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Open Commons sind digitale Gemeingüter, die uns BürgerInnen frei und offen zugänglich sind. Wir können sie unter geregelten Bedingungen und ohne große Hindernisse nützen. Aufgabe der OPEN COMMONS LINZ ist die verantwortungsvolle Öffnung solcher digitalen Inhalte.

Aktuelles


JUGEND IM NETZ

Beitragsdatum: 20.03.2017
Beitragstitel: JUGEND IM NETZ

Ein Crashkurs für Erwachsene

Allgegenwärtig können wir beobachten, wie Jugendliche mit ihren Smartphones in WhatsApp-Gruppen chatten, auf Instagram rote Herzen verteilen oder mit spitzen Hacken in geblockter Erde graben. Aber sogar, wenn wir schon wissen, was Minecraft ist und warum so viele junge Menschen es so lieben, fällt es doch den meisten Erwachsenen schwer, sich in den Medienalltag jener Generation einzudenken, die mit dem Internet bereits aufgewachsen ist.

Welche Lebensrealität umgibt die Generation Z? Welche Kulturtechniken haben sie sich im Netz angeeignet? Welche Freuden, Probleme oder Ängste umgeben sie im neuen Medium? Welche Formen der Interaktion und des sozialen Miteinanders interessiert die heranwachsende Generation? Wie können wir junge Menschen unterstützen, im Netz als politischen Austragungsort aktiv zu partizipieren? Welche pädagogischen Konzepte sind erfolgreich in der Vermittlung von digitalen Kompetenzen? Wie können wir die jungen Menschen stärken, sodass sie aus dem Vollen des Netzes schöpfen können? Und wie können wir vom neuen Wissen der jungen Menschen selbst lernen?

Der nächste Open Commons Kongress macht diese Fragen zum Thema und lädt interessierte Erwachsene ein, am Freitag, den 12. Mai ab 9.00 Uhr im Linzer Wissensturm zum gemeinsamen Crashkurs ein:

Programm

ab 9.00 Uhr
Willkommen!

9.30 Uhr
Eröffnung

9.45 Uhr
Keynote: #MeinNetz - Internetnutzung und Medienkompetenz bei österreichischen Jugendlichen
Julia Preinerstorfer, Bundesjugendvertretung

10.30 Uhr
Ziviler Umgang im Netz
Barbara Buchegger, Saferinternet.at

11.15 Uhr
Offene Bildungsressourcen für und mit Kindern und Jugendlichen
Sandra Schön, Salzburg Research | BIMS e.V.

12:00 Uhr
Sexting - „Oh ja, schicks mir“
Elke Prochaska, SeXtalks

12.45 Uhr
Mittagspause mit leckeren vegetarischen Spezialitäten und Fleischgerichten

13.45 Uhr
Mit Spielen spielen! – Bildungsarbeit mit Games
Christiane Schwinge, Initiative Creative Gaming, Hamburg

14.30 Uhr
Chaos macht Schule - Wie Datenschutz in die Schule kommt.
Sonja Waldgruber, Chaos macht Schule

15.15 Uhr
Kaffeepause

15.45 Uhr
Coding für alle! Eine queer-feministische Utopie.
Anita Thaler, Workgroup Queer Science & Technology Studies

16.15 Uhr
Demokratie stärken! Wie Jugendliche mit Code die Welt verbessern.
Maria Reimer, Jugend hackt

17.00 Uhr
Vorankündigung des OPEN COMMONS Kongress 2018 und Verabschiedung

Wie jedes Jahr ist der Kongress kostenlos. Damit wir aber wieder genug Raum und leckeres Essen bereit stellen können, freuen wir uns aber über eine verbindliche Anmeldung unter open.commons@linz.at (Zur Info: Wir verwenden die anfallenden Daten allein für diesen Zweck. Wer sich dennoch nicht anmelden möchte, ist trotzdem herzlich willkommen).

PS: Am Samstag und Sonntag nach dem Kongress finden übrigens die Linuxwochen Linz ebenso im Wissensturm statt. 😉


Julia Preinerstorfer

Beitragsdatum: 20.03.2017
Beitragstitel: Julia Preinerstorfer

#MeinNetz
Internetnutzung und Medienkompetenz bei österreichischen Jugendlichen

Im Herbst 2016 führte das Forschungsinstitut IFES im Auftrag der Bundesjugendvertretung (BJV) und mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung eine Umfrage unter 439 Menschen zwischen 14 und 20 Jahren in ganz Österreich durch, die das Thema Internet und Medienkompetenz untersuchte. Nun wurden die Ergebnisse daraus präsentiert. Die Studie zeigt u.a. auf, wie Jugendliche ihre digitalen Fähigkeiten einschätzen, wie sie diese in ihrem sozialen Umfeld bewerten (z.B. ihre Eltern, MitschülerInnen oder Lehrpersonen), was sie in der Schule im Hinblick auf Medienbildung lernen und was sie sich hier verstärkt wünschen. Auch Fragen wie Internetnutzung, Betroffenheit von Cyber-Mobbing oder Interesse an netzpolitischen Themen wurden abgefragt.

Foto: BJV, Daniel Novotny

Julia Preinerstorfer ist Referentin für Internet, Diversität und Öffentlichkeitsarbeit bei der Bundesjugendvertretung (BJV) in Wien. Die BJV ist die gesetzlich verankerte Interessenvertretung aller Kinder und Jugendlichen in Österreich und vertritt somit die Anliegen von rund 3 Millionen jungen Menschen bis 30.


Barbara Buchegger

Beitragsdatum: 20.03.2017
Beitragstitel: Barbara Buchegger

Ziviler Umgang im Netz

Mit dem Netz hat sich der zivile Umgang verändert: Einerseits bietet das Medium eine gewisse Distanz zwischen GesprächspartnerInnen, andererseits treffen Kritik, Mobbing oder Hass die Betroffenen direkt und ungefiltert. Welche Formen des Datenschutzes müssen wir also Jugendlichen mitgeben? Wie kann die Schule Mobbing vorbeugen? Was können wir tun, wenn Jugendliche bereits betroffen sind? Was tun, wenn Lehrende im Netz verunglimpft werden? Und wie können wir an neuen Formen des zivilen Umgangs arbeiten?  

Foto: ÖIAT

Barbara Buchegger zählt zu den PionierInnen des kooperativen E-Learning in Österreich. Seit 1997 setzt sie aktiv E-Learning-Projekte um. Im Projekt Saferinternet.at fungiert sie als pädagogische Leiterin und bringt ihre umfassenden Erfahrungen im Bereich Medienkompetenzförderung und digitale Medien ein. Darüber hinaus ist sie für das ÖIAT als Erwachsenenbildnerin im Einsatz und arbeitet an Forschungsprojekten mit. An der FH Wien und der FH Hagenberg ist sie als Lektorin tätig.


Sandra Schön

Beitragsdatum: 20.03.2017
Beitragstitel: Sandra Schön

Offene Bildungsressourcen für und mit Kindern und JugendlicheN

Offene Bildungsressourcen (kurz OER für Open Educational Resources) sind Materialien zum Lernen und Lehren, die offen lizenziert sind. OER können kostenlos heruntergeladen, vervielfältigt, verändert, mit anderen OER gemixt und wiederveröffentlicht werden können. OER stellen nicht nur eine Erleichterung für Lehrer/innen dar, die sich im Alltag häufig im urheberrechtlich illegalen Bereich betätigen, wenn sie beispielsweise Kopien aus Schulbüchern anfertigen. OER ist auch aus Perspektive von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Innovation: OER ist kostenlos und erleichtert den Zugang zu Wissen - das beste Beispiel ist die Wikipedia, Kinder und Jugendliche laufen auch nicht so leicht Gefahr, urheberrechtlich bedenkliche Aktivitäten auszuführen, beispielweise ein digitale Foto des proprietären Schulbuchs weiterzuleiten. OER verändert jedoch nicht nur den Zugang und die urheberrechtliche Nutzung, sondern ermöglicht und fördert  auch tiefgreifender partizipative und kreative Prozesse rund um die Erstellung von Bildungsmaterialien.

Foto: CC BY Werner Moser | Salzburg Research

Dr. Sandra Schön (Salzburg Research | BIMS e.V.) ist Senior Researcher im Innovation Lab der Salzburger Forschungsgesellschaft und in zahlreichen OER-Initiativen aktiv, u.a. ist sie Mitherausgeberin des offen lizenzierten mehrfach ausgezeichneten "Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien". Sie ist Koautorin der Ist-Analyse zu OER in Deutschland (im Auftrag von Wikimedia/BMBF), Studienleiterin einer Machbarkeitsstudie zu OER-Schulbüchern in Österreich (im Auftrag des Österreichischen Bundeskanzleramts und des BMB) und regelmäßig in medienpädaogogischen Projekten des gemeinnützigen BIMS e.V. involviert, u.a. wurden die viertägige offene digitale Werkstatt "Maker Days for Kids" mit dem renommierten Baacke Preis 2016 ausgezeichnet, in den Startlöchern befindet sich die Initiative zu OER für das Kindergartenalter.


Elke Prochazka

Beitragsdatum: 20.03.2017
Beitragstitel: Elke Prochazka

Sexting
„Oh ja, schicks mir“

„Sexting“ – also das Versenden von erotischen Bildern oder Videos über das Handy – gehört für viele Jugendliche einfach dazu. Ist das „normal“? „Ist das überhaupt erlaubt?
Warum man sich vielleicht gar nicht so viele Sorgen machen muss als man denkt, was Jugendliche dazu wissen müssen und wann genau man sich strafbar macht, darüber informiert der Vortrag.

Elke Prochazka ist Klinische und Gesundheitspsychologin und hat jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen durch ihre Tätigkeit bei 147 Rat auf Draht und Saferinternet.at. Diese Erfahrung vereint sie als Projektleiterin von SeXtalks 2.0 und #ME.


Christiane Schwinge

Beitragsdatum: 20.03.2017
Beitragstitel: Christiane Schwinge

Mit Spielen spielen!
Bildungsarbeit mit Games

Aufwachsen ohne Spiele? Unvorstellbar! Durch Spiele begreifen wir die Gesellschaft, in der wir leben. Wir lernen Werte, Normen, Moralvorstellungen kennen. Insbesondere dann, wenn wir Spielregeln manipulieren, modifizieren oder ignorieren. Neben Brettspielen, Lego oder Kartenspielen gehören im 21. Jh. digitale Spiele zum grundlegenden Spielerepertoire Heranwachsender. Sie sind Bestandteil ihrer Kultur und eröffnen zugleich ein gigantisches Potenzial, sich auszudrücken, etwas zu gestalten und selbst kreativ zu werden. Beste Bedingungen also für kulturelle und medienpädagogische Bildungsarbeit und Ausgangspunkt der Initiative Creative Gaming, die seit über zehn Jahren in verschiedenen Bildungsbereichen die kreativen Potenziale von Games erfahrbar macht.

Foto: Initiative Creative Gaming, Bente Stachowske

Christiane Schwinge (Dipl.-Päd.) arbeitet als freie Medienpädagogin. Als Gründungsmitglied der Initiative Creative Gaming setzt sie sich dafür ein, dass digitale Spielekultur für alle sicht- und erlebbar wird und dass der kreative Umgang mit Games in der Bildung Einzug hält. Sie ist künstlerische Leitung des PLAY – Creative Gaming Festival, Projektleitung der ComputerSpielSchule Hamburg, freie Lehrbeauftragte und Koordinatorin des MINTforum Hamburg.


ARCHIV


Sonja Waldgruber

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20.03.2017 - Sonja Waldgruber
Für viele Eltern und PädagogInnen scheint es unmöglich mit der rasanten Entwicklung von Technik und Technologie Schritt zu halten. Die SchülerInnen sind mittendrin und mit den Auswirkungen konfrontiert. Deswegen startete... Zum Beitrag Sonja Waldgruber

Anita Thaler

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20.03.2017 - Anita Thaler
Digitale Kompetenzen gelten als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe in der technologischen Zivilisation. Computer programmieren – also coden – zu können, kann als Teil dieser Kompetenzen gesehen und vor allem arbeitsmarktpolitisch... Zum Beitrag Anita Thaler

Maria Reimer

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20.03.2017 - Maria Reimer
Die einstige Utopie vom Internet als demokratiefördernden Ort hat sich in den letzten Jahren nicht bestätigt. Vielmehr brechen mit Hass im Netz und Fake News auch die schlechten Seiten des... Zum Beitrag Maria Reimer

Rückblick aufs erste Jugend hackt Österreich

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20.01.2017 - Rückblick aufs erste Jugend hackt Österreich
Ende Mai 2016 hat die OPEN COMMONS LINZ den Jahresschwerpunkt "Jugend im Netz" aufgenommen. Damit suchten wir auch die ersten Gespräche mit ExpertInnen rund ums Thema, u. a. mit unseren... Zum Beitrag Rückblick aufs erste Jugend hackt Österreich

Catalysts Coding Contest 2017

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17.01.2017 - Catalysts Coding Contest 2017
Am 31. März 2017 geht der Catalysts Coding Contest zum 25. Mal über die Bühne. Jedes Jahr können über 1000 IT-Nachwuchstalente und Software-EntwicklerInnen ihr Können unter Beweis zu stellen. Die... Zum Beitrag Catalysts Coding Contest 2017

#netzpat Linz

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27.09.2016 - #netzpat Linz
Der 9. Netzpolitische Abend AT (#NetzPAT) am 6. Oktober 2016 ist ein historischer: zum ersten Mal steigt der NetzPAT nicht in Wien, sondern in Linz. Ort ist deshalb auch nicht... Zum Beitrag #netzpat Linz