen KundInnen und HelferInnen, das mitunter auch erst einmal verhalten ist. Das lockert sich jedoch meist recht bald und die Leute lernen das schnell zu schätzen.“

Wahrzunehmen, dass man selbst nicht mehr kann wie gewünscht, ist für Betroffene oft eine Überwindung, besonders wenn das Thema Einsamkeit dabei eine Rolle spielt: „Es ist nicht leicht, sich einzugestehen und offen zuzugeben, dass man alleine ist und am Ende des Tages jemanden dafür bezahlt, der zu einem kommt und mit einem ‚Mensch ärgere dich nicht‘ spielt. Das ist für viele eine große Hürde“, erzählt Riel.

Durch den Preis des Innovationswettbewerbs kann für NeueinsteigerInnen nun ein Gewinnspiel angeboten werden: Gewonnen werden kann eine kostenlose Inanspruchnahme der Leistungen.

An Zukunftsplänen mangelt es nicht: Momentan ist man im schrittweisen digitalen Ausbau, um die Bekanntheit und damit die Reichweite zu erhöhen. Mittelfristig will man sich in Linz und Umgebung als fixes Angebot etablieren. Danach ist Ausweitung auf andere Bundesländer geplant.

Mehr Informationen unter http://www.allfred.at


Klein aber fein – Ein Minimalhaus für alle

Beitragsdatum: 16.05.2019
Beitragstitel: Klein aber fein – Ein Minimalhaus für alle

Chiara Haidinger, Victoria Hügel und Lara Untersberger, Schülerinnen der 4. Klasse des Fachs Produktdesign der HBLA Lentia, überzeugten beim städtischen Wettbewerb „Mit Innovation die Stadt verbessern“ die Jury mit ihrem Konzept eines Minimalhauses und errangen den 1. Platz.

Das Projekt greift das Thema urbanes Wohnen auf und liefert ein ausgeklügeltes Konzept, wie Wohnen auf kleinstem Raum sozial verträglich, umweltfreundlich und günstig funktionieren kann. Es soll den Platzmangel in bestimmten Regionen und Teilen der Erde bekämpfen helfen, indem der vorhandene Raum optimal und billig genutzt wird. Dabei wird auf Überlegungen bezüglich Wohnqualität nicht verzichtet.

Das Projektteam der 4bpp der HBLA Lentia (Foto: Petra Moser)

 

Im Rahmen eines Unterrichtsprojekts zum Thema Architektur und Innengestaltung fiel das Interesse der drei Schülerinnen bald auf die sogenannten „Tiny houses“ – kompakte Wohneinheiten, die preisgünstig, ökologisch und platzsparend sind. Nachdem nächstes Jahr die Matura und auch der Auszug aus der elterlichen Wohnung ansteht, war der Gedanke an leistbare Wohnmöglichkeiten naheliegend.

Ausgehend vom Szenario sehr dicht besiedelter urbaner Räume, in denen Platzmangel und Umweltverschmutzung große Probleme sind, wollten sie ein Minimalhaus für zwei Personen entwickeln, das bei wenig Raum den individuellen Lebensbedürfnissen gerecht wird und dabei vor allem eines ist: ressourcenschonend. Aber auch über die Notwendigkeit gestalterischer Qualität sind sich die drei bewusst, schließlich soll man gerne darin wohnen.

Dabei gab es verschiedenste komplexe Faktoren zu berücksichtigen. So sollte die Wohnlösung alles das bieten, was auch ein „normales“ Haus zur Verfügung stellt: Wohn-/Schlaf- und Arbeitsräume sowie Essbereich und Bad. Die große Herausforderung: all das muss auf 25m² untergebracht werden. Die Lösung liegt im Komprimieren der Inneneinrichtung, der optimalen Nutzung von Stauraum und natürlich in Überlegungen, worauf der Mensch verzichten kann. Denn darüber ist sich die Gruppe von Beginn an im Klaren: Verzicht muss ein zentrales Element zukünftiger Nachhaltigkeitskonzepte sein. Die Möglichkeiten zu sparen sehen sie dabei vor allem in der Menge – z.B. bei Kleidung oder elektrischen Geräten, aber auch in zumutbaren Einschränkungen der Privatsphäre. Die Prioritätensetzung ist unmissverständlich: Auf Luxus wie eine Badewanne wird verzichtet, während man im Gegenzug sogar an Ideen gearbeitet hat, wie ein Garten auf dieser kleinen Fläche untergebracht werden kann.

Über viel Recherche, Skizzen und Gespräche näherte man sich dem Endergebnis Schritt für Schritt an: Dabei mussten konzeptionelle Entscheidungen, wie die Anordnung der Zimmer oder die Art der „Verschachtelung“ von Stauräumen, getroffen werden. Neben der Wahl bestimmter Materialien machte man sich auch über Licht- und Wärmequellen oder Alltagsprobleme wie Geruch- und Lärmbelästigung Gedanken. Zur 3D-Modellierung erlernten die drei zudem professionelle Computerprogramme, mit denen virtuell experimentiert und getüftelt werden konnte. Überraschend dabei: „Die Stiege war das schwierigste“, ist sich das Team einig. So sind sie beim Rundgang in der „Grand Garage“ – dem kürzlich eröffneten, industriellen Makerspace in der Tabakfabrik – vor allem von einer 3D-gedruckten Treppe fasziniert, die mit ausgesprochen wenig Material auskommt. Das Ergebnis ist nun ein Wohnkonzept, das klein aber komfortabel ist und das von jedem Menschen auch selbst umgesetzt und weiterentwickelt werden kann.

Durch den Preis des Wettbewerbs, die Teilnahme an Workshops in der „Grand Garage“, kann nun eine modellhafte Umsetzung erprobt werden.

Wir gratulieren herzlich!


ARCHIV


Verantwortungsvolles Verpacken durch innovative Ideen

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16.05.2019 - Verantwortungsvolles Verpacken durch innovative Ideen
Die Grafikerin, Fotografin und Filmemacherin Victoria Berger studierte an der Kunstuniversität Linz und schloss vor kurzem ihren Master in „Zeitbasierte Medien“ mit einem Dokumentarfilm ab. Umso überraschender scheint auf den... Zum Beitrag Verantwortungsvolles Verpacken durch innovative Ideen

Manfred Füllsack

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08.05.2019 - Manfred Füllsack
Die Geschichte der Arbeit an der Arbeit Zu den Voraussetzungen der digitalen Rationalisierung von der Antike zur Industriellen Revolution Arbeit hat, neben einem gelegentlich erfüllenden auch einen lästigen Aspekt. Sie... Zum Beitrag Manfred Füllsack

Silvia Feuchtl

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06.05.2019 - Silvia Feuchtl
Analoger Mensch in der digitalen Arbeitswelt: Ein bedürfnisorientierter Blick auf neue Arbeits- und Organisationsformen Digitalisierung und Automatisierung führen zu einem Wandel unserer Arbeitswelt. Beschäftigungsverhältnisse und die Art, wie wir (zusammen)arbeiten... Zum Beitrag Silvia Feuchtl

Udo Feyerl

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06.05.2019 - Udo Feyerl
360°-Blick, Status-Quo und Trends der Digitalisierung Der Diskurs um Arbeit und Digitalisierung hinterlässt oft mehr Fragezeichen als Antworten. Referent Udo Feyerl gibt Einblick in den aktuellen Stand der Technik. Er... Zum Beitrag Udo Feyerl

Ingrid Mairhuber

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06.05.2019 - Ingrid Mairhuber
Digitalisierung als Herausforderungen für Soziale Sicherheit und Verteilungsgerechtigkeit Bestandsaufnahme: Wie schauen die Grundstrukturen der Sozialen Sicherheit in Österreich (insbesondere Pensionsversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung aber auch Langzeitpflege) aus und welche – vor... Zum Beitrag Ingrid Mairhuber

Michael Hirsch

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06.05.2019 - Michael Hirsch
Aufstieg, Krise und Überwindung der Arbeitsgesellschaft Von der Lohnarbeits- zur Tätigkeitsgesellschaft Die Lohnarbeitsgesellschaft ist unsere Gesellschafts- und Lebensform. Sie ist durch die soziale Grundnorm der Vollzeitbeschäftigung in Lohnarbeit bestimmt. Alle,... Zum Beitrag Michael Hirsch