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Schau auf Klagenfurt

Neues Bürger*innenservice für raschere Lösungen

meinbezirk.at: Für eine stärkere Einbindung moderner Techniken der Kommunikation in der öffentlichen Verwaltung, machen sich die Gemeinderät*innen Judith Michael und Ronald Rabitsch stark.

Service für Bürger*innen

Sie lassen mit ihrer Idee „Schau auf Klagenfurt“ aufhorchen. „Die fast 100.000 Klagenfurter*innen sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Anliegen, wie Missstände oder Schandflecke direkt und auf kurzem Weg ans Magistrat heranzutragen“, erklärt Rabitsch. Umgesetzt werden könne dies über eine App oder mittels Onlineportal. Als Vorbild fungieren hier die ober- österreichische Landeshauptstadt Linz mit rund 198.000 Einwohner*innen und das 317.000 Einwohner*innen zählende Karlsruhe in Deutschland.

Vorbild Karlsruhe & Linz

„Das Forschungszentrum für Informatik FZI entwickelte in Karlsruhe einen eigenen Feedback-Dienst. Die Bürger*innen der Stadt können diesen über mobile Apps für iPhones, Android, andere mobile Endgeräte oder einfach am PC nutzen“, sagt Michael. Schlaglöcher, defekte Beleuchtungen oder Probleme mit Straßenschildern könnten so einfach und schnell gemeldet werden.

Transparentes System

Ähnlich funktioniert das Bürger*innenservice „Schau auf Linz“. „Im Onlineportal können Mängel, Verbesserungsvorschläge und Probleme gemeldet werden“, ergänzt Rabitsch. Sowohl in Linz, als auch in Karlsruhe werden „sämtliche Anliegen transparent dargestellt“, betonen Michael und Rabitsch. Jede eingetragene Meldung werde registriert, dargestellt und mit einem Statusüberblick versehen: „Somit ist man immer auf dem Laufenden, wie es um das offene Anliegen steht, oder ob es bereits umgesetzt wurde.“ Die beiden Gemeinderät*innen werden „einen Antrag im Gemeinderat stellen, um den Service ,Schau auf Klagenfurt‘ hier anzubieten“, so Rabitsch.
Artikel auf meinbezik.at …

zuletzt geändert am 02. March 2021