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Open Commons sind digitale Gemeingüter, die uns BürgerInnen frei und offen zugänglich sind. Wir können sie unter geregelten Bedingungen und ohne große Hindernisse nützen. Aufgabe der OPEN COMMONS LINZ ist die verantwortungsvolle Öffnung solcher digitalen Inhalte.

Aktuelles


Hello World im Wissensturm

Beitragsdatum: 04.10.2019
Beitragstitel: Hello World im Wissensturm

CC BY 4.0 Stadt Linz/krenn Ab sofort wird im Wissensturm auch gehackt, gecoded und gelötet!

hello world ist ein Workshopformat, das sich speziell an Anfänger*innen richtet. Es ermöglicht Kindern zwischen 8 und 12 Jahren einen ersten Blick hinter die Kulissen ihrer liebsten Technik- und Onlinewelten.

In kostenlosen Workshops erfahren Mädchen* und Buben*, was Soft- und Hardware zum Laufen bringt, wie sie Technik zum kreativen Problemlösen nutzen können und wie sie eigene Ideen umsetzen, um ihre Umwelt aktiv mitzugestalten. Zusammen mit Medienpädagog*innen und technisch versierten Mentor*innen verbringen die jungen Teilnehmer*innen einen Nachmittag mit Basteln, Bauen und Coden. In jeweils zwei Workshops erfahren sie zum Beispiel wie man Roboter programmiert oder einen Lötkolben bedient (und natürlich auch, was ein Lötkolben überhaupt ist!), wie man bereits einfache Algorithmen erstellt und sich Papier und anderes Material „hacken“ lasst.

CC BY 4.0 Stadt Linz/krenn
Mädchen beim Bauen einer Alarmanlage

Zudem erlernen die Teilnehmer*innen während der Hacknachmittage den Umgang mit Werkzeugen, um Technologie auch kritisch zu hinterfragen und nach eigener Vorstellung zu verbessern.

Aber keine Sorge – die Junghacker*innen führen nichts Böses im Schilde! Denn Hacken ist einfach der kreative und experimentierfreunde Umgang mit Technologie und Technik. Etwas hacken heißt also, etwas so gut zu verstehen, dass man es nachbauen, variieren, verändern und verbessern kann. Ein Hack ist das kreative Ergebnis dieses (Lern-)Prozesses von denen es ab sofort viele im Wissensturm Linz zu bestaunen gilt.

CC BY 4.0 Stadt Linz/krenn Roboter programmieren ist kinderleicht! 😉

WER? Alle im Alter von 8 bis 12 Jahren

WO? Stadtbibliothek Linz im Wissensturm und Stadtbibliothek im Volkshaus Auwiesen

KOSTEN? hello world ist kostenlos

SKILLS? Dazu sind keine Vorkenntnisse notwendig

WANN? Freitags von 14.00 – 17.30 Uhr

Alle Termine und die Anmeldung findet ihr hier. Gruppenanmeldungen sind mit Angabe der Kursnummer per E-Mail möglich.

Mehr Infos gibt's auf http://helloworld.linz.at

 

CC BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Jan Faßbender Photography Das ist einer unserer Roboter vor Ort - wenn du ihn ausprobieren magst, melde dich für unsere kostenlosen Workshops an! (Gilt leider nur für alle von 8 bis 12 Jahren. :/ )

Wir freuen uns auf alle Junghacker*innen ab 8 Jahren! 😀


Hello World auf Innovationstour

Beitragsdatum: 30.09.2019
Beitragstitel: Hello World auf Innovationstour

Das jüngst eröffnete Innovationsbüro der Stadt Linz tourt im Oktober durch den Süden von Linz und veranstaltet die „Tage der Linzer Innovation“. Neben vielen weiteren Angeboten ist unser Team des Kinder- und Jugendprogramms hello world natürlich auch mit dabei. An fünf Standorten kann man sich vom 21. – 25.10. zwischen 13 und 18 Uhr einen kleinen Vorgeschmack auf unsere Angebote holen. Unsere Dash und mBot Roboter warten schon darauf, programmiert zu werden!

Termine

Mo., 21.10. vor dem Volkshaus Keferfeld
Di., 22.10. vor dem Volkshaus Auwiesen
Mi., 23.10. vor dem Einkaufszentrum Kleinmünchen
Do., 24.10. in der Neuen Heimat am Parkplatz vor dem Interspar/Salzburgerstraße
Fr., 25.10. am Lunaplatz in Pichling

 


Mach mit beim Jugend hackt Hackathon 2019!

Beitragsdatum: 17.07.2019
Beitragstitel: Mach mit beim Jugend hackt Hackathon 2019!

Bei Jugend hackt Österreich verbringst du ein buntes Wochenende in Linz mit Hacken, Basteln und Programmieren für deine Vision einer besseren Gesellschaft. An drei spannenden und ereignisreichen Tagen hast du Zeit, gemeinsam mit einem kleinen Team eine eigene, digitale Anwendung zu entwickeln oder an einem Hardwareprojekt zu werken. Dazu musst du aber kein Technik-Profi sein! Tolle Mentor*innen mit unterschiedlichen Skills werden dir bei Fragen zur Seite stehen und dir viel Neues zeigen können. Du brauchst auch noch keine konkreten Ideen mitnehmen, denn die entstehen meist erst während des Wochenendes. Wirklich wichtig ist nur: Wir wollen „mit Code die Welt verbessern“!

 

Um genau zu sein lautet unser Themenschwerpunkt dieses Jahr „Mit Code die UM:welt verbessern!”. Die Themenwahl ist uns nicht schwer gefallen, denn aktuell gehen viele junge Menschen auf die Straße, um bei “Fridays for future” dafür zu demonstrieren, die Klimakrise und ihre Folgen ernst zu nehmen. Eure Generation ist aus gutem Grund aufgewühlt, denn die aktuellen politischen Klimaziele greifen immer noch zu kurz. Wir wollen diesen Impuls aufnehmen und freuen uns auf eure Visionen und Lösungen für eine bessere Gesellschaft in Anbetracht der Klimakrise und ihren Folgen. Andere Themen sind aber natürlich auch willkommen! Egal für welche Idee du dich entscheidest oder ob dein Projekt komplett umgesetzt werden kann – bei Jugend hackt Österreich hast du die Möglichkeit gemeinsam mit anderen Interessierten etwas Neues auszuprobieren und dazu zu lernen.

Mehr Informationen und das Anmeldeformular findest du unter www.jugendhackt.at


Die Wikipedia Schreibwerkstatt im Herbst

Beitragsdatum: 16.07.2019
Beitragstitel: Die Wikipedia Schreibwerkstatt im Herbst

Alle zwei Monate veranstalten wir in Kooperation mit Wikimedia Österreich die kostenlose Wikipedia Schreibwerkstatt im Wissensturm. Samstags von 14 – 17 Uhr erhalten Interessierte Einblick in das Editieren der Online-Enzyklopädie und werfen so auch einen Blick hinter die Kulissen des erfolgreichsten Gemeinschaftsprojektes der Welt. Das neu erlernte Wissen kommt auch gleich zum Einsatz: Gemeinsam schreiben wir an Artikeln, die unterrepräsentierte Inhalte – z.B. Frauenportraits oder regionale Themen – in den Vordergrund rücken und so die Wikipedia vielfältiger und ausgewogener machen. Jetzt sind die Herbsttermine da und wir freuen uns auf deine Teilnahme!

An den Freitagen 13. September (Thema „Art & feminism“) und 6. Dezember 2019 (Thema „Frauen im Fußball“) von 14 – 17 Uhr im Wissensturm Linz, Kärntnerstraße 26, 4020 Linz.

Wikipedia Cafés

An zwei weiteren Terminen findet zudem von 17:30 – 20 Uhr das Wikipedia Café im Niu im Erdgeschoß statt. Dort treffen sich Wikipedianer*innen zum gemütlichen Austausch und zum Vernetzen. Komm vorbei und werde Teil der Wikipedia Community!

Termine: 13. September und 11. Oktober.

Wikipedia vor Ort

Am So., 10. November findet von 14 – 17 Uhr in der Grand Garage in der Tabakfabrik Linz das Format „Wikipedia vor Ort“ statt, bei dem gemeinsam in lockerer Atmosphäre editiert wird.

Und am Montag, 11. November ist dann ab 19:30 Claudia Garad, Geschäftsführerin von Wikimedia Österreich, zu Gast bei Norbert Trawöger im Kepler Salon und spricht mit ihm zum Thema „Wikipedia und Wahrheit in einer postfaktischen Welt“ – gleich beim Hauptplatz in der Rathausgasse 5, 4020 Linz.

Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei!


Was tun? Arbeit und Gesundheit in der digitalen Welt

Beitragsdatum: 06.05.2019
Beitragstitel: Was tun? Arbeit und Gesundheit in der digitalen Welt
OPEN COMMONS KONGRESS 2019
Freitag, 14. Juni, 9:30 - 17:30 Uhr
Wissensturm, Kärntnerstraße 26, 4020 Linz
Zur Landkarte
 
 
Arbeit und Gesundheit in der digitalen Welt

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist im vollen Gange: Weil immer mehr Berufe automatisierbar werden, wächst die Angst vor Jobverlust und das Auseinanderklaffen der Hoch- und Niedriglohnsektoren verstärkt sich. Beschäftigungsverhältnisse werden zusehends flexibler und bedarfsorientierter und es droht der Verlust von hart erkämpften Arbeitsrechten und ein neues Prekariat der „working poor“.

Doch was tun, wenn selbst qualifizierte Berufe von Steuerberater*innen oder Ärzt*innen in absehbarer Zeit durch Algorithmen, Software und Hardware ersetzt werden können?

Mit dieser Entwicklung wächst die Notwendigkeit für neue Qualifikationen bei den Mitarbeiter*innen, für abgesicherte Beschäftigungsverhältnisse und für Veränderung der Organisationsformen in den Betrieben. Unsere Praxis des Arbeitens und unser Verhältnis zur Arbeit selbst verändern sich.

Neben Gefahren bietet diese Entwicklung gleichermaßen Chancen für Mensch und Industrie: Neue Technologien ziehen nicht zwangsläufig bestimmte Arbeitsformen nach sich, sondern eröffnen ein Spektrum von Gestaltungsalternativen für die Zukunft: Wie wollen wir künftig arbeiten und wie sollen uns Maschinen und Software dabei unterstützen?

 
 
 
"Arbeit neu denken" heißt "Gesellschaft neu denken"

Die zunehmende Automatisierung berührt nicht nur einzelne Arbeitsplätze, Tätigkeiten und die Qualifikationen individueller Personen, sondern hat Konsequenzen für das gesamte Gefüge unseres Arbeitssystems und unserer Gesellschaft.

Wie kann unsere künftige Arbeitswelt aus Sicht der arbeitenden Menschen gestaltet werden? Welche Veränderungen stehen uns bevor und welche Mitgestaltungsmöglichkeiten gibt es? Welche (arbeits)politischen Maßnahmen sind notwendig, damit Menschen nicht zum verlängerten Arm der Maschine werden, sondern ihre spezifisch menschlichen Begabungen entfalten können? Wie kann Arbeit unter digitalisierten Bedingungen gerecht verteilt werden und welche Form der Zusammenarbeit wünschen wir uns mit Robotern, Automaten, Computern und smarten Systemen? Wie sorgen wir in Zukunft für unsere Gesundheit? Wie müssen sich sowohl die Formen der Wertschöpfung als auch jene der sozialen Sicherungssysteme verändern? Welche Perspektiven, Chancen und Utopien eröffnet die Digitalisierung der Arbeit für jeden Menschen und für unser Zusammenleben?

Der Open Commons Kongress 2019 versammelt Beiträge von Expert*innen aus den Bereichen Arbeits- und Sozialpolitik, Wirtschaft & Technik, Psychologie und Philosophie und bietet einen breiten Querschnitt über eine der weitreichendsten Veränderungen unserer Zeit.

Eintritt frei!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

PROGRAMM

Zum Résumée der Veranstaltung

ab 9 Uhr
Willkommen!

9.30 Uhr
Eröffnung durch
GR Markus Benedik in Vertretung von BM Klaus Luger
Gerald Kempinger / IKT Linz GmbH
Andrea Wesenauer / OÖGKK

10 Uhr
Die Geschichte der Arbeit an der Arbeit – zu den Voraussetzungen der digitalen Rationalisierung von der Antike zur Industriellen Revolution
Manfred Füllsack, Professor für Systemwissenschaften / Universität Graz

11 Uhr
Aufstieg, Krise und Überwindung der Arbeitsgesellschaft – Von der Lohnarbeits- zur Tätigkeitsgesellschaft
Michael Hirsch, Philosoph, Politikwissenschafter und Kulturtheoretiker / Privatdozent an der Universität Siegen

 12 Uhr
360°-Blick, Status-Quo und Trends der Digitalisierung
Udo Feyerl, Wirtschaftsinformatiker und Digitalisierungskoordinator / Oberösterreichische Gebietskrankenkasse

13 Uhr
Mittagspause mit Buffet

14.30 Uhr
Analoger Mensch in der digitalen Arbeitswelt: Ein bedürfnisorientierter Blick auf neue Arbeits- und Organisationsformen
Silvia Feuchtl, Arbeits- und Organisationspsychologin / Arbeiterkammer Niederösterreich

15.30 Uhr
Digitalisierung als Herausforderungen für Soziale Sicherheit und Verteilungsgerechtigkeit
Ingrid Mairhuber, Politikwissenschafterin und Historikerin / FORBA – Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt

16.30 Uhr
Kaffeepause

16.45 Uhr
Podiumsdiskussion: Was tun?
Mit Silvia Feuchtl, Udo Feyerl, Manfred Füllsack, Michael Hirsch, Ingrid Mairhuber
Moderation: Barbara Krennmayr

17.30 Uhr
Ende

 

FOTOS
Fotos: Petra Moser, lizenziert unter der Lizenz CC BY 4.0
 
MEDIEN
Radio FRO, FROzine vom 5. Juni 2019
Radio FRO, FROzine vom 21. Juni 2019, Interview mit Ingrid Mairhuber
Radio FRO, FROzine vom 2. Juli 2019, Ausschnitt aus Michael Hirschs Vortrag und Interview (ab Minute 27)

Eine Kooperation mit der

 

Mit freundlicher Unterstützung von

 


Bürgermeister prämierte innovativste Ideen zur Stadt-Verbesserung

Beitragsdatum: 17.04.2019
Beitragstitel: Bürgermeister prämierte innovativste Ideen zur Stadt-Verbesserung

Sechs Projekte in zwei Alterskategorien ausgezeichnet

 

Die besten Ideen, die auf innovative Art und Weise die Stadt noch ausgetüftelter, partizipativer, demokratischer, angenehmer, effizienter oder auch intelligenter gestalten, zeichnete Bürgermeister Klaus Luger gestern Mittwoch, 17. April, abends in der Tabakfabrik aus. Sechs Projekte in zwei Alterskategorien – drei in der Kategorie bis 18 Jahre, drei in der Kategorie Erwachsene – wurden durch eine ExpertInnen-Jury aus den Bereichen Kreativwirtschaft, Technologie, Wissenschaft und Kunst für einen Preis ausgewählt. Die Ausschreibung für den Wettbewerb unter dem Motto „Mit Innovation die Stadt verbessern“ erfolgte von der Open Commons Linz.

Im Rampenlicht standen Projekte, die sich durch ihren offenen, gemeinwohlorientierten Charakter auszeichnen und deren Ergebnisse der Gemeinschaft zur freien Nutzung zur Verfügung stehen. Originellen Konzepten soll so zur Realisierung verholfen werden – in einem Umfeld, in dem sich kreative Menschen wohlfühlen und gegenseitig befruchten. Als Preise wurden deswegen ein Arbeitsplatz in der Tabakfabrik und Jahresmemberships der Grand Garage vergeben.

 

 

Die PREISTRÄGERPROJEKTE

 

KATEGORIE ERWACHSENE

Platz 1: OpenAir
Roland Jankowski, Florian Humer

Die Idee ist einfach, aber wirkungsvoll: Im Sinne der Maker- und Hands-On-Mentalität lernen BürgerInnen in Workshops, wie Feinstaubsensoren selbst gebaut werden können. Mit Hilfe offener Hardware können so die Feinstaubdaten der jeweiligen Lebensumgebung von jedem erfasst und dargestellt werden. Begleitende Workshops tragen neben der Vermittlung von technischen Kenntnissen vor allem zur Sensibilisierung auf das Thema Umwelt bei. Damit überzeugte OpenAir die Jury nicht nur durch seine technische Offenheit, sondern auch durch seinen partizipativen Charakter.

Platz 2: Responsible Packaging
Victoria Berger

Anhand der Picknick-Kultur im öffentlichen Raum widmet sich die Künstlerin Victoria Berger mit ihrem Konzept eines faltbaren, wiederverwendbaren Picknick-Bags der Frage, wie Müll im Stadtraum vermieden werden kann. Das Projekt greift auf kreative Weise eine große Umweltschutz-Herausforderung auf und befasst sich zudem auf sinnliche Weise mit Materialien und Falttechniken, die einen vielfältigen und nachhaltigen Praxiseinsatz erlauben. Zum Abschluss wird im Rahmen eines öffentlichen Picknick-Happenings auf das Thema Umweltschutz auf lustvolle Weise sensibilisiert.

Platz 3: Allfred / Alltag – Freizeit – Dienstleistung
Diakoniewerk Oberösterreich

Die Online-Serviceplattform allfred.at bietet älteren Menschen, die Abwechslung in ihren Alltag bringen wollen oder Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben benötigen, eine unkomplizierte Form der sozialen Begegnung und des persönlichen Austausches. Über die Plattform werden sozial engagierte Menschen, die helfen möchten und eine sinnstiftende Betätigung suchen, mit unterstützungsbedürftigen SeniorInnen und  Senioren zusammengebracht. Die Plattform vermittelt auf diese Weise nicht nur konkrete Hilfe im Alltag, sondern rückt so auch das Tabuthema Einsamkeit im Alter ins Zentrum. Überzeugend ist für die Jury dabei einerseits der generationenverbindende Ansatz und dass durch das Projekt Werte wie Empathie und Solidarität mit Hilfe digitaler Mittel gestärkt werden.

 

KATEGORIE KINDER & JUGENDLICHE

Platz 1: Tiny houses – Das Minimalhaus
Klasse 4bpp der HBLA Lentia, Team Chiara Haidinger, Lara Untersberger und Victoria Hügel

Das Projekt greift das Thema urbanes Wohnen auf und liefert ein ausgeklügeltes Konzept, wie Wohnen auf kleinstem Raum sozial verträglich, umweltfreundlich und günstig funktionieren kann. Es soll den Platzmangel in bestimmten Regionen und Teilen der Erde bekämpfen helfen, indem der vorhandene Platz optimal und billig genutzt wird – dabei wird auf Überlegungen bezüglich Wohnqualität nicht verzichtet.

Besonders hervorzuheben ist dabei der Fokus auf die ökologische und preisgünstige Entwicklung des Minimalhauses: Der Einsatz nachhaltiger Materialien und eine energieeffiziente Planung schonen die Umwelt und sollen die Wohneinheit auch für breite Bevölkerungsschichten leistbar machen.

Platz 2: Pet-Hotel
Xihe Zhu. 11 Jahre

„Wenn eine Familie mit Haustier in den Urlaub fliegen will, aber das Tier nicht mitkann, was dann?“

Dieser Frage hat sich die 11jährige Xihe Zhu angenommen. Sie schlägt die Entwicklung einer Online-Plattform vor, die sich um die Vermittlung von vorübergehender Tierpflege kümmert. 

Besonders hervorzuheben ist dabei der soziale Gedanke des Projekts, denn dabei sollen auch insbesondere Kinder über das Verhalten von Tieren und ihre Pflege lernen. Indem das Pet-Hotel überdies am besten dort angesiedelt ist, wo ältere Menschen wohnen, soll so zudem eine generationenübergreifende Begegnung ermöglicht und unterstützt werden.

Platz 3: EBS – Elektronisches Beschilderungssystem
HTL Perg, Philipp Diesenreither, Benjamin Ellmer, Fabian Lange, Simon Straßer

Die Schüler der HTL Perg möchten Beschilderungen jeglicher Art revolutionieren. Egal ob das Preisschilder im Supermarkt sind oder es um die Beschriftung von Büro- oder Klassenräumen geht: das „Internet of Things“ macht vor Beschilderungen nicht halt. Und weil es tatsächlich viel zu beschildern gibt, soll ein Prototyp für ein energiesparendes E-Paper Display entwickelt werden, dessen Aufschrift per Internet verändert werden kann. Der pragmatische und nützliche Ansatz und die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten hat die Jury überzeugt. So könnte die Technologie darüber hinaus z.B. auch zur Kommunikation/dem Hinterlassen von Nachrichten im öffentlichen Raum genutzt werden.
Die Diplomarbeit inklusive Baupläne kann hier heruntergeladen werden.

 

FOTOS
Fotos: Petra Moser (lizenziert unter CC BY 4.0)

JURY

 

Tina Auer

 
 
 

Tina Auer

Tina Auer pendelt in ihren Arbeiten beinahe unbekümmert zwischen Kunst, Forschung, Technologie, Unterhaltung und Wissenschaft. Gemeinsam mit dem Kulturverein Time’s Up beschäftigt sie sich mit der Kreation, der Konzeption, der Umsetzung und der Auswertung von transmedialen, interaktiv-herausfordernden, real-habhaften Architekturen. Architekturen, Umgebungen als in sich abgeschlossene Welten mit Verweis auf Alltags- und mögliche Zukunftsszenarien, welche dem Publikum (und ihr selbst) einen spielerischen und spannenden Zugang in die gebotenen Realitäten offerieren, den Entdecker/innengeist schüren und das Erforschen dieser Welt samt deren innewohnenden Stories zu einem umfassenden Erlebnis machen.

 

 

Patrick Bartos

 

Patrick Bartos

Patrick Bartos ist Geschäftsführer der Creative.Region Linz & Upper Austria GmbH, der Gesellschaft zur Förderung der Entwicklung der Kreativwirtschaft und Positionierung von Linz als kreativer Standort. Er ist Mitglied des Executive Board von Linz – UNESCO City of Media Arts, offizieller Vertreter von Linz im UNESCO Creative Cities Netzwerk, Board Member des Austrian Design Net und des European Creative Business Network. Patrick hat ein Doktorat in Wirtschaftswissenschaften von der JKU und hat im Vorjahr das Stanford Executive Program in Kalifornien absolviert.

 

 

Martina Mara

 

Martina Mara

Martina Mara, geboren 1981, ist Technikpsychologin und seit April 2018 Professorin für Roboterpsychologie an der Johannes Kepler Universität Linz. Sie promovierte an der Universität Koblenz-Landau zu menschenähnlichen Robotern und war viele Jahre am Ars Electronica Futurelab tätig, wo ihr Schwerpunkt auf industriellen und interdisziplinären Forschungskooperationen lag. Mara ist Mitglied des Österreichischen Rats für Robotik und Künstliche Intelligenz und Vorstandsmitglied der Ludwig Boltzmann Gesellschaft. Als Zeitungskolumnistin kommentiert sie das technologische Zeitgeschehen regelmäßig für ein breites Publikum. Im Jahr 2018 wurde sie mit dem BAWAG Frauenpreis sowie dem Futurezone Award in der Kategorie „Women in Tech“ ausgezeichnet.

 

 

Michaela Ortner

 

Michaela Ortner

Seit 2008 ist Michaela Ortner Universitätsassistentin der Studienrichtung Interface Cultures an der Kunstuniversität Linz, wo sie selbst Visuelle Mediengestaltung mit Schwerpunkt Fotografie studierte. Nebenbei absolvierte sie ein Semester Bildende Kunst an der Facultad de Bellas Artes in Bilbao. Nach ihrem Studium arbeitete sie für das Future Lab des Ars Electronica Centers, realisierte Kunstprojekte für die Linzer Kommunikationsagentur „Die Fabrikanten“ und organisierte für das Büro Linz Kultur Veranstaltungen wie zum Beispiel das „LinzFest“ ein Open-Air-Festival für Musik, Theater und Literatur. Sie ist im Vorstand der OÖ Gesellschaft für Kulturpolitik, im Senat der Kunstuniversität und immer wieder auch als freischaffende Künstlerin und Kuratorin tätig.

 

 

Christoph Steindl

 
 
 
 
 
 

Christoph Steindl

Ich habe 2005 die Firma Catalysts gegründet. Mittlerweile sind wir deutlich mehr als 300 an 13 Standorten, alle handverlesen und verdammt gut. Es ist eine Freude, für so ein Team das Umfeld zu gestalten und gemeinsam außergewöhnliche Projekte umzusetzen. Was für eine Freude, wenn einen die Mitarbeiter dann auf kununu.com durch ihre anonymen Bewertungen zum beliebtesten Arbeitgeber in Österreich wählen!

Ich komme ursprünglich aus dem Waldviertel (NÖ) und wäre wohl wie alle meine Klassenkollegen nach Wien gegangen um etwas zu studieren. Allerdings wurde damals Mechatronik nur in Linz angeboten. Schlussendlich habe ich dann auch parallel Informatik studiert. Die Johannes-Kepler Universität in Linz hat mir ein perfektes Umfeld geboten, wo ich sehr leicht mehr als ein Studium absolvieren konnte und auch in andere Studien (mehr als nur) reinschnuppern konnte. Für mich war nach dem Studium auch die Zeit als Universitätsassistent sehr wertvoll, weil man da u.a. lernt, wie man Wissen und Inhalte aufbereiten muss, damit die Zuhörer jede Woche wieder in die Lehrveranstaltung kommen und einem am Ende des Semesters auch noch eine gute Bewertung geben. Im Geschäftsleben nennt man das dann Kundenorientierung. Mein Motto ist wohl „“going the extra mile““, d.h. bereit sein, deutlich mehr zu leisten bzw. zu liefern, als der typische Mitbewerber. Das mag zwar anstrengend sein, führt aber auch sicher zu sehr zufriedenen Kunden, Mitarbeitern und es erhöht die eigene Motivation.

 

Wir danken unseren Sponsoren!

 

 


ARCHIV


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Manfred Füllsack

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