Zum Seitenanfang

Open Commons sind digitale Gemeingüter, die uns BürgerInnen frei und offen zugänglich sind. Wir können sie unter geregelten Bedingungen und ohne große Hindernisse nützen. Aufgabe der OPEN COMMONS LINZ ist die verantwortungsvolle Öffnung solcher digitalen Inhalte.

Aktuelles


Internationaler Jugend hackt Hackday brachte kreative Ergebnisse

Beitragsdatum: 01.09.2020
Beitragstitel: Internationaler Jugend hackt Hackday brachte kreative Ergebnisse

Im Vorfeld des Ars Electronica Festivals trafen sich internationale Junghacker*innen zum gemeinsamen Hackday. Angelehnt an das Festivalthema „In Kepler‘s gardens“ waren unter dem Titel „digital gardening“ Projekte gefragt, die mit Code die (Um)Welt verbessern.

So fanden sich Jugendliche aus Österreich, Ungarn, Deutschland, den Niederlanden und Indien ein, um unter professioneller Begleitung technisch versierter Mentor*innen gemeinsam an kreativen, selbsterdachten Projekten zu tüfteln. Veranstaltet von der städtischen Initiative Open Commons Linz in Kooperation mit internationalen Partner*innen wurde so einen ganzen Tag lang per Videokonferenz der Hackday bestritten.

Spannende Projekte als Ergebnis

Entstanden sind drei digitale Projekte: Mit der mobilen App „BetYourFriend“ lassen sich Freunde zu sportlichen Challenges herausfordern, wie etwa mehr Kilometer per Rad zurückzulegen, mehr Stufen zu steigen oder eine gewisse Anzahl an Kalorien zu verbrennen. Erklärtes Ziel ist dabei die Förderung der körperlichen Aktivität. Wer verliert, muss die vereinbarte „Strafe“ ausrichten – zum Beispiel aufräumen oder kochen.

Das Projekt „Are solar panels as shiny as they look like?“ hinterfragt den umweltfreundlichen Ruf von Solaranlagen und informiert über deren Herstellungsprozess. Denn im Gegensatz zu deren ökologischer Energieproduktion ist ihre Herstellung nicht immer naturverträglich oder energiesparsam.

Der „Zuckerberg Simulator“ wiederum hinterfragt kritisch, aber mit einem Augenzwinkern, die Bedingungen, unter denen persönliche Daten von großen Konzernen wie Facebook oder Google gesammelt und verwertet werden. In einem Spiel müssen die eigenen Daten vor einer wachsenden „Zuckerberg-Blase“ gerettet werden, bevor sie sie verschlingt. Die Anordnung der am Bildschirm zu sehenden Datensymbole folgt dabei Mustern, die durch die Spuren entstehen, die wir bei Suchmaschinen hinterlassen.

Was bringt es den Teilnehmenden, eigene Ideen mit professioneller Begleitung umsetzen zu können?
„Ich lernte in nur einem Tag, wie man Webseiten programmiert. Zuerst dachte ich, ich könnte das nie, doch dann hab ich gesehen, dass es gar nicht so schwierig ist“, fasst Teilnehmerin Beau aus den Niederlanden ihre Erfahrung zusammen.

Die Präsentation der Ergebnisse ist am 13. September um 11 Uhr im Ars Electronica Live Stream unter https://ars.electronica.art/keplersgardens/live zu sehen und kann im Anschluss unter www.youtube.com/jugendhackt nachgesehen werden.

Der Jugend hackt remote Hackday 2020 wurde veranstaltet von Open Commons Linz/IKT Linz GmbH, der Open Knowledge Foundation Deutschland und medialePfade in Kooperation mit dem Ars Electronica Festival – create your world, C3 Budapest, MB21 Dresden sowie dem Artechlab Amsterdam.


Apply for the Jugend hackt hackday!

Beitragsdatum: 15.07.2020
Beitragstitel: Apply for the Jugend hackt hackday!

Do you like to improve the world with code? Are you already a bit into coding or did you even realize your own project? Do you like talking in English? Then you are right with us!

We‘d like to connect you with other young people from Austria, Germany, Hungary and the Netherlands. We offer different workshops with the support of great mentors and create software projects together in small groups.

Meet exciting people online and learn new things on a day full of variety!

Apply here

See the program

This year‘s motto is „digital gardening“. That can be everything that‘s necessary for creating a better world, a clean planet or new ways of living together.

Your group project will be part of the exhibition at the Ars Electronica Festival 2020 and will be presented to the festival audience in a public presentation on Sunday, September 13.

We have last minute tickets reserved for females and non-binary participants!

„Jugend hackt remote: digital gardening“ is a cooperation between Ars Electronica, C3, MB21, ArtechLAB and Jugend hackt Austria.


Jetzt an Open Data Umfrage mitwirken!

Beitragsdatum: 18.05.2020
Beitragstitel: Jetzt an Open Data Umfrage mitwirken!

Open Commons Linz unterstützt das EU-Projekt DEAS, an dem acht Regionen aus fünf Ländern aus dem Alpenraum beteiligt sind.
Dabei geht es um die Verwendung von Open Data für neue digitale Services, die den Bürger*innen und der Wirtschaft der Regionen zugutekommen sollen.

 

Wir laden dich ein, an einer kurzen Umfrage mitzumachen.
Im Mittelpunkt stehen die Themen Mobilität, Umwelt und Tourismus: https://www.itcluster.at/deas-umfrage1

Danke für’s Mitmachen!


LERNEN DIGITAL – WIE MACHEN WIR DAS?

Beitragsdatum: 10.02.2020
Beitragstitel: LERNEN DIGITAL – WIE MACHEN WIR DAS?

Wir freuen uns, beim Science Education Day 2020 am Institute for Science and Technology (IST) unsere medienpädagogischen Programme „hello world“ und „Jugend hackt“ vorstellen zu können.

Der Science Education Day ist eine jährliche Veranstaltung für Lehrkräfte, WissenschaftlerInnen und alle, die Interesse an Wissenschaftskommunikation haben. Ganz im Zeichen der Digitalisierungsdebatte widmet sich das diesjährige Programm den konkreten Chancen und Herausforderungen, welche die digitale Revolution an Bildung im 21. Jahrhundert stellt.
Die Veranstaltung kombiniert kurze Vorträge von ExpertInnen, WissenschaftlerInnen des IST Austrias und internationale Gäste mit praktischen Workshops.

 

Am 11. März 2020, von 14 – 18 Uhr
IST AUSTRIA, Raiffeisen Lecture Hall, Klosterneuburg

Zum gesamten Programm.


Das war Jugend hackt 2019

Beitragsdatum: 04.11.2019
Beitragstitel: Das war Jugend hackt 2019

Bei Jugend hackt Österreich 2019 stand das Wochenende ganz im Zeichen von hacken, tüfteln und erfinden zur Verbesserung der Umwelt. Rund 40 Nachwuchshacker*innen setzten in nur zweieinhalb Tagen ihre Visionen für Umweltschutz, Gesundheit und Zusammenleben um.


Ein Rundflug durch den Hackathon
Aufnahme: Roland Jankowski

Bei der öffentlichen Präsentation in der Tabakfabrik Linz konnte man sich von der Kreativität der jungen Hacker*innen und der hohen technischen Qualität der Ergebnisse überzeugen.

Vizebürgermeisterin Karin Hörzing zeigt sich begeistert: „Ausdrücklichen Respekt den Teilnehmer*innen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren, die unermüdlich kreativ und ergebnisorientiert gearbeitet haben und Dank Zeitumstellung auch diese gewonnene Stunde zu nutzen wussten.“

 

 

Foto: Petra Moser (CC BY 4.0)

Originelle Projekte als Ergebnis

So entstanden in nur zweieinhalb Tagen und mit Unterstützung technisch versierter Mentor*innen originelle mobile Apps, digitale Anwendungen und Hardwareprojekte.

Die Kartenapplikation „ÖGÖ – Österreichs Grüne Öffis“ etwa schlägt umweltfreundliche Fortbewegungsmittel vor und trägt so zur erhöhten Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln bei. Mit Filtern und Routenplaner können so begeisterte oder neue Öffi-Nutzer*innen ihre umweltfreundlichen Fahrpläne zusammenstellen. Der Einsatz der freien Kartenapplikation „Open Street Map“ und die Kombination mit offenen Verkehrsdaten zeigt, welchen Nutzen freie (Software-)Lizenzen haben können.

„Healthy Eating“ hingegen bringt bei Gusto auf Ungesundes gesunde Alternativen und Rezepte aufs Handy. Ob Frühstück, Mittag- oder Abendessen: Die App führt durch den kulinarischen Alltag und lädt ein, doch einmal etwas Neues zu probieren. Die Rezeptvorschläge folgen dabei der Faustformel für gesunde und ausgewogene Ernährung der österreichischen Ernährungsexpertin Sasha Walleczek.

Die Plattform www.fridays.cf versammelt automatisiert, auf unterschiedliche Plattformen verteilte, Informationen zu Fridays for Future auf einer Seite und bietet so einen umfassenden Überblick. Denn so aktiv die Communities sind, fehlte es bisher an gemeinsamen Auftritten. So kann man sich auf nur einer zentralen Seite über alle FFF-Demonstrationen auf der ganzen Welt informieren. Daneben wird ein Entschuldigungsgenerator bereitgestellt, mit dem die Schulleitung über das Fehlen bei einer Demoteilnahme informiert werden kann. Jetzt sogar auch als mobile App auf F-Droid und im Google Playstore kostenlos für Android erhältlich!

Einfach, aber wirkungsvoll ist der Baumpflanzbot, der sich das Versprechen der ökologischen Suchmaschine Ecosia zunutze macht, bei Suchanfragen Bäume zu pflanzen. Ab sofort ist händisches Suchen nicht mehr nötig, denn der Bot stellt automatisch Suchanfragen und pflanzt auf diese Weise Bäume.

Mit der „Open Weather Station“ können Umweltdaten gemessen und ins Internet übertragen werden. Das Open-Hardware-Projekt wurde mit dem offenen Mikrocontroller Arduino und zusätzlichen Sensoren realisiert und zeigt, wie schnell und kostengünstig sich jede*r ein genaues Bild über seine unmittelbare Lebensumgebung machen kann.

Das Projekt „Parlament 360“ stellt die Anwesenheitszeiten der EU-Parlamentarier*innen in den Fokus und visualisiert daneben auch das Abstimmungsverhalten der einzelnen Fraktionen. Auf einen Blick wird ersichtlich, wer oft Abstimmungen schwänzt und in wie weit das Gesagte mit den tatsächlichen Abstimmungen in Einklang steht. Auf diese Weise zeigt „Parlament 360“, wie vertrauenswürdig unsere politischen Vertreter*innen sind.

Der Online-Chat „SimpleChat“ legt besonderen Wert auf Datenschutz und hält, was der Name verspricht. Er ist nicht nur einfach, sondern funktioniert auch über rein private Server, sodass sichergestellt wird, dass niemand deine Daten absaugt.

Die mobile „VocApp“ schließlich macht durch ein ausgeklügeltes Quiz-System Lernen zum Kinderspiel. Ob alleine oder im „Wettbewerb“ mit Freund*innen bietet die App umfangreiche Funktionen, die Anreize zum Lernen schaffen. In einer nächsten Version soll das Entsperren des eigenen Handys etwa von der richtigen Beantwortung der Frage abhängig gemacht werden. Lernen at its best!

Sehen und staunen: Die Projektpräsentationen zum Nachsehen

 


Hello World im Wissensturm

Beitragsdatum: 04.10.2019
Beitragstitel: Hello World im Wissensturm

Coronabedingt sind alle Termine bis September 2020 abgesagt.
Neue Herbsttermine werden ab Ende August bekanntgegeben!

 

Jetzt kostenlos anmelden!

CC BY 4.0 Stadt Linz/krenn Ab sofort wird im Wissensturm auch gehackt, gecoded und gelötet!

hello world ist ein Workshopformat, das sich speziell an Anfänger*innen richtet. Es ermöglicht Kindern zwischen 8 und 12 Jahren einen ersten Blick hinter die Kulissen ihrer liebsten Technik- und Onlinewelten.

In kostenlosen Workshops erfahren Mädchen* und Buben*, was Soft- und Hardware zum Laufen bringt, wie sie Technik zum kreativen Problemlösen nutzen können und wie sie eigene Ideen umsetzen, um ihre Umwelt aktiv mitzugestalten. Zusammen mit Medienpädagog*innen und technisch versierten Mentor*innen verbringen die jungen Teilnehmer*innen einen Nachmittag mit Basteln, Bauen und Coden. In jeweils zwei Workshops erfahren sie zum Beispiel wie man Roboter programmiert oder einen Lötkolben bedient (und natürlich auch, was ein Lötkolben überhaupt ist!), wie man bereits einfache Algorithmen erstellt und sich Papier und anderes Material „hacken“ lasst.

CC BY 4.0 Stadt Linz/krenn
Mädchen beim Bauen einer Alarmanlage

Zudem erlernen die Teilnehmer*innen während der Hacknachmittage den Umgang mit Werkzeugen, um Technologie auch kritisch zu hinterfragen und nach eigener Vorstellung zu verbessern.

Aber keine Sorge – die Junghacker*innen führen nichts Böses im Schilde! Denn Hacken ist einfach der kreative und experimentierfreunde Umgang mit Technologie und Technik. Etwas hacken heißt also, etwas so gut zu verstehen, dass man es nachbauen, variieren, verändern und verbessern kann. Ein Hack ist das kreative Ergebnis dieses (Lern-)Prozesses von denen es ab sofort viele im Wissensturm Linz zu bestaunen gilt.

CC BY 4.0 Stadt Linz/krenn Roboter programmieren ist kinderleicht! 😉

WER? Alle im Alter von 8 bis 12 Jahren

WO? Stadtbibliothek Linz im Wissensturm und Stadtbibliothek im Volkshaus Auwiesen

KOSTEN? hello world ist kostenlos

SKILLS? Dazu sind keine Vorkenntnisse notwendig

WANN? Freitags von 14.00 – 17.30 Uhr

Alle Termine und die Anmeldung findet ihr hier. Gruppenanmeldungen sind mit Angabe der Kursnummer per E-Mail möglich.

Mehr Infos gibt's auf http://helloworld.linz.at

 

CC BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Jan Faßbender Photography Das ist einer unserer Roboter vor Ort - wenn du ihn ausprobieren magst, melde dich für unsere kostenlosen Workshops an! (Gilt leider nur für alle von 8 bis 12 Jahren. :/ )

Wir freuen uns auf alle Junghacker*innen ab 8 Jahren! 😀


ARCHIV


Hello World auf Innovationstour

Zum Beitrag Hello World auf Innovationstour
30.09.2019 - Hello World auf Innovationstour
Das jüngst eröffnete Innovationsbüro der Stadt Linz tourt im Oktober durch den Süden von Linz und veranstaltet die „Tage der Linzer Innovation“. Neben vielen weiteren Angeboten ist unser Team des... Zum Beitrag Hello World auf Innovationstour

Mach mit beim Jugend hackt Hackathon 2019!

Zum Beitrag Mach mit beim Jugend hackt Hackathon 2019!
17.07.2019 - Mach mit beim Jugend hackt Hackathon 2019!
Bei Jugend hackt Österreich verbringst du ein buntes Wochenende in Linz mit Hacken, Basteln und Programmieren für deine Vision einer besseren Gesellschaft. An drei spannenden und ereignisreichen Tagen hast du... Zum Beitrag Mach mit beim Jugend hackt Hackathon 2019!

Die Wikipedia Schreibwerkstatt im Herbst

Zum Beitrag Die Wikipedia Schreibwerkstatt im Herbst
16.07.2019 - Die Wikipedia Schreibwerkstatt im Herbst
Alle zwei Monate veranstalten wir in Kooperation mit Wikimedia Österreich die kostenlose Wikipedia Schreibwerkstatt im Wissensturm. Freitags von 14 – 17 Uhr erhalten Interessierte Einblick in das Editieren der Online-Enzyklopädie... Zum Beitrag Die Wikipedia Schreibwerkstatt im Herbst

Open Commons Kongress 2019 – Resumee

Zum Beitrag Open Commons Kongress 2019 – Resumee
10.07.2019 - Open Commons Kongress 2019 – Resumee
Am 14. Juni veranstalteten die Stadt Linz und die OÖ Gebietskrankenkasse den „Open Commons Kongress“ zum Thema Arbeit im digitalen Zeitalter. Unter dem Titel „Was tun? Arbeit und Gesundheit in... Zum Beitrag Open Commons Kongress 2019 – Resumee

Was tun? Podiumsdiskussion

03.07.2019 - Was tun? Podiumsdiskussion
Mit Silvia Feuchtl, Udo Feyerl, Manfred Füllsack, Michael Hirsch, Ingrid Mairhuber Moderation: Barbara Krennmayr... Zum Beitrag Was tun? Podiumsdiskussion

Feinstaubsensoren für alle

Zum Beitrag Feinstaubsensoren für alle
16.05.2019 - Feinstaubsensoren für alle
Die Idee ist einfach, aber wirkungsvoll: Im Sinne der Maker- und Hands-On-Mentalität lernen BürgerInnen in Workshops, wie Feinstaubsensoren selbst gebaut werden können. Mit Hilfe offener Hardware können so die Feinstaubdaten... Zum Beitrag Feinstaubsensoren für alle