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Wien & Linz in Pole-Position

Beitragsdatum: 16.09.2015
Beitragstitel: Wien & Linz in Pole-Position

Noch stärkere Zusammenarbeit der beiden Internet-Städte bei Web-Projekten

Vienna Open Festival 2015; v.li.n.re. StRin Sandra Frauenberger, Vizebgm v. Linz Christian Forsterleitner; 4., Karlsplatz (. Fotocredit: PID/Kromus)

Vienna Open Festival 2015; v.li.n.re. StRin Sandra Frauenberger, Vizebgm v. Linz Christian Forsterleitner; 4., Karlsplatz (Fotocredit: PID/Kromus)

Wien und Linz legen bereits heute den Grundstein für die digitalen Entwicklung von morgen: Anlässlich einer Podiumsdiskussion im Rahmen der „Vienna Open“ im mobilen Stadtlabor am Karlsplatz diskutierten vergangenen Donnerstag (3. September) die Wiener Stadträtin Sandra Frauenberger und der Linzer Vizebürgermeister Christian Forsterleitner über die Entwicklung von Städten und urbanen Räumen. Im Mittelpunkt standen dabei aktuelle digitale Themen, wie Open Government, Open Data, Smart Citizens, Teilhabe und Mitgestaltung durch alle BürgerInnen.
Beide Städte sind seit Jahren in der Entwicklung von Offenheit und Smart City in Österreich führend. In einer positiven Konkurrenzsituation motivieren sich die Städte gegenseitig in der Entwicklung und im Testen neuer Technologien und fördern damit das innovative und auf BürgerInnen zentrierte Wachstum.

 

„In einer Smart City wird niemand zurückgelassen. Eine Smart City ist nicht nur eine Stadt für intelligente, reiche oder technologisch Begabte Bewohnerinnen und Bewohner, sondern eine Stadt für alle. Daher müssen wir darauf Wert legen, dass alle teilhaben können: von Jung bis Alt, von Groß bis Klein oder von technisch begeisterten bis zu technisch nicht versierten Bürgerinnen und Bürgern. Es ist eine Herausforderung für die Zukunft, eine moderne und intelligente Stadt für alle zu entwickeln. Daher fördern wir zum Beispiel verstärkt Coding-Kurse für Mädchen und Jungs.“
Stadträtin Sandra Frauenberger, Wien

„Linz ist eine ‚Smart City‘ und braucht keinen nationalen und internationalen Vergleich zu scheuen. Das beweisen unsere vielen erfolgreichen Web-Projekte wie zum Beispiel die Beschwerde-Plattform ‚Schau auf Linz‘ oder das Ideen-Portal ‚meinlinz.at‘, unsere Hotspot-Initiative sowie mehr als 50 Apps, die durch die Freigabe unserer städtischen Verwaltungsdaten bereits entstanden sind. Mit Projekten wie „Vienna Open“ oder der jährlichen Open Commons-Konferenz in Linz wollen unsere Pole-Position noch weiter ausbauen.“
Vizebürgermeister Christian Forsterleitner, Linz

(Fotocredit: PID/Kromus)

(Fotocredit: PID/Kromus)

(Fotocredit: PID/Kromus)

(Fotocredit: PID/Kromus)

Die Stadt Wien hat sich im letzten Jahr dazu bekannt, eine Smart City zu sein. Sie legt dabei Wert auf die Nutzung der technologischen Möglichkeiten, um die Zukunft der Stadt zu gestaltet. Im Zentrum stehen dabei die hohe Lebensqualität der Bevölkerung, die Schonung von Ressourcen und der Nutzen von Innovationen. Das Zusammenleben der unterschiedlichsten Menschen zu gestalten, steht dabei im Mittelpunkt. Eine Smart City soll nicht nur eine Stadt für die technologisch avancierten, jungen und reichen BürgerInnen sein - sondern eine Stadt für alle.
Die Wiener Digitale Agenda, als Teil der Smart City-Strategie, befasst sich mit den dafür notwendigen modernen Technologien und Prozessen. Die Digitalisierung von Infrastrukturen, Organisationen und Lebenswelten ist daher eine zentrale strategische Aufgabe der Stadt. Die Informations- und Kommu-nikationstechnologien (IKT) sind zum Nervensystem der „smarten” Stadt geworden.

In der Stadt Linz werden sämtliche Web-Projekte sind seit 2010 bei der städtischen Initiative „OPEN COMMONS_LINZ“ gebündelt (www.opencommons.linz.at). Dazu zählen unter anderem:
• Rund 210 kostenlose Internet-Hotspots (Free WiFi) im gesamten Stadtgebiet
• Der „Public Space Server“ stellt 5 GB werbefreien und kostenlosen Webspace für alle LinzerInnen zur Verfügung.
• Open Government Data: Unter www.data.linz.gv.at stellt die Stadt Linz nicht-personenbezogene Verwaltungsdaten zur Verfügung. Daraus entstanden bereits mehr als 50 Projekte und neue Apps.
• Beteiligungs-Plattformen: Erfolgreiche Beispiele sind hier die Beschwerde- und Feedback-App „Schau auf Linz“ (www.schau.auf.linz.at) sowie das Online-Ideenportal „Mein Linz“ (www.meinlinz.at).
• „UNESCO-City of Media Arts“: Seit Ende 2014 trägt Linz diese hohe Auszeichnung – u.a. weil sich die Stadt beim Breitbandausbau oder beim freien Internet-Zugang via Hotspots national und international gesehen im Spitzenfeld befindet.