Open Data Linz

Daten zugänglich, transparent und nutzbar machen

Abstrakte Grafik mit Schloss und Schlüssel

Die Stadt zeigt Transparenz

Daten sind eine der wichtigsten Ressourcen unserer Zeit – und mit Open Commons hat sich die Stadt Linz dazu verschrieben, auch ihren Bürger*innen Zugang zu Daten und Informationen zu geben. Damit übernehmen wir eine Pionerrolle im europäischen Raum. Warum wir das tun? Die Stadt Linz kommt damit ihrer Verantwortung nach, nicht nur für sauberes Wasser, geräumte Straßen oder eine funktionierende Müllabfuhr zu sorgen, sondern auch im Rahmen einer digitalen Daseinsvorsorge weiter verwendbare Daten als digitale Gemeingüter (“open commons”) anzubieten.

Grafik mit Roboter, der abstrakte Elemente aufhebt
Logo data.gv.at

Zugang für alle

Der Zugang zu diesen Daten ist über das Portal data.linz.gv.at möglich. Die Plattform spricht Bürger*innen, aber auch Medienvertreter*innen, die die Daten aus weiter nutzen und verarbeiten können.  So sind bereits zahlreiche innovative Anwendungen entstanden. Du setzt ein Projekt oder eine Anwendung mit den offenen Daten der Stadt Linz um? Dann informiere uns gern darüber, damit wir diese in unsere Liste aufnehmen können. 

Freier Zugang zu offenen Daten

Alle Datensätze sind lizenziert unter der Creative Commons Lizenz „Namensnennung“ 4.0 (CC BY 4.0) und können daher für alle Zwecke frei genützt werden, solange die Stadt Linz als Quelle genannt wird.

Was sind offene Daten?

Offene Daten (oder Open Data) sind jene Daten, die einer Öffentlichkeit zur Einsicht und Weiternutzung zur Verfügung gestellt werden. Zum Beispiel können die Fahrplandaten eines öffentlichen Transportunternehmens als offener Datensatz zur Verfügung stehen und deswegen in Apps unabhängiger Entwickler*innen genutzt werden. Wichtig dabei ist, dass solche Daten nicht einfach ein PDF sind. Einem Menschen würde ein Zettel mit den Fahrplandaten zwar reichen, um nachzulesen, wann der nächste Bus fährt, aber Maschinen können nicht viel damit anfangen.

Abstrakte Grafik mit Roboter

Um als offen zu gelten, sind Daten daher…

…maschinenlesbar

…nicht personenbezogen

…frei lizenziert

Um als offen zu gelten, sind Daten daher…

…maschinenlesbar

Das heißt, es wird ein möglichst einfach weiterverwendbares und offenes Format verwendet. Wenn Daten in strukturierter Form wie zum Beispiel einer Tabelle vorliegen, können diese Informationen einfacher visualisiert oder in einer Karte integriert werden.

…nicht personenbezogen

Bei Open Data dürfen keine privaten Daten öffentlich gemacht werden, sondern nur anonymisierte. So ist es zwar von öffentlichem Interesse, wie viele Stimmen bei einer Wahl an eine bestimmte Partei gingen – aber nicht, welche Partei Martha gewählt hat.

…frei lizenziert

Die Daten werden  unter einer freien Lizenz zur Verfügung gestellt. Auf Datensammlungen liegt grundsätzlich ein Urheber*innenrecht. Eine freie Lizenz erlaubt es, die Inhalte für jegliche Zwecke – auch kommerzielle Zwecke – zu nutzen, maximal unter der Beschränkung, die Stadt Linz als Quelle zu nennen.
Abstrakte Grafik mit Daten

Was bedeutet Open Government Data?

Open Government Data (kurz OGD) sind all jene Offenen Daten, die von der Verwaltung zur Verfügung gestellt werden und nicht etwa von NGOs, privaten Unternehmen, Universitäten, etc. Dafür gibt es speziellere Portal wie www.opendataportal.at und www.forschungsdaten.at.

Open Government – also das offene Regierungs- und Verwaltungshandeln – beschäftigt sich mit der Frage, wie eine Stadtverwaltung die Transparenz erhöhen (offene Daten), mehr Beteiligung ermöglichen (Partizipation) und umfassende Zusammenarbeit (Kollaboration) nutzen kann.

Warum brauchen wir offene Daten überhaupt?

Öffentliche Einrichtungen haben einen rechtlichen Auftrag, ihre Daten der Allgemeinheit möglichst vollständig, wiederverwendbar und frei zur Verfügung zu stellen. Und immer mehr Interessierte fragen auch nach solchen Informationen, denn sie schaffen Transparenz für Bürger*innen und stellen eine Basis für die fortschreitende Digitalisierung dar.

abstrakte, grafische Darstellung einer Datenvisualisierung

Wir machen unsere Arbeit sichtbar

Wir ermöglichen Innovation

Wir vermehren Wissen

Wir machen unsere Arbeit sichtbar

Die freie Verfügbarkeit von OGD schafft Transparenz und damit Vertrauen in die öffentlichen Institutionen. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Kulturwandels hin zu mehr Offenheit in der öffentlichen Verwaltung. Das ist heute demokratiepolitisch maßgeblich und Städte und ihre Geschäftsbereiche werden daran international gemessen. Mit der Veröffentlichung unserer Daten zeigen wir aber auch den Wert unserer täglichen Arbeit. Die Abteilungen der Stadt rücken näher an die Bürger*innen.

Wir ermöglichen Innovation

Offene Daten schaffen neue Services für Bürger*innen, denn aus ihnen entstehen digitale Anwendungen und Apps – zum Beispiel interaktive Landkarten, Apps für den öffentlichen Verkehr, Visualisierungen über die Vergabe öffentlicher Förderungen, Wahlanalysen, und vieles mehr. Vor allem für innovationstreibende Zukunftstechnologien wie Machine Learning oder Big-Data-Analysen sind sie eine der wichtigsten Grundlagen. OGD ermöglichen so innovative Dienstleistungen und haben dadurch einen wesentlichen wirtschaftlichen Nutzen für den Unternehmensstandort Linz.

Wir vermehren Wissen

Auch Wissenschaft und Forschung, Kultur und Bildung sorgen dafür, dass die von uns bereitgestellten Daten ausgewertet und kombiniert werden. Dadurch kann ein neuer Informationswert und neuer Nutzen entstehen, der Wissen schafft. Gerade kulturelle Einrichtungen sind im Besitz einer Vielzahl an historischen Daten, deren Veröffentlichung große Potentiale etwa bei Archiven, Museen oder Bibliotheken für die Öffentlichkeit hat.

Du hast Fragen zu einem Datensatz oder vermisst Daten, die wir online stellen sollten? Bitte melde dich bei uns. Deine Daten werden nur für den Zweck der Beantwortung deiner Anfrage genutzt. Anschließend werden sie gelöscht.